| Kplus Gruppe | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1997 |
| Auflösung | 2024 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Solingen, Deutschland |
| Leitung | Kai Siekkötter |
| Mitarbeiterzahl | ungefähr 3200 (2012)[1] |
| Umsatz | 227,5 Mio. Euro (2020)[2] |
| Branche | Kranken- und Altenpflege |
| Website | |
Die Kplus Gruppe GmbH war ein Unternehmen mit Sitz in Solingen, das aus vier Krankenhäusern mit 1229 Betten, vier medizinischen Versorgungszentren und 10 Senioreneinrichtungen mit 608 Plätzen in der Voll- und Teilzeitpflege sowie 105 altersgerechten Wohnungen bestand. Es wurde wegen Insolvenz am 31. Januar 2024 aufgelöst.[3]
Gesellschafter waren die Kirchengemeinden St. Remigius in Leverkusen-Opladen, St. Sebastian in Solingen, St. Jacobus in Hilden, die Kirchengemeinde St. Gereon und St. Dionysius in Monheim am Rhein sowie das Erzbistum Köln.[4]
Im Juni 2023 wurde ein Insolvenzverfahren eingeleitet in dessen Rahmen das Krankenhaus in Solingen Anfang Dezember 2023 geschlossen wurde.[5] Im Januar 2024 wurden Pläne laut, in den ehemaligen Klinikgebäuden eine Flüchtlingsunterkunft einzurichten.[6]
Im Oktober 2023 wurde bekannt, dass auch die Krankenhäuser in Haan und Hilden Ende Januar 2024 geschlossen werden sollen.[7] Im November 2023 wurde nach Protesten bekanntgegeben, dass das Hildener Krankenhaus durch die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe übernommen wird.[8] Auf dem Gelände in Haan solle ein Gesundheits-Campus entstehen.[9] Die verbliebenen Krankenhäuser in Leverkusen sowie die Pflegeeinrichtungen der Kplus Gruppe gingen zum 1. Februar 2024 in die Trägerschaft der Alexianer GmbH über.[3]
Ehemalige Krankenhäuser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Kplus Gruppe gehörten
- bis August 2013 das St.-Josef-Krankenhaus Monheim zum Unternehmen, das 2014 als Drehort für einen Münsteraner Tatort diente.[10]
- bis November 2023 die St.-Lukas-Klinik Solingen-Ohligs, Solingen.
- bis Dezember 2023 das St.-Josef-Krankenhaus Haan, Haan.
- bis Dezember 2023 das St.-Josefs-Krankenhaus Hilden, Hilden.
- bis Januar 2024 das St.-Josef-Krankenhaus Wiesdorf, Leverkusen.
- bis Januar 2024 das St.-Remigius-Krankenhaus Opladen in Leverkusen.
Senioreneinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- das St.-Antonius-Altenheim in Düsseldorf-Hassels
- das St.-Josef-Wohnen mit Service in Haan
- das Haus Rheinpark Seniorenzentrum und Haus Rheinpark Servicewohnen in Leverkusen-Wiesdorf
- das St.-Albertus-Altenheim und das St. Albertuns Servicewohnen in Leverkusen-Opladen
- das St.-Marien-Altenheim in Monheim am Rhein
- das St.-Joseph-Altenheim mit Langzeitschwerstpflege und MS-Wohnbereich und Wohnpark in Solingen-Ohligs
- das St.-Lukas-Pflegeheim und St.-Lukas-Tagespflegehaus in Solingen-Ohligs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geschäftsführerin folgt Kplus-Gründer, Solinger Tageblatt, 6. Juni 2012
- ↑ Eintrag in NORTH DATA
- ↑ a b Übernahme: Alexianer sichern sich Teile der Kplus Gruppe. In: kma - Klinik Management aktuell. Band29, Nr.01, Februar 2024, ISSN 1439-3514, S.14–14, doi:10.1055/s-0044-1781371.
- ↑ Auflistung der Gesellschafter auf der Homepage der Kplus-Gruppe, abgerufen am 12. Mai 2016
- ↑ Solinger Krankenhaus nach Insolvenz dicht. WDR, 1. Dezember 2023, abgerufen am 28. Februar 2024.
- ↑ Solingen: Wird die St. Lukas Klinik zur Flüchtlingsunterkunft? Das ist der Stand. In: Solinger Tageblatt. 28. Januar 2024, abgerufen am 28. Februar 2024.
- ↑ Tobias Dupke: Katastrophe für die Region: Einzige Krankenhäuser in Hilden und Haan werden geschlossen. 4. Oktober 2023, abgerufen am 6. Oktober 2023.
- ↑ Elmar Koenig: Das Hildener Krankenhaus ist so gut wie gerettet. 20. November 2023, abgerufen am 2. Dezember 2023.
- ↑ Peter Clement: Haaner Krankenhaus-Areal wird zum Gesundheits-Campus. 24. November 2023, abgerufen am 2. Dezember 2023.
- ↑ Schließung: Bewachung fürs St. Josef-Krankenhaus, WZ, 1. August 2013; Prof. Boerne und Hauptkommissar Thiel – "Tatort"-Team ermittelt in Monheim, Rheinische Post, 28. Oktober 2014
