VOOZH about

URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Kaylin_Whitney

⇱ Kaylin Whitney – Wikipedia


Zum Inhalt springen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kaylin Whitney 👁 Image
Nation Vereinigte Staaten👁 Image
 Vereinigte Staaten
Geburtstag 9. März 1998 (28 Jahre)
Geburtsort Kissimmee, Vereinigte Staaten
Größe 173 cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Verein Star Athletics
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × 👁 Goldmedaille
0 × 👁 Silbermedaille
1 × 👁 Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × 👁 Goldmedaille
0 × 👁 Silbermedaille
0 × 👁 Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 2 × 👁 Goldmedaille
0 × 👁 Silbermedaille
0 × 👁 Bronzemedaille
NACAC-Meisterschaften 2 × 👁 Goldmedaille
0 × 👁 Silbermedaille
0 × 👁 Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften 2 × 👁 Goldmedaille
0 × 👁 Silbermedaille
1 × 👁 Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Tokio 2020 4 × 400 m
Bronze Tokio 2020 4 × 400 m Mixed
 Weltmeisterschaften
Gold Eugene 2022 4 × 400 m
 Panamerikanische Spiele
Gold Toronto 2015 200 m
Gold Toronto 2015 4 × 100 m
NACAC-Meisterschaften
Gold Freeport 2022 4 × 400 m
Gold Freeport 2022 4 × 400 m Mixed
 U20-Weltmeisterschaften
Gold Eugene 2014 200 m
Gold Eugene 2014 4 × 100 m
Bronze Eugene 2014 100 m
letzte Änderung: 20. September 2022

Kaylin Whitney (* 9. März 1998 in Kissimmee, Florida) ist eine US-amerikanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Ihren größten sportlichen Erfolg feierte sie im Jahr 2021 bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio mit dem Gewinn der Goldmedaille mit der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel.

Sportliche Laufbahn

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Kaylin Whitney im Jahr 2014, als sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Eugene in 11,45 s die Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf gewann und sich in 22,82 s die Goldmedaille über 200 Meter sicherte. Zudem gewann sie auch mit der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 43,46 s die Goldmedaille. Im Jahr darauf nahm sie an den Panamerikanischen Spielen in Toronto teil und siegte dort in 22,65 s im 200-Meter-Lauf sowie in 42,58 s gemeinsam mit Barbara Pierre, LaKeisha Lawson und Morolake Akinosun auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel. 2021 startete sie mit der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio und verhalf dort dem Team zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Goldmedaille bei. Zudem kam sie auch im Finale der Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter zum Einsatz und sicherte sich dort in 3:10,22 min gemeinsam mit Trevor Stewart, Kendall Ellis und Vernon Norwood die Bronzemedaille hinter den Teams aus Polen und der Dominikanischen Republik.

2022 verhalf sie der US-amerikanischen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Eugene zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Goldmedaille bei. Anschließend siegte sie in 51,17 s über 400 Meter beim Ed Murphey Classic und anschließend siegte sie in 3:23,54 min gemeinsam mit Kyra Jefferson, A’Keyla Mitchell und Jaide Stepter Baynes in der 4-mal-400-Meter-Staffel und siegte in 3:12,05 min gemeinsam mit Quincy Hall, Jaide Stepter Baynes und Ismail Turner auch in der Mixed-Staffel. Daraufhin siegte sie in 51,12 s beim 58. Palio Città della Quercia.

Persönliche Bestzeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 100 Meter: 11,10 s (+0,9 m/s), 5. Juli 2014 in Eugene
  • 200 Meter: 22,47 s (+0,4 m/s), 28. Juni 2015 in Eugene
  • 400 Meter: 50,29 s, 20. Juni 2021 in Eugene
👁 Image
Olympiasiegerinnen mit der 4-mal-400-Meter-Staffel

1972: Deutschland Demokratische Republik 1949👁 Image
 DDR Käsling, Kühne, Seidler, Zehrt
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949👁 Image
 DDR Maletzki, Rohde, Streidt, Brehmer
1980: Sowjetunion👁 Image
 SUN Prorotschenko, Goischtschik, Sjuskowa, Nasarowa, Minejewa*, Tschernowa*
1984: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Leatherwood, Howard, Brisco-Hooks, Cheeseborough, Dixon*, Howard*
1988: Sowjetunion👁 Image
 SUN Ljadouskaja, Nasarowa, Pinigina, Bryshina, Dschyhalowa*
1992: Vereintes Team👁 Image
 EUN Rusina, Dschyhalowa, Nasarowa, Bryshina, Schmonina*, Nurutdinowa*
1996: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Stevens, Malone, Graham, Clark, Wilson*
2000: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Miles Clark, Hennagan, Colander, Anderson*
2004: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Trotter, Henderson, Richards-Ross, Hennegan, Robinson*
2008: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Wineberg, Felix, Henderson, Richards, Hastings*
2012: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Trotter, Felix, McCorory, Richards-Ross, Baker*, Dixon*
2016: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Felix, Francis, Hastings, Okolo, Ellis-Watson*, McCorory*
2020: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA McLaughlin, Felix, Muhammad, Mu, *, Jonathas*, Ellis*, Irby*
2024: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Little, McLaughlin-Levrone, Thomas, Holmes, Hayes*, Butler*, Brown*

* Einsatz im Vorlauf

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

Weltmeisterinnen mit der 4-mal-400-Meter-Staffel

1983: Deutschland Demokratische Republik 1949👁 Image
 DDR Walther, Busch, Koch, Rübsam, Bremer*, Fiedler*
1987: Deutschland Demokratische Republik 1949👁 Image
 DDR Neubauer, Emmelmann, Müller, Busch, Ullrich*
1991: Sowjetunion👁 Image
 SUN Ljadouskaja, Dschyhalowa, Nasarowa, Bryshina, Tschuprina*
1993: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Torrence, Malone, Kaiser-Brown, Miles, Dendy*, Collins*
1995: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Graham, Stevens, Jones, Miles, Green*
1997: Deutschland👁 Image
 GER Feller, Rohländer, Rücker, Breuer
1999: Russland👁 Image
RUS
Tschebykina, Gontscharenko, Kotljarowa, Nasarowa, Scharowa*, Bachwalowa*
2001: Jamaika👁 Image
 JAM Richards, Scott, Parris, Fenton, Burgher*, Hemmings*
2003: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Barber, Washington, Miles Clark, Richards, Trotter*
2005: Russland👁 Image
RUS
Petschonkina, Krasnomowez, Antjuch, Pospelowa, Firowa*, Sykina*
2007: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Trotter, Felix, Wineberg, Richards, Hennagan*, Hastings*
2009: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Dunn, Felix, Demus, Richards, Hastings*, Beard*
2011: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Richards-Ross, Felix, Beard, McCorory, Hastings*, Baker*
2013: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Beard, Hastings, Spencer, McCorory, Atkins*
2015: Jamaika👁 Image
 JAM Day, Jackson, McPherson, Williams-Mills, Le-Roy*, Gordon*
2017: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Hayes, Felix, Wimbley, Francis, Ellis*, Hastings*
2019: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Francis, McLaughlin, Muhammad, Jonathas, Beard*, Felix*, Ellis*, Okolo*
2022: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Diggs, Steiner, Wilson, McLaughlin-Levrone, Felix*, *, Stepter Baynes*
2023: Niederlande👁 Image
 NED Saalberg, Klaver, Peeters, Bol, de Witte*
2025: Vereinigte Staaten👁 Image
 USA Whittaker, Irby-Jackson, Butler, McLaughlin-Levrone, Holmes*, Effiong*, Hayes*, Wilson*

* Einsatz im Vorlauf
Personendaten
NAME Whitney, Kaylin
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Sprinterin
GEBURTSDATUM 9. März 1998
GEBURTSORT Kissimmee, Florida