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Aschkelon
👁 Wappen von Aschkelon
👁 Flagge von Aschkelon
Flagge von Aschkelon
Basisdaten
hebräisch: אשקלון
arabisch: عسقلان
Staat: Israel👁 Image
 Israel
Bezirk: Süd
Koordinaten: 31° 40′ N, 34° 34′ O31.66583333333334.56638888888936Koordinaten: 31° 39′ 57″ N, 34° 33′ 59″ O
Höhe: 36 m
Fläche: 47,788 km²
Einwohner: 152.370 (Stand: 2022)[1]
Bevölkerungsdichte: 3.188 Einwohner je km²
Gemeindecode: 7100
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: 78001 – 78816
Gemeindeart: Stadtverwaltung
Bürgermeister: Tomer Glam[2]
Website:
👁 Aschkelon (Israel)
Aschkelon (Israel)
Aschkelon

Aschkelon (hebräisch אַשְׁקְלוֹן Aschqəlōn; modernhebräisch umgangssprachlich ['aʃkəlɔn], offiziell [aʃkə'lɔn],[3] arabisch عسقلان, DMG ʿAsqalān, akkadisch Iš-qi-il-lu-nu, lateinisch Ascalon und demnach Askalon in älteren deutschsprachigen Quellen, so in den meisten Bibeleditionen) ist eine Stadt im Südbezirk Israels. Sie liegt nördlich von Gaza-Stadt an der südöstlichen Mittelmeerküste.

Das Zentrum des heutigen Aschkelon ist der Stadtteil Afridar. Die Stadt besitzt einen ausgedehnten Sandstrand. Am südlichen Stadtrand befindet sich am Meer ein archäologischer Park mit den Ruinen der antiken Siedlungen.

Aschkelon war von der mittleren Bronzezeit bis ins Mittelalter eine wichtige Handelsstadt und ein wichtiger befestigter Platz an den Verkehrswegen zwischen Ägypten und Palästina. Es gibt am Ort aber auch noch ältere Funde, etwa aus der Steinzeit. Nach den Kreuzzügen versank der Ort in Bedeutungslosigkeit. Am Ende des Osmanischen Reichs bestand hier eine kleine arabische Siedlung. Um Aschkelon im Staat Israel zu fördern, erhielt es den Status einer Entwicklungsstadt.

Das israelische Zentralbüro für Statistik gibt bei den Volkszählungen vom 22. Mai 1961, 19. Mai 1972, 4. Juni 1983, 4. November 1995 und vom 28. Dezember 2008 für Aschkelon folgende Einwohnerzahlen an:[4]

Jahr der Volkszählung 1961 1972 1983 1995 2008 2016
Anzahl der Einwohner 24.310 43.000 52.894 80.938 110.416 134.454

Die seit 2005 in Aschkelon betriebene Umkehrosmoseanlage ist die erste des Landes und eine der größten der Welt. Pro Tag kann sie 390.000 Kubikmeter Frischwasser produzieren, womit sie 20 % des israelischen Trinkwasserbedarfes deckt.[5] Nach einem geplanten Ausbau soll die Trinkwasserproduktion von derzeit (Stand 2025) 120 Millionen auf 220 Millionen Kubikmeter gesteigert werden.[6]

Das bei Aschkelon stehende Kohlekraftwerk Rutenberg versorgt die Region, einschließlich des Gazastreifens, mit Elektrizität.

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Grabstätte von Scheich Awad, im Hintergrund das Hotel Harlington

Die Stadt ist an das Netz der Israel Railways angebunden. Nach Norden führen Verbindungen nach Tel Aviv und Lod, nach Süden die Bahnstrecke Aschkelon–Be’er Scheva und eine nur von Güterzügen befahrene Strecke nach Kirjat Gat.

  • Benny Vaknin (bis 2013)
  • Itamar Shimoni (2013–2017)
  • Tomer Glam (seit 2017)

Das Sala-Stadion fasst 10.000 Zuschauer und ist Heimat des Fußballvereins Hapoel Aschkelon. Aschkelon war im November 1970 als Austragungsort für den Großen Preis von Israel vorgesehen, eine Automobilsportveranstaltung nach Formel-2-Kriterien. Das Rennen musste wegen schwerer Sicherheitsmängel abgesagt werden.

Städtepartnerschaften

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Amerika Europa Afrika Asien

Kanada👁 Image
Côte-Saint-Luc, Kanada
Vereinigte Staaten👁 Vereinigte Staaten
Portland (Oregon), USA
Vereinigte Staaten👁 Vereinigte Staaten
Baltimore, USA

Frankreich👁 Frankreich
Aix-en-Provence, Frankreich
Polen👁 Image
Sopot, Polen
Deutschland👁 Deutschland
Bezirk Pankow von Berlin, Deutschland

Uganda👁 Image
Entebbe, Uganda

Georgien👁 Image
Kutaissi, Georgien
China Volksrepublik👁 Image
Xinyang, Volksrepublik China

Söhne und Töchter der Stadt

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Weiter Wissenswert

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Archäologischer Park von Aschkelon

In Aschkelon befindet sich auch das Schikma-Gefängnis, das früher nach der Stadt benannt war.[7]

Commons: Ashkelon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Wiktionary: Aschkelon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
  2. תוצאות הבחירות המקומיות 2024. In: www.themarker.com. 3. März 2024, abgerufen am 7. Mai 2024 (hebräisch).
  3. M. J. Chayen: The Phonetics of Modern Hebrew. Den Haag / Paris: Mouton, 1973;S. 31.
  4. Israelisches Zentralbüro für Statistik
  5. Anwendungsfälle der Umkehrosmose-Entsalzungstechnologie. In: de.chunkerowaterplant.com/. Abgerufen am 12. August 2025.
  6. Ausbau und Modernisierung einer Entsalzungsanlage. In: GTAI. Abgerufen am 12. August 2025.
  7. Israel und besetzte Gebiete. (Memento vom 14. März 2016 im Internet Archive) amnesty.de, 28. März 2002; abgerufen am 29. März 2011.
Normdaten (Geografikum): GND: 4229349-2 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n88099077 | VIAF: 144973534