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Wappen Deutschlandkarte
👁 Image
Basisdaten
Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 8′ O50.14972222222210.133055555556304Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 8′ O
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 33,42 km²
Einwohner: 5051 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97714
Vorwahlen: 09725, 09738
Kfz-Kennzeichen: KG, BRK, HAB
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 140
LOCODE: DE OOL
Gemeindegliederung: 8 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 8
97714 Oerlenbach
Website: oerlenbach.de
Erster Bürgermeister: Nico Rogge (CSU und 3 Wählergruppen)
Lage der Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen
👁 Karte
Karte

Oerlenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

Geographische Lage

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Die Gemeinde liegt in der Vorrhön, zwischen Schweinfurt im Süden, dem Staatsbad Bad Kissingen im Nordwesten und Münnerstadt im Nordosten. Von Schweinfurt bis Oerlenbach zieht sich ein Siedlungsband auf zwölf Kilometern, mit nur kürzeren Unterbrechungen, durch das obere Werntal (siehe auch: Interkommunale Allianz).

Gemeindegliederung

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Es gibt acht Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]

Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Ebenhausen, Eltingshausen, Oerlenbach und Rottershausen.[4] Die Gemarkung Oerlenbach hat eine Fläche von 4,454 km². Sie ist in 1153 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3863,18 m² haben.[5][6]

Bis zur Gemeindegründung

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Die erste urkundliche Erwähnung als „Ornebach“ erfolgte im Jahr 953, allerdings wurde der Gemeindeteil Ebenhausen bereits im Jahr 788 urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken.

Im Jahr 1871 wurde die Bahnstrecke Ebenhausen–Bad Kissingen gebaut.

Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Ebenhausen, Eltingshausen, Rottershausen und Oerlenbach.[7]

Die Bevölkerung ist mehrheitlich römisch-katholisch. Die katholische Pfarrkirche St. Burkard ist ein moderner Bau aus dem Jahre 1968. Die Ebenhausener Kirche hat das Patrozinium Alle Heiligen. Im Gemeindeteil Eltingshausen ist die barocke Pfarrkirche dem Heiligen Martin geweiht.

Einwohnerentwicklung

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Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 4721 auf 5004 um 283 Einwohner bzw. um 6 %. 2003 hatte die Gemeinde 5343 Einwohner. Quelle: BayLfStat

Die Alte Dorflinde bei der Kirche in Eltingshausen. Siehe hierzu die Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Bad Kissingen.

Seit 1. Mai 2020 ist Nico Rogge, nominiert von CSU und drei örtlichen Wählergruppen, der Bürgermeister; er wurde am 15. März 2020 mit 94,5 % der Stimmen gewählt. Sein Vorgänger war von Mai 2014 bis April 2020 Franz Kuhn (ebenfalls unterstützt von CSU und drei Wählergruppen).

Die Kommunalwahlen seit 2008 erbrachten folgende Stimmenanteile und Sitzverteilungen:

Liste 2020[8] 2014 2008
Stimmenanteil Sitze % Sitze % Sitze
Bürgerblock 31,7 % 6 30,3 6 30,6 7
Freie Wählergemeinschaft Ebenhausen 27,8 % 6 21,3 4 21,4 4
Freie Wählergemeinschaft Eltingshausen 18,8 % 4 17,9 4 20,3 4
Wählergemeinschaft Rottershausen 21,7 % 4 20,2 4 17,4 3
Die Überörtliche 10,4 2 10,4 2
Wahlbeteiligung 62,4 % 63,1 % 60,3 %

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

👁 Wappen von Oerlenbach
Wappen von Oerlenbach
Blasonierung: „Unter einem von Silber und Blau gespaltenen Schildhaupt gespalten von Rot und Silber, vorne ein nach links gewendeter silberner Wolf, hinten ein roter Flug[9]
Wappenbegründung: Die 1972 entstandene Gemeinde Oerlenbach besteht aus den in der oben aufgeführten Gemeindegliederung genannten ehemals selbständigen Gemeinden, von denen Eltingshausen ein eigenes Wappen führte, das durch den Zusammenschluss unterging. Aus diesem Wappen wurde der Wolf in das neue Gemeindewappen übernommen. Er ist das Wappentier des Ortsadelsgeschlechts der Herren von Eltingshausen, die ihr Wappen im Mittelalter bis 1427 nachweislich führten und 1465 ausgestorben sind. Für Ebenhausen steht im Wappen der Flug, der dem Wappen der Herren von Münster entnommen wurde, die Besitzungen in dieser Gemeinde hatten. Die im Schildhaupt gezeigten Farben Silber und Blau sind die Farben der Stadt Schweinfurt und weisen darauf hin, dass Rottershausen zu der dortigen kaiserlichen Vogtei gehörte. Die Farben Silber und Rot stehen für das Würzburger Hochstift, das im Mittelalter vor allem in Ebenhausen Herrschaftsrechte besaß.

Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 12. Juli 1973 verliehen.

Interkommunale Allianz

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Die Gemeinde Oerlenbach ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

Bau- und Bodendenkmäler

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Wirtschaft und Infrastruktur

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In Oerlenbach liegt eines der sechs Aus- und Fortbildungszentren (BPOLAFZ)[10] der Bundespolizei. Für die angehenden Polizeivollzugsbeamten des gehobenen Dienstes findet dort das erste Eignungsauswahlverfahren für die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern sowie die Vereidigung statt. Zusätzlich werden die Beamten bei Praktika im Laufe ihres Studiums betreut. Die Beamten des mittleren Dienstes werden dort für den Bereich Süd ausgebildet.

Persönlichkeiten

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Commons: Oerlenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Oerlenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 9. April 2021.
  3. Gemeinde Oerlenbach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 6. Dezember 2021.
  4. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 17. Februar 2026.
  5. Gemarkung Oerlenbach (090283). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 17. Februar 2026.
  6. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Februar 2026.
  7. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S.427.
  8. Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 15.03.2020. Der Wahlleiter der Gemeinde Oerlenbach, 18. März 2020, abgerufen am 16. Dezember 2020.
  9. Wappen von Oerlenbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  10. SERVICE.BUND.DE - Behörden und Institutionen des Bundes - Bundespolizeiakademie. Abgerufen am 2. Juli 2020.
Normdaten (Geografikum): GND: 4336218-7 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 239620327