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Ina Bartmann (* 1. April 1965 in Hoyerswerda) ist eine deutsche politische Beamtin (CDU). Sie war von 2024 bis 2026 Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Ausbildung und Persönliches

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Bartmann studierte und erlangte 1986 einen Abschluss im Fachbereich Bauingenieurwesen an der Ingenieurschule in Cottbus. Im Jahr 2008 wurde sie mit einer Arbeit über „Das Henkel-Werk in Düsseldorf-Holthausen 1900-1940 – ein aussergewöhnlicher Unternehmer und sein Architekt“ an der Bergischen Universität Wuppertal zum Dr. promoviert. Zudem schloss sie 2012 ein Studium des Human Resource Management an der Ruhr-Universität Bochum ab und ging berufsbegleitend einem Aufbaustudium im Fachbereich Architektur, Städtebau, Stadtbild-, Umfeld-, Baudenkmalpflege an der Fachhochschule Köln nach.[1]

Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Werdegang und Politik

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Bartmann begann ihre Laufbahn beim Generalbauunternehmen in Fürstenwalde und Berlin und danach in einem Architekturbüro und in der Kommunalverwaltung. Anschließend arbeitete sie mehrere Jahre in der Privatwirtschaft. Daraufhin wechselte sie ins Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Bonn in die Abteilung Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten. Nach weiteren Stationen in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen sowie als Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Immobilien bei der Stadt Tönisvorst kehrte Bartmann zur Bundesverwaltung zurück.[2] So war sie von 2020 bis 2023 Leiterin der Abteilung Klimaschutz Gebäude, Energie-Info-Center, Anpassungsgeld im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und von 2023 bis 2024 Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg.[3]

Mit Bildung des Kabinetts Woidke IV am 11. Dezember 2024 wurde Bartmann unter Minister Detlef Tabbert (BSW) zur Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg ernannt. Im Zuge der Bildung des Kabinetts Woidke V am 18. März 2026 schied sie aus dem Amt der Staatssekretärin aus.

Bartmann ist Mitglied der CDU.[4] Von Juni 2025 bis März 2026 war sie Vorsitzende des Aufsichtsrates des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).[5]

  • Ina Bartmann auf der Website des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

Einzelnachweise

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  1. Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann. Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, abgerufen am 13. Dezember 2024.
  2. Im Rathaus beginnt Suche von Neuem. Rheinische Post, 13. Juni 2019, abgerufen am 13. Dezember 2024.
  3. Dr. Ina Bartmann ist neue Vorsitzende des Vorstands des Landesbetriebs Straßenwesen. Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, 4. September 2023, abgerufen am 13. Dezember 2024.
  4. Fachleute ohne passendes Parteibuch: Brandenburgs BSW setzt auf Expertise außerhalb von Parteien. Tagesspiegel, 8. Dezember 2024, abgerufen am 13. Dezember 2024.
  5. Martin Fuchs: Aufsichtsratsmitglieder der VBB GmbH. (PDF; 116 kB) In: vbb.de. 19. Juni 2025, abgerufen am 21. Juni 2025.
Personendaten
NAME Bartmann, Ina
KURZBESCHREIBUNG deutsche politische Beamtin (CDU)
GEBURTSDATUM 1. April 1965
GEBURTSORT Hoyerswerda