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Henriette Piper (2012)

Henriette Piper, geb. Andresen (* 1951 in Kiel) ist eine deutsche Drehbuchautorin, Übersetzerin und Autorin.

Als Tochter des Theologen Carl Andresen wuchs Henriette Piper in Kiel, Marburg und Göttingen auf.

Sie besuchte das Neue Gymnasium Göttingen. Nach dem Abitur (1969) studierte sie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Högskolan i Örebro und der Georg-August-Universität Göttingen Deutsch und Geschichte. Sie schloss das Studium mit dem Staatsexamen ab. Danach war sie in Göttingen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Wörterbuch tätig. 1980 beendete sie in Lüneburg das Studienreferendariat mit dem 2. Staatsexamen. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin an Abendgymnasien in Göttingen und Wuppertal begann sie mit dem Übersetzen und Schreiben.

Sie erhielt 1991 ein Stipendium der Drehbuchwerkstatt München und arbeitet seither als Drehbuchautorin. Sie verantwortete das Konzept und acht Folgen der schwedisch-deutschen Reihe Der Kommissar und das Meer und war Headwriter für Das fliegende Klassenzimmer (2003).

2019 erschien ihr erstes Sachbuch, die Biographie ihres Großvaters Hugo Linck. Das Buch (Der letzte Pfarrer von Königsberg. Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg) erschien 2023 auch in litauischer Übersetzung ("Paskutinis Karaliauciaus pastorius. Hugas Linckas: Rytu Prusija, Hamburgas", ISBN 978-609-494-057-6).

Piper war Beisitzerin im erweiterten Vorstand der Stadtgemeinschaft Königsberg und ist seit 2022 stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin der „Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen e. V.“ (GeO). Mit diesem Amt verbunden ist die Herausgabe des Rundbriefes der GeO.

Für die Reihe "Erlesenes Ostpreußen" des Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg stellte Henriette Piper 2020 das Buch von Christopher Spatz "Nur der Himmel blieb derselbe" vor; 2021 folgte die Präsentation des Buches von Michael Wieck "Zeugnis vom Untergang Königsbergs".[1]

2020 drehte Henriette Piper ihren ersten Dokumentarfilm "Der Segen vom Altenberg" (zusammen mit Simon Gruninger, Kamera, Schnitt), der Erinnerungen an das Königsberger Diakonissenmutterhaus der Barmherzigkeit auf Altenberg festhält.

Bis zu ihrem Austritt aus der Deutschen Filmakademie im Januar 2021 war Henriette Piper Mitglied. Sie lebt in Solingen und ist mit dem Physiologen und Universitätspräsidenten Hans Michael Piper verheiratet, sie hat zwei erwachsene Kinder.

  • Abgewandte Welten. Erzählungen aus Schweden. Marburg 1992.
  • Der letzte Pfarrer von Königsberg. Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg. Bebra-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-89809-171-8.[2]
Commons: Henriette Piper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Christoph Seehaus: Video-SEO: So steigern Sie die organische Reichweite Ihrer YouTube-Videos. In: Video-Marketing mit YouTube. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-10256-2, S.1–10, doi:10.1007/978-3-658-10257-9_1.
  2. Buchvorstellung (H. Piper).
Personendaten
NAME Piper, Henriette
KURZBESCHREIBUNG deutsche Drehbuchautorin
GEBURTSDATUM 1951
GEBURTSORT Kiel