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Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
(Witergleitet vun IPA x)
Stimmloser velarer Frikativ
IPA-Nummere 140
IPA-Zeiche x
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Teuthonista
X-SAMPA
Kirshenbaum
Hörbiispiil/?

De stimmlosi velari Frikativ isch e Luut vo de mänschliche Sprooch. Im Alemannische isch er näbe [χ] eini vo de Ussprooche vùm <ch> wie in „Bach “, „Chind“ oder „Chuchichäschtli“. Trotz dr Annahm vo Laie dass de „ruuche“ Luut e Eigeart vùm Dütsche oder Alemannische isch, chùnt de Luut in de Sprooche vo dr Wält rächt viil vor. Im internationale phonetische Alphabet wird er mit [x] transkribiert.

Im Alemannische isch de Luut in freier Variation mit em uvulare [χ]. Je nooch Dialäkt ùn Person bruucht mer also eine vo de beide Luut, oder öbis derzwüsche, ohni dass d Bedütig vùm Wort sich verändret. Au im Hochdütsche sin die zwee Luut in freier Variation.

In viilene hochalemannische Dialäkt wie em Züridütsche, wird zwüsche eme chùrze (Lenis) ùn lange (Fortis) velare Frikativ ùnterschide. Die beide Luut sin also verschiidni Phonem. D Transkription vo dänne beide Luut wird vo Linguischte aber nit eiheitlig gmacht. Zum Deil wird de Lenis als [x] ùn de Fortis als [xː] transkribiert, oder aber de Lenis wird mit em Zeiche für en stimmhafte velare Frikativ ùn eme Sùnderzeiche für Stimmlosigkeit [ɣ̊] transkribiert, ùn de Fortis defür mit em normale [x]. Mangmool wird s Zeiche für Stimmlosigkeit au ewäg glo, oder mer ùnterscheidet grad gar nit zwüsche dänne beide Luut. In de Verschriftig vùm Alemannische wird de Ùnterschid meischt gar nit gmacht; allerdings isch in de erschte Ussgaab vo de Dieth-Schrift vo 1938 für de Lenis-Luut e normals <ch> vorgschloo worde, ùn für de Fortis <cch>. Des het sich aber nit duregsetzt ùn in de zweite Ùfflaag vo 1986 wird empfoole, dass mer die beide Luut normalerwys nit sött verschiide kennzeichne.

In de meischte alemannische Dialäkt usserhalb vo de Schwyz, wo vo de binnedütsche Konsonanteschwächig betroffe sin, git es die Luut überhaupt nit als eigeständigi Phonem, sùndern si sin nùmme je nooch de Position im Wort oder de luutliche Ùmgäbig Allophon vùm glyche Phonem. In Transkriptione vo dänne Dialäkt wird de meischt eifach ällewell s Zeiche [x] gnoo.

SproochWortIPA-TranskriptionBedütigBemerkig
OberelsässischLenisKucha👁 Gsw-oberelsässisch (Milhüsa)-Kucha.ogg
[ˈkʰʊɣ̊ɐ](info)
‚Chuchi‘
FortisMìttwuch👁 Gsw-oberelsässisch (Milhüsa)-mìttwuch.ogg
[ˈmɪtʋʊx](info)
‚Mittwùch‘Allophon am Wortänd.
SolothurnischLenisChääs[ɣ̊æːs]‚Chääs‘
FortisMilch👁 Gsw-solothurnisch-wasseramt-Milch.ogg
[mɪlx](info)
‚Milch‘in freier Variation mit eme uvulare Frikativ.
ÙnterelsässischLenisWihnàchte👁 Gsw-unterelsässisch (Sulz unterm Wàld)-Wihnàchte.oga
[ˈʋiːnɑɣ̊d̥ə](info)
‚Wyynechte‘
Fortisde Bàch👁 Gsw-unterelsässisch (Sulz unterm Wàld)-de Bàch.oga
[d̥ə ˈb̥ɑx](info)
‚dr Bach‘Allophon am Wortänd.
ZüritüütschLenisChrut[ɣ̊rut]‚Chruut‘
Fortislache[ˈlɑxə]‚lache‘isch je nooch Sprecher au [χ]
DütschBuch👁 De-Buch.ogg
[buːx](info)
‚Buech‘isch je nooch Sprecher au [χ]; nooch Vordervokal, Konsonante ùn in dr -chen-Silbe isch s <ch> de Luut [ç]
Adygeischхы👁 Ady-6.oga
[xəː](info)
‚seggs‘
Afrikaansgoed[xuˑt]‚guet‘
AleutischAtka Dialäktalax[ɑlɑx]‚zwei‘
ÄnglischSchottischs Änglischloch[ɫɔx]‚Siesswassersee‘Bi viile jüngre Sprecher isch de Luut mit /k/ zämmegfalle.[1][2]
Scouse[3]book[bʉːx]‚Buech‘Allophon vo /k/ am Silbeänd.
Angorhombo[xombo]‚laufe‘
Arabischخضراء[xadˤraːʔ]‚grien (wyyblig)‘
Aserbaidschanischx[xoʃ]‚aagnäm‘
Assyrisch-neuaramäischkha[xaː]‚eis‘
Awarischчехь[tʃex]‚Buuch‘
Baskisch[4]jan[xän]‚ässe‘Cha velar oder post-velar sy. In freier Variation mit [j], [ʝ] oder [ɟ].
Bretonischhor c'hi[or xiː]‚üsser Hùnd‘
Bulgarischтихо/tiho👁 Tiho.ogg
[ˈt̪ixo](info)
‚lyys‘[5]
ChinesischMandarin河/Pinyin: hé👁 Zh-hé.ogg
[xɤ˧˥](info)
‚Flùss‘
DänischJütischkage[ˈkʰæːx]‚Chueche‘
Esperantomonaĥo[monaxo]‚Mönch‘
Eyakduxł[tʊxɬ]‚Falle‘
Georgischჯო[ˈdʒɔxi]‚Stegge‘
Hindustaniख़ुशी/خوشی[xʊʃiː]‚Glügglichkeit‘
Irisch-Gälischdeoch[dʲɔ̝̈x]‚drinke‘
Kabardinischхы👁 Хы.ogg
[xəː](info)
‚Meer‘
Koreanisch흠집heumjip[xɯmd͡ʑip̚]‚Mangel‘Allophon vo /h/ vor /ɯ/.
KroatischHrvatski[xř̩ʋaːtskiː]‚Kroatisch‘
Limburgisch[6][7]loch[lɔx]‚Lùft‘
Litauischchoras[ˈxɔrɐs̪]‚Chor‘Chùnt nùmme in Lehnwörter vor.
Luxemburgisch[8]Zuch[t͡sux]‚Zug‘Wird au als [χ] bschriibe.[9]
Malaiischakhir[a:xir]‚Änd‘
Manxaashagh[ˈɛːʒax]‚eifach‘
MazedonischОхрид/Ohrid👁 Mk-Ohrid.ogg
[ˈɔxrit](info)
Ohrid
Neugriechischτέχνη/ch[ˈte̞xni]‚Kùnscht‘
NorwegischOschtnorwegischhat[xɑːt]‚hasse‘En möögliche Allophon vo /h/ näbe Hinterzùngevokal; cha zwüsche zwei stimmhafte Luut au en [ɣ] sy.[10]
Panjabiਖ਼ਬਰ[xəbəɾ]‚Noochrichte‘
Persischخواهر👁 Fa-خواهر.ogg
[xaːhær](info)
‚Schwöschter‘
Polnischchleb👁 Pl-chleb.ogg
[xlɛp](info)
‚Broot‘
PortugiesischDialäkt vo Fluminensearte[ˈaxtɕi]‚Kùnscht‘In freier Variation mit [χ], [ʁ], [ħ] ùn [h] vor stimmlose Konsonante.
sùnschtigs brasilianischs Portugiesisch[11]arrasto[ɐ̞ˈxastu]‚i schlepp‘In gwüsse Dialäkt; Ussprooch vùm r-artige Phonem /ʁ/.
Rumänischhram[xräm]‚Chilch‘Allophon vo /h/.
Rùssisch[12]хороший/khorošij👁 Ru-%D1%85%D0%BE%D1%80%D0%BE%D1%88%D0%B8%D0%B9.ogg
[xɐˈr̠ʷo̞ʂɨ̞j](info)
‚guet‘
Schottisch-Gälisch[13]drochaid[ˈt̪ɾɔxɪtʲ]‚Brùgg‘
Serbischkyrillisch:храст/latiinisch: hrast[xrast]‚Eiche‘
Slowakischchlap[xlap]‚Cherl‘
Somalischkhad[xad]‚Tinte‘
Spanisch[14]lateinamerikanischs Spanischojo[ˈo̞xo̞]‚Aug‘Cha au en [h] sy; in Nord- ùn Zentralspanie isch es viilmools post-velar.[15][16] or uvular.[17][18]
Südspanie[19]
Tschechischchlap👁 Cs-chlap.ogg
[xlap](info)
‚Cherl‘
Türkisch[20]ıhlamur[ɯxlamuɾ]‚Linde‘Allophon vo /h/.[20]
Ukrainischхлопець/chlopeć👁 Uk-хлопець.ogg
[ˈxɫɔ̝pɛt͡sʲ](info)
‚Bueb‘
Vietnamesisch[21]không[xəwŋ͡m˧]‚nit‘
Weschtfriisischch[tyx]‚Staub‘Allophon vo /χ/, aber nùmme nooch de Vokal [i], [y] ùn [u].
Xhosarhoxisa[xɔkǁiːsa]‚absage‘
Yaganxan[xan]‚do‘
Yiꉾ/he[xɤ˧]‚guet‘
ZapotekischTilquiapan[22]mejor[mɘxoɾ]‚besser‘vorallem in spanische Lehnwörter.
  1. Annexe 4: Linguistic Variables
  2. University of Essex:: Department of Language and Linguistics:: Welcome.Essex.ac.uk.Abgrüeft am 1.August 2013.
  3. Wells (1982:373)
  4. Hualde & Ortiz de Urbina (2003:16 and 26)
  5. Elmer Ternes:Bulgarian. In: Handbook of the International Phonetic Association,S. 55,Cambridge University Press1999, ISBN 0-521-63751-1
  6. Gussenhoven & Aarts (1999:159)
  7. Peters (2006:119)
  8. Trouvain & Gilles (2009:75)
  9. Gilles & Trouvain (2013:68)
  10. Vanvik (1979:40)
  11. Barbosa & Albano (2004:5–6)
  12. Padgett (2003:42)
  13. Oftedal, M. (1956) The Gaelic of Leurbost. Oslo. Norsk Tidskrift for Sprogvidenskap.
  14. Martínez-Celdrán, Fernández-Planas & Carrera-Sabaté (2003:255)
  15. Chen (2007:13)
  16. Hamond (2001:?), cited in Scipione & Sayahi (2005:128)
  17. Lyons (1981:76)
  18. Harris & Vincent (1988:83)
  19. Chen (2007:13)
  20. 1 2 Göksel & Kerslake (2005:6)
  21. Thompson (1959:458–461)
  22. Merrill (2008:109)
Konsonante Lueg au: IPA, Vokale
Bilabial Labiodental Dental Alveolar Postalv. Retroflex Alveolopalatal Palatal Velar Uvular Pharyngal Epiglottal Glottal
Nasal m ɱ n ɳ ɲ ŋ ɴ
Plosive p b t d ʈ ɖ c ɟ k ɡ q ɢ ʡ ʔ Schnalzluut ʘ ǀ ǃ ǂ ǁ ǃ˞
Affrikat p̪f b̪v ts dz ʈʂ ɖʐ ɟʝ kx ɡɣ ɢʁ Implo­siv ɓ ɗ ʄ ɠ ʛ
Frikativ ɸ β f v θ ð s z ʃ ʒ ʂ ʐ ɕ ʑ ç ʝ x ɣ χ ʁ ħ ʕ ʜ ʢ h ɦ Ejektiv ʈʼ ʂʼ q͡χʼ
Approximante ʋ ɹ ɻ j ɰ θʼ ɬ’ ʃʼ ɕʼ χ’
Vibrante ʙ r ɽr ʀ t͡θʼ t͡sʼ t͡ɬʼ t͡ʃʼ ʈ͡ʂʼ c͡ʎ̝̥ʼ k͡xʼ k͡ʟ̝̊ʼ
Flap/Tap ѵ ɾ ɽ co-artikulierti Frikativ ʍ w ɥ ɫ
lat. Frikativ ɬ ɮ co-artikulierti Plosiv k͡p ɡ͡b ŋ͡m
lat. Approximante l ɭ ʎ ʟ
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