VOOZH about

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Lion

⇱ Ferdinand Lion – Wikipedia


Zum Inhalt springen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ferdinand Lion (* 11. Juni 1883 in Mülhausen, Elsass; † 21. Januar 1968 in Kilchberg, Kanton Zürich) war ein Schweizer Journalist und Schriftsteller.

Lion studierte Geschichte und Philosophie in Strassburg, München und Heidelberg, lernte während eines Aufenthalts in Paris André Gide kennen und war während des Ersten Weltkriegs als Journalist tätig, unter anderem bei Der Neue Merkur von Efraim Frisch. Seit 1917 mit Thomas Mann, später auch mit Alfred Döblin befreundet, wurde er nach Kriegsende Lektor beim Ullstein Verlag in Berlin, Mitarbeiter der Neuen Rundschau und schrieb Opernlibretti, unter anderem für Eugen d’Albert und Paul Hindemith. 1933 emigrierte er in die Schweiz, war 1937/1938 Redakteur der Zeitschrift Mass und Wert, lebte während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich und kehrte 1946 nach Zürich zurück. Neben belletristischen Werken schrieb Lion literaturwissenschaftliche, historische und philosophische Abhandlungen, unter anderem Lebensquellen der deutschen Metaphysik (1960).

Libretti
Essays
  • Geschichte biologisch gesehen. Max Niehans, Zürich 1935
  • Romantik als deutsches Schicksal. Rowohlt, Stuttgart/Hamburg 1947
  • Lebensquellen französischer Metaphysik. (Aus dem Französischen von Ruth Gillischewski, Ausstattung Hans Hermann Hagedorn). Claassen & Goverts, Zürich 1949
  • Geist und Politik in Europa. Verstreute Schriften aus den Jahren 1915–1961. Wallstein Verlag, ISBN 3-89244-141-3
Personendaten
NAME Lion, Ferdinand
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 11. Juni 1883
GEBURTSORT Mülhausen, Elsass
STERBEDATUM 21. Januar 1968
STERBEORT Kilchberg, Kanton Zürich