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Madigan im Jahr 1989

Amy Madigan (* 11. September 1950 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde in den 1980er-Jahren durch ihre Rollen in Filmen wie Straßen in Flammen und Feld der Träume bekannt. 2026 erhielt sie den Oscar als Beste Nebendarstellerin für ihren Auftritt im Film Weapons – Die Stunde des Verschwindens.

Leben und Leistungen

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Madigan studierte Philosophie an der Marquette University, Klavierspiel am Chicago Conservatory und Schauspiel am Lee Strasberg Theatre and Film Institute.[1] Sie debütierte in einer Folge der Fernsehserie Hart aber herzlich aus dem Jahr 1981.

Im Filmdrama Liebe hinter Gittern (1982) spielte sie die Hauptrolle der Strafgefangenen Terry Jean Moore, die sich in einen Gefängniswächter verliebt und ein Kind von ihm bekommt. Für diese Rolle wurde sie im Jahr 1983 für den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. Die Nebenrolle an der Seite von Gene Hackman im Familiendrama Zweimal im Leben (1985) brachte ihr 1986 die Oscar-Nominierung und die zweite Golden-Globe-Nominierung. In der Komödie Der Prinz von Pennsylvania (1988) spielte sie an der Seite von Fred Ward und Keanu Reeves, für diese Rolle wurde sie 1989 für den Independent Spirit Award nominiert.

Im Fernsehdrama Eine Frau klagt an (1989) spielte Madigan neben Holly Hunter. Für diese Rolle wurde sie im Jahr 1989 für den Emmy Award nominiert und gewann im Jahr 1990 den Golden Globe Award. Im Jahr 1998 wurde sie für ihre Rolle im Filmdrama Mißbrauchte Liebe (1997) mit William Hurt und Sean Penn erneut für den Independent Spirit Award nominiert. Die Rollen im Kriegsdrama A Bright Shining Lie – Die Hölle Vietnams (1998), im Filmdrama Just a Dream (2002) und in der Fernsehserie Carnivàle (2003 bis 2005) brachten ihr jeweils eine Nominierung für den Golden Satellite Award.

Madigan trat im Los Angeles Theater Center in dem Theaterstück Stevie Wants To Play The Blues auf, wofür sie den Drama Logue Award gewann.

Madigan gewann 2026 den Oscar als beste Nebendarstellerin für den Horrorfilm Weapons – Die Stunde des Verschwindens, in dem sie die Schurkenrolle der Hexe Gladys übernahm.

Madigan heiratete im Jahr 1983 Ed Harris, mit dem sie eine im Jahr 1993 geborene Tochter hat.[2]

Filmografie (Auswahl)

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Oscar

Golden Globe

  • 1983: Nominiert in der Kategorie „Beste Nachwuchsdarstellerin“ für Liebe hinter Gittern (Love Child)
  • 1986: Nominiert in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Zweimal im Leben (Twice in a Lifetime)
  • 1990: Ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie, einer Miniserie oder einem Fernsehfilm“ für Eine Frau klagt an (Roe vs. Wade)
  • 2026: Nominiert in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons)

Screen Actors Guild Award

  • 2026: Ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons)

Emmy Award

  • 1989: Nominiert in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm“ für Eine Frau klagt an (Roe vs. Wade)

Critics’ Choice Movie Awards

  • 2008: Nominiert in der Kategorie „Bestes Schauspielensemble“ (gemeinsam mit der Besetzung) für Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel (Gone Baby Gone)
  • 2026: Ausgezeichnet in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons)

Saturn Award

  • 2026: Nominiert in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons)

Satellite Awards

  • 2026: Nominiert in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Weapons)
  1. Biografie auf movies.yahoo.com
  2. Biografie in der IMDb
Commons: Amy Madigan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Madigan, Amy
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Schauspielerin
GEBURTSDATUM 11. September 1950
GEBURTSORT Chicago