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Christo Markow (* 27. Januar 1965 in Borowo, Bulgarien) ist ein ehemaliger bulgarischer Dreispringer. Bei einer Körpergröße von 1,85 m betrug sein Wettkampfgewicht 76 kg.

Karriere bis 1988

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Bei den Halleneuropameisterschaften 1983 in Budapest erreichte Christo Markow seine erste Finalteilnahme in der Erwachsenenklasse. Mit 16,06 m belegte er Platz 7. Im Sommer wurde Markow Junioreneuropameister. Ein Jahr später wurde er bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg mit 16,89 m Fünfter.

1985 siegte er bei den Hallenweltspielen in Paris mit 17,22 m und war damit (inoffizieller) Hallenweltmeister. Sechs Wochen danach gewann er bei den Halleneuropameisterschaften in Piräus mit 17,29 Meter seinen ersten offiziellen Titel.

Am 30. August 1986 gewann er bei den Europameisterschaften in Stuttgart mit 17,66 m und 33 Zentimetern Vorsprung auf Māris Bružiks aus der Sowjetunion.

1987 begann für Christo Markow mit einer Niederlage bei den Halleneuropameisterschaften in Liévin. Mit 17,12 m hatte er drei Zentimeter Rückstand auf den Franzosen Serge Hélan. Zwei Wochen später wurde Markow bei den Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis Vierter mit 16,96 m. Es siegte der US-Amerikaner Mike Conley Sr. mit 17,54 m. Im Finale der Weltmeisterschaften in Rom am 31. August sprang Conley sogar 17,67 m, aber Markow setzte mit 17,92 m im fünften Versuch einen Europarekord in die Grube und gewann sicher.

Das Olympiajahr 1988 begann für Markow mit einem vierten Platz und 17,19 m bei den Halleneuropameisterschaften in Budapest. Bei den Olympischen Spielen in Seoul sprangen in der Qualifikation drei Dreispringer aus der Sowjetunion weiter als Markow: Alexandr Kowalenko, Ihar Lapschyn und Oleg Prozenko. Das Finale am 24. September versprach demnach große Spannung. Gleich mit seinem ersten Sprung von 17,61 m nahm Markow aber die Spannung aus dem Wettbewerb. Lapschin kam mit seinem letzten Sprung auf 17,52 m und gewann Silber vor Kowalenko und Prozenko.

Mit 23 Jahren hatte Christo Markow damit alle großen Titel gewonnen und war zum erfolgreichsten bulgarischen Leichtathleten aller Zeiten aufgestiegen.

Bei den Europameisterschaften 1990 in Split sprang Christo Markow mit 17,43 m zu Silber hinter Leonid Woloschin aus der Sowjetunion, der auf 17,74 m kam. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio und bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona scheiterte Markow jeweils in der Qualifikation.

Nach seiner Karriere schlug Christo Markow die Trainerlaufbahn ein.

  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Field Athletics, Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e. V.
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Olympiasieger im Dreisprung

1896: Vereinigte Staaten 44👁 Image
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1900: Vereinigte Staaten 45👁 Image
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1904: Vereinigte Staaten 45👁 Image
Meyer Prinstein & Vereinigte Staaten 45👁 Image
Ray Ewry (aus dem Stand) |
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Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

Europameister im Dreisprung
Halleneuropameister im Dreisprung

Europäische Hallenspiele
1966Șerban Ciochină | 1967Petr Nemšovský | 1968Mikalaj Dudkin | 1969Mikalaj Dudkin

Halleneuropameisterschaften
1970Wiktor Sanejew | 1971Wiktor Sanejew | 1972Wiktor Sanejew | 1973Carol Corbu | 1974Michał Joachimowski | 1975Wiktor Sanejew | 1976Wiktor Sanejew | 1977Wiktor Sanejew | 1978Anatoli Piskulin | 1979Henads Waljukewitsch | 1980Béla Bakosi | 1981Schamil Abbjassow | 1982Béla Bakosi | 1983Mykola Mussijenko | 1984Hryhorij Jemez | 1985:  | 1986Māris Bružiks | 1987Serge Hélan | 1988Oleg Sakirkin | 1989Mykola Mussijenko | 1990Ihar Lapschyn | 1992Leonid Woloschin | 1994Leonid Woloschin | 1996Māris Bružiks | 1998Jonathan Edwards | 2000Charles Friedek | 2002Christian Olsson | 2005Igor Spassowchodski | 2007Phillips Idowu | 2009Fabrizio Donato | 2011Teddy Tamgho | 2013Daniele Greco | 2015Nelson Évora | 2017Nelson Évora | 2019Nazim Babayev | 2021Pedro Pichardo | 2023Pedro Pichardo | 2025Andy Díaz

Personendaten
NAME Markow, Christo
KURZBESCHREIBUNG bulgarischer Dreispringer
GEBURTSDATUM 27. Januar 1965
GEBURTSORT Borowo