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Ernst Willimowski
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Ernst Willimowski (1936)
Personalia
Voller Name Ernst Otto Willimowski
Geburtsname Ernst Otto Pradella
Geburtstag 23. Juni 1916
Geburtsort KattowitzDeutsches Reich
Sterbedatum 30. August 1997
Sterbeort KarlsruheDeutschland
Größe 172 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1927–1933 1. FC Kattowitz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1933–1939 Ruch Wielkie Hajduki 86 (112)
1939 Bismarckhütter SV
1939–1940 1. FC Kattowitz
1940–1942 PSV Chemnitz
1942–1943 TSV 1860 München
1943 LSV Mölders Krakau
1944 1. FC Kattowitz
1944 Karlsruher FV
1944 VfB Stuttgart
1946 SG (Kurhessen) Kassel
1946 SG Merseburg
1946–1948 SG Chemnitz-West
1947 SG Babelsberg 2 00(0)
1947 TSG Arolsen (Gast)
1948 SpVgg Hameln 07
1948 Olympia Niederzwehren (Gast)
1948 TSV Detmold (Gast)
1948–1949 BC Augsburg 6 00(3)
1949 Racing Straßburg 1 00(0)
1949–1950 Offenburger FV
1950–1951 FC Singen 04 30 0(16)
1951–1955 VfR Kaiserslautern 90 0(70)
1956–1959 Kehler FV
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1934–1939 Polen 22 0(21)
1941–1942 Deutschland 8 0(13)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Ernst Otto Willimowski (manchmal auch Ernst Wilimowski; polnisch: Ernest Wilimowski, * 23. Juni 1916 als Ernst Otto Pradella in Kattowitz, Oberschlesien, Deutsches Reich, heute Polen; † 30. August 1997 in Karlsruhe) war ein polnischer und deutscher Fußballspieler aus Oberschlesien. Er spielte 22-mal für die polnische Fußballnationalmannschaft und 8-mal für die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Laufbahn als Fußballer bis 1945

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Das Familienhaus von Ernst Willimowski in Kattowitz

Seine Fußballlaufbahn begann Willimowski 1927 mit elf Jahren beim 1. FC Kattowitz, dem Fußballverein der deutschen Minderheit der seit 1922 zu Polen gehörenden Stadt Kattowitz bzw. Katowice, für den er erfolgreich spielte. 1933 wechselte er zu Ruch Wielkie Hajduki in Chorzów Batory (Bismarckhütte). Dazu stelle die dortige Eisenhütte, die Huta Batory, ihn formal als Laufburschen ein.[1] Tatsächlich war seine Aufgabe, Fußball zu spielen.[1] 1934 wurde er als 18-Jähriger polnischer Fußballmeister. Diesen Titel gewann er mit seinem Team auch 1935, 1936 und 1938. In 86 Spielen für Ruch Chorzów (so der geänderte Vereinsname von Ruch Wielkie Hajduki, nachdem die Gemeinde Chorzów Batory am 1. April von der Stadt Chorzów eingemeindet worden war) schoss Willimowski 112 Tore, darunter 10 Tore am 21. Mai 1939 im Ekstraklasa-Spiel gegen Union Touring Łódź, ein bis heute in Polen unübertroffener Rekord.[1] 1934 und 1936 war er polnischer Torschützenkönig.

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Partie gegen Ruch Hajduki Wielkie in 1937, Ernst Willimowski am Ball, Kajetan Kryszkiewicz und Edmund Twórz von Warta Poznań verteidigen

Am 21. Mai 1934 debütierte er in der polnischen Nationalmannschaft in Kopenhagen gegen Dänemark. Die Polen verloren das Spiel mit 2:4. Vor dem Zweiten Weltkrieg spielte er 22-mal für die polnische Nationalmannschaft. Sein wohl bestes Spiel war dabei die Achtelfinalpartie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich, als er bei der 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen Brasilien vier Tore erzielte – er ist damit der erste, dem vier Tore in einem WM-Spiel gelangen. Insgesamt schoss er für die polnische Nationalmannschaft 21 Tore.

Nach der deutschen Besetzung Polens unterschrieb Willimowski die deutsche Volksliste, wie auch seine Mannschaftskameraden von Ruch, Teodor Peterek, Eryk Tatuś und Gerard Wodarz, die ebenfalls polnische Nationalspieler waren. Im November 1939 traten alle vier für ihren Club an, der seinen alten Namen Bismarckhütter SV 99 sowie eine deutsche Vereinsleitung bekommen hatte. Doch nach nur einem Spiel wechselte er zu seinem ersten Club, dem 1. FC Kattowitz.[2] Nach nur vier Monaten verließ er Kattowitz, um für zwei Jahre beim Polizei-Sportverein Chemnitz zu spielen.

In die Auswahlmannschaft Gau Sachsen berufen, nahm er 1940/41 am Gauauswahlwettbewerb um den Reichsbundpokal teil. Nach Siegen über die Auswahlmannschaften Gauliga Westfalen, Gauliga Pommern, Gauliga Schlesien, Gauliga Baden erreichte er das Finale, das am 7. September 1941 in Chemnitz mit 2:0 gegen die Auswahlmannschaft Gauliga Bayern gewonnen wurde.

1941/42 absolvierte er acht Länderspiele für die deutsche Fußballnationalmannschaft und erzielte dabei 13 Tore, eine bis heute von keinem anderen deutschen Nationalspieler übertroffene Torquote.[1] Sein Debüt gab er am 1. Juni 1941 in Bukarest gegen Rumänien, wobei er zum 4:1-Sieg zwei Tore beisteuerte. Beim 5:3-Erfolg am 18. Oktober 1942 gegen die Schweiz wiederholte er sein Kunststück von der Fußball-WM vier Jahre zuvor und erzielte vier Tore.

1942 ging Willimowski zum TSV 1860 München. Mit den Sechzigern zog er im selben Jahr in das Finale des Tschammer-Pokals ein, des Vorgängers des heutigen DFB-Pokals. In der 80. Minute erzielte er dabei die 1:0-Führung gegen den FC Schalke 04. Am Ende stand es 2:0 für die Münchner, die damit ihre erste nationale Trophäe errangen. Insgesamt gelangen ihm bei nur vier Einsätzen 14 Treffer in diesem Wettbewerb – Rekord bis heute. Sieben Tore erzielte alleine im Achtelfinalspiel gegen die Mannschaft der SS Straßburg (15:1, die restlichen Tore für die Löwen teilten sich mit Krückenberg (5), Janda (2) und Schmidhuber nur drei weitere Spieler). Im Halbfinale gegen TuS Lipine gelangen Willimowski vier Torerfolge.

Ebenfalls 1942 musste er zur Wehrmacht einrücken, offiziell tat er Dienst in einer Panzerjägereinheit,[3] wurde aber für Fußballspiele freigestellt. 1943 wurde seine Einheit ins Generalgouvernement verlegt, Willimowski spielte für den Militärclub LSV Mölders Krakau.[4] Im folgenden Jahr spielte er abermals für seinen Heimatverein[5] und wurde dann nach Karlsruhe versetzt, mit anderen Soldaten komplettierte er die Elf des Karlsruher FV,[6] so auch im – verlorenen – badischen Pokalendspiel. Etliche Wochen später gastierte Willimowski noch beim VfB Stuttgart.[7]

Fortsetzung nach 1945

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Nach 1945 blieb Willimowski in Deutschland. Eine Rückkehr in die oberschlesische Heimat war unmöglich, auch weil er aufgrund seines Einsatzes als ehemaliger polnischer Nationalspieler nach der Besatzung Polens für die deutsche Nationalmannschaft in Polen als Verräter galt. Ihm hätte Lagerhaft oder gar die Todesstrafe gedroht.[8] Ernst Willimowskis Name und seine Leistungen wurden aus allen polnischen Fußballstatistiken gestrichen (bis 1990).[8]

Anscheinend ließ Willimowski sich schon 1945/46, und später erneut, für eine (gescheiterte) Berufsfußball-Vereinsgründung in Kassel anwerben, bestritt möglicherweise auch einige Spiele für einen „wilden“ Verein, der sich Kurhessen, dann Rapid Kassel nannte.[9] Willimowski wurde Sportlehrer in Merseburg[10] und spielte bis ungefähr Februar 1948 durchweg für die SG Chemnitz-West mit kurzen „inoffiziellen“ Abstechern zur SG Babelsberg[11] sowie nach Arolsen.[12] Im Herbst 1947 sollte er sich dem aufstrebenden Landesligisten SpVgg Hameln 07 angeschlossen haben, was bald wieder dementiert wurde, sich im folgenden Frühjahr aber doch realisierte.[13] Der mittlerweile 32-jährige Stürmer verließ jedenfalls 1948 endgültig die Sowjetische Besatzungszone, gastierte kurz in Kassel (nun wirklich[14]) und beim TSV Detmold[15] und wurde mit Beginn der neuen Saison Vertragsspieler beim BC Augsburg. Nach einer monatelangen Sperre wechselte er im Sommer 1949 zu Racing Strasbourg nach Frankreich, doch nach nur einem Freundschaftsspiel gab es auch dort, wie in Augsburg, Probleme im außersportlichen Bereich und der Neuzugang wurde umgehend entlassen.[16]

Ab 1949/50 fand Willimowski in ruhigeres Fahrwasser zurück. Er wurde Spielertrainer beim Offenburger FV, wirkte noch als Torjäger-Oldie in der Oberliga, am erfolgreichsten beim VfR Kaiserslautern, für den er unter anderem in der Spielzeit 1952/53 der Oberliga Südwest 31 Tore erzielte (nur Fritz Walter schoss mehr).[8]

Ernst Willimowski gehört dem europaweit kleinen Kreis von Fußballern an, die im Laufe ihrer Karriere insgesamt mehr als 200 Erstligatore erzielt haben (in Polen und Deutschland, ohne Gauliga). Insgesamt soll Willimowski im Laufe seiner Karriere mindestens 1.175 Tore erzielt haben, was aber der Verifizierung bedarf.[17]

Nach seinem Tod wurde Willimowski auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe beigesetzt. 2025 wurde ihm dort ein Ehrengrab gewidmet.[18]

Nach Willimowski wurde das Jugendfußballturnier der nationalen Minderheiten in Europa benannt, zu dem seit 2017 alljährlich die Deutsche Bildungsgesellschaft der deutschen Minderheit in Polen nach Oberschlesien einlädt.[19]

Willimowskis Länderspiele

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für Polen

für Deutschland

Ernst Willimowski ist der einzige Spieler, der als Torschütze sowohl gegen Deutschland (am 9. September 1934 beim 2:5 in Warschau) als auch für Deutschland erfolgreich war (13 in 8 Spielen).

Künstlerische Darstellungen

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  • In dem 1983 in die polnischen Kinos gekommenen Spielfilm „Do góry nogami“ (deutsch: Auf den Kopf stehen) des Regisseurs Stanisław Jędryka über das Schicksal einer Gruppe Jugendlicher in Oberschlesien während des Zweiten Weltkriegs ist deren Idol ein Fußballstar mit roten Haaren und Segelohren, der gern zur Wodkaflasche greift, dessen Name aber nicht genannt wird.[20]
  • Der deutsche Dichter Stan Lafleur beschrieb in einem Gedicht von 2006 seinen Besuch bei dem alten und vergessenen ehemaligen Star.[21]
  • Aus Anlass des 100. Geburtstags des Fußballers erschien 2016 die polnische Übersetzung des Romans Wilimowski des bosnisch-kroatischen Schriftstellers Miljenko Jergović.
  • Diethelm Blecking: Ern(e)st „Ezi“ Wil(l)imowski – Der Spieler, in: Vom Konflikt zur Konkurrenz. Deutsch-polnisch-ukrainische Fußballgeschichte. Hrsg. D. Blecking/L. Pfeiffer/R. Traba. Göttingen 2014, ISBN 978-3-7307-0083-9, S. 71–88.
  • Diethelm Blecking: Ernst Willimowski – ein moderner Athlet in unübersichtlichen Zeiten. In: Der Osten ist eine Kugel. Fußball in Kultur und Geschichte des östlichen Europa. Hrsg. von Stephan Krause/Christian Lübke/Dirk Suckow. Göttingen 2018, ISBN 978-3-7307-0388-5, S. 277–289.
  • Karl-Heinz Harke, Georg Kachel: Fußball – Sport ohne Grenzen. Die Lebensgeschichte des Fußball-Altnationalspielers Ernst Willimowski. Dülmen 1996, ISBN 3-87466-259-4.
  • Mariusz Kowoll: Futbol ponad wszystko. Historia piłki kopanej na Górnym Śląsku 1939-1945. Bytom 2019, ISBN 978-83-953900-0-5[22]
  • Andrzej Michalczyk: Ernst Willimowski (1916–1997). In: Joachim Bahlcke (Hrsg.): Schlesier des 14. bis 20. Jahrhunderts (= Schlesische Lebensbilder, Band 9). Degener Verlag, Insingen 2007, ISBN 978-3-7686-3506-6, S. 437–443.
  • Thomas Urban: Schwarze Adler, Weiße Adler. Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89533-775-8, S. 28–48.
Belletristik

Videodokumentation

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Commons: Ernst Willimowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b c d Andrzej Michalczyk: Vergessene Legende. Bei der WM 1938 in Frankreich debütierte eine Elf brasilianischer Ballkünstler in Europa und wäre beinahe an einem Oberschlesier gescheitert: an Ernest Wilimowski. In: Ralf Piorr (Hrsg.): Glückauf Polonia! Nordrhein-Westfalen & Polen. Die Menschen, der Fußball, die Geschichte. Prokom Medienberatungs- und Verlagsgesellschaft, Essen 2012, S. 40–45, hier S. 44.
  2. Kattowitzer Zeitung, 20. November 1939, S. 3.
  3. Der Kicker, 10. November 1942, S. 4.
  4. Warschauer Zeitung, 14. Dezember 1943, S. 6.
  5. Kicker/Fußball vom 11. Januar 1944, S. 5. Daraus, dass Willimowski während des Krieges mehrfach für Kattowitz auflief, lässt sich schließen, dass er dem Verein weiterhin angehörte und in Chemnitz, München usw. Gastspieler war.
  6. Der Kicker, 4. Juli 1944, p. 7.
  7. Badische Presse vom 29. August 1944, S. 4 (8:3 gegen FV Zuffenhausen, 5 Tore)
  8. a b c Andrzej Michalczyk: Vergessene Legende. Bei der WM 1938 in Frankreich debütierte eine Elf brasilianischer Ballkünstler in Europa und wäre beinahe an einem Oberschlesier gescheitert: an Ernest Wilimowski. In: Ralf Piorr (Hrsg.): Glückauf Polonia! Nordrhein-Westfalen & Polen. Die Menschen, der Fußball, die Geschichte. Prokom Medienberatungs- und Verlagsgesellschaft, Essen 2012, S. 40–45, hier S. 45.
  9. vgl. Horst Biese, Herbert Peiler, S. 90: Mitautor Herbert Peiler spielte demnach selbst bei diesem Verein, der sich jedoch den Namen Kurhessen zu Unrecht angeeignet hatte und bald wieder aufgelöst wurde. Das Sport-Magazin wiederum berichtet erst zwei Jahre später, im Juli 1948, von einem Berufsfußballprojekt Rapid Kassel und bringt (erneut) Willimowski damit in Verbindung.
  10. Neues Deutschland vom 23. Juli 1946, S. 4.
  11. Sport (München), Nr. 18/1947, S. 14.
  12. Sport (München), Nr. 41/1947, S. 14.
  13. Sport (München), Nr. 39/1947, S. 15; dann aber Nr. 41/1947, S. 14; schließlich Nr. 9/1948 (3. März). Willimowskis Debüt in Hameln war demnach Ende Februar 1948 gegen den SV Freden (Leine). Schon im Herbst 1947 war er, obschon wegen der Arolsen-Angelegenheit vorerst gesperrt, für die Niedersachsenauswahl nominiert gewesen, doch kam sein Einsatz beim 6:2 gegen Bremen wegen Verletzung nicht zu Stande.
  14. Hessische Nachrichten vom 8. Juli 1948, S. 3.
  15. „Im Herbst 1948 war die Zukunft der Mannschaft mit Namen umgeben, die sogar einen guten Platz in der Meisterschaft garantieren konnten (…) Das waren die Langner, Muß und der sagenumwobene Willimowski (…) Aber Ernst Willimowski reiste bei Nacht von Detmold ab und gab eine kurze, erfolgreiche Gastrolle im süddeutschen Oberhaus.“ – Siegfried Klemm, Acht Monate Kampf des TSV. Detmold, daselbst 1949, S. 4.
  16. vgl. Sport-Magazin Nr. 31/1949, S. 4.
  17. siehe kicker sportmagazin Nr. 100/1969, S. 2. Die dortige Aufschlüsselung nennt unter anderem 48 Tore für Polen, 108 (sic) für Offenburg und 81 für Singen und erscheint nicht in allen Punkten plausibel.
  18. Warum einer der weltbesten Fußballer der 1930er Jahre ein Ehrengrab auf dem Karlsruher Hauptfriedhof erhält. In: bnn.de. 26. Mai 2025, abgerufen am 30. September 2025.
  19. Ernst Willimowski Tournament, abgerufen am 27. Juni 2024.
  20. Do góry nogami filmweb.pl
  21. ernst willimowski (Memento vom 1. August 2016 im Internet Archive) lyrikmail.de
  22. Im Anhang Liste sämtlicher Pflichtspiele und der darin erzielten Tore Willimowskis.

1927: Henryk Reyman | 1928: Ludwik Gintel | 1929: Rochus Nastula | 1930: Karol Kossok | 1931, 1932: Kisieliński | 1933: Artur Woźniak | 1934: | 1935: Michał Matyas | 1936: Teodor Peterek / | 1937: Artur Woźniak | 1938: Teodor Peterek | 1939: | 1948: Józef Kohut | 1949, 1950, 1951: Teodor Anioła | 1952, 1953: Gerard Cieślik | 1954: Henryk Kempny / Ernst Pohl | 1955: Stanisław Hachorek | 1956: Henryk Kempny | 1957: Lucjan Brychczy | 1958: Władysław Soporek | 1959: Jan Liberda / Ernst Pohl | 1960: Marian Norkowski | 1961: Ernst Pohl | 1962: Jan Liberda | 1963: Marian Kielec | 1964: Lucjan Brychczy / Józef Gałeczka / Jerzy Wilim | 1965: Lucjan Brychczy | 1966, 1967, 1968, 1969: Włodzimierz Lubański | 1970, 1971: Andrzej Jarosik | 1972: Ryszard Szymczak | 1973: Grzegorz Lato | 1974: Zdzisław Kapka | 1975: Grzegorz Lato | 1976: Kazimierz Kmiecik | 1977: Włodzimierz Mazur | 1978, 1979, 1980: Kazimierz Kmiecik | 1981: Krzysztof Adamczyk | 1982: Grzegorz Kapica | 1983: Mirosław Okoński / Mirosław Tłokiński | 1984: Włodzimierz Ciołek | 1985: Leszek Iwanicki | 1986: Andrzej Zgutczyński | 1987: Marek Leśniak | 1988: Dariusz Dziekanowski | 1989: Krzysztof Warzycha | 1990: Andrzej Juskowiak | 1991: Tomasz Dziubiński | 1992: Jerzy Podbrożny / Mirosław Waligóra | 1993: Jerzy Podbrożny | 1994: Zenon Burzawa | 1995: Bogusław Cygan | 1996: Marek Koniarek | 1997: Mirosław Trzeciak | 1998: Arkadiusz Bąk / Sylwester Czereszewski / Mariusz Śrutwa | 1999: Tomasz Frankowski | 2000: Adam Kompała | 2001: Tomasz Frankowski | 2002: Maciej Żurawski | 2003: Stanko Svitlica | 2004: Maciej Żurawski | 2005: Tomasz Frankowski | 2006: Grzegorz Piechna | 2007: Piotr Reiss | 2008: Paweł Brożek | 2009: Paweł Brożek / Takesure Chinyama | 2010: Robert Lewandowski | 2011: Tomasz Frankowski | 2012: Artjoms Rudņevs | 2013: Róbert Demjan | 2014: Marcin Robak | 2015: Kamil Wilczek | 2016: Nemanja Nikolics | 2017: Marco Paixão / Marcin Robak | 2018: Carlitos | 2019: Igor Angulo | 2020: Christian Gytkjær | 2021: Tomáš Pekhart | 2022: Ivi | 2023: Marc Gual | 2024: Erik Expósito | 2025: Efthymis Koulouris

Tschammerpokal

1935: Ernst Kuzorra | 1936: Hermann Budde / Ernst Poertgen | 1937: Kurt Männer | 1938: Helmut Schön | 1939: Edmund Adamkiewicz / Franz Binder | 1940: Fritz Machate | 1941: Edmund Conen | 1942:  | 1943: Karl Decker / Rudolf Noack

DFB-Pokal

1953: Franz Islacker | 1954: Georg Stollenwerk / Erwin Waldner | 1955: Helmut Sadlowski / Dieter Seeler / Antoine Kohn / Ernst Kunkel / Kurt Sommerlatt / Oswald Traub | 1956: Uwe Seeler / Heinz Ruppenstein / Bernhard Termath | 1957: Rudolf Jobst | 1958: Rolf Geiger | 1959: Manfred Rummel | 1960: Gustav Witlatschil / Albert Brülls | 1961: Klaus Hänel | 1962: Franz-Josef Wolfframm / Gustav Flachenecker / Kurt Haseneder / Tasso Wild | 1963: Uwe Seeler | 1964: Rudolf Brunnenmeier | 1965: Kurt Haseneder / Tasso Wild / Willi Koslowski / Waldemar Gerhardt / Christian Breuer / Lothar Emmerich | 1966: Peter Osterhoff / Rainer Ohlhauser | 1967: Gerd Müller | 1968: Hannes Löhr | 1969: Gerd Müller | 1970: Hannes Löhr | 1971: Gerd Müller | 1972: Wolfgang Overath / Hannes Löhr / Bernd Rupp / Klaus Fischer | 1973: Hannes Löhr | 1974: Bernd Hölzenbein | 1975: Hermann Lindner | 1976: Klaus Toppmöller | 1977, 1978: Dieter Müller | 1979: Dieter Hoeneß | 1980: Manfred Burgsmüller / Klaus Allofs | 1981: Jimmy Hartwig / Horst Hrubesch / Thomas Remark | 1982: Karl-Heinz Rummenigge | 1983: Stephan Engels | 1984: Ronald Worm / Klaus Fischer | 1985: Manfred Dum | 1986: Karl Allgöwer | 1987: Dirk Kurtenbach | 1988: Stefan Kuntz | 1989: Christian Schreier | 1990: Wynton Rufer / Stefan Kuntz | 1991: Michael Tönnies | 1992: Fritz Walter | 1993: Andreas Thom | 1994: Wynton Rufer | 1995: Heiko Herrlich | 1996: Wladimir Bestschastnych / Thomas Häßler / Pavel Kuka | 1997: Bernhard Winkler | 1998: Carsten Jancker | 1999: Achim Weber | 2000: Adnan Kevrić | 2001: Arie van Lent | 2002: Dimitar Berbatow | 2003: Giovane Élber | 2004: Aílton | 2005: Carsten Jancker / Claudio Pizarro | 2006: Claudio Pizarro | 2007: Cacau | 2008: Mario Gómez | 2009: Edin Džeko / Ivica Olić | 2010: Sahr Senesie / Lucas Barrios / Thomas Müller | 2011: Srđan Lakić | 2012: Robert Lewandowski | 2013: Mario Gómez | 2014: Thomas Müller | 2015: Stefan Kießling / Sven Schipplock | 2016: Henrich Mchitarjan | 2017, 2018, 2019, 2020: Robert Lewandowski | 2021: Jadon Sancho | 2022: Robert Glatzel | 2023: Randal Kolo Muani | 2024: Amine Adli | 2025: Nick Woltemade

Personendaten
NAME Willimowski, Ernst
ALTERNATIVNAMEN Wilimowski, Ernst; Wilimowski, Ernest (polnisch); Prandella, Ernst Otto (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutscher und polnischer Fußballspieler
GEBURTSDATUM 23. Juni 1916
GEBURTSORT Kattowitz
STERBEDATUM 30. August 1997
STERBEORT Karlsruhe