Wolfgang Tebbe (* 11. August 1931 in Bielefeld; † 26. Januar 2007) war ein Generalleutnant des Heeres der Bundeswehr.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tebbe besuchte ein Realgymnasium und absolvierte 1952 das Abitur. Er studierte allgemeinen Maschinenbau und wurde 1957 Diplom-Ingenieur. 1959 trat er in die Buddeswehr ein und hatte Verwendungen bis zum Kompaniechef.
Von 1964 bis 1966 absolvierte Tebbe den 7. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[1] Er war Bataillonskommandeur, hatte Verwendungen als Generalstabsoffizier in Brigade- und Divisions-Stäben, war Chef des Stabes in der Inspektion Heeresrüstung im Heeresamt in Köln, Referatsleiter im Führungsstab des Heeres und im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung auf der Hardthöhe in Bonn und war Lehrgangsteilnehmer am NATO Defense College.
Vom 1. Oktober 1977 bis 31. März 1980 war Tebbe, bei Dienstantritt im Dienstgrad Oberst, Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 19 in Ahlen. Vom 1. April 1980 bis zum 31. März 1983 führte er als Brigadegeneral die Stabsabteilung VII im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.[2] Vom 1. April 1983 bis 6. Dezember 1984 war er als Generalmajor der Divisionskommandeur der 3. Panzerdivision in Buxtehude. Ab dem 6. Dezember 1984 war er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1989 Abteilungsleiter Rüstungswirtschaft im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.
Nach seiner Pensionierung eröffnete Tebbe ein Ingenieurbüro.[3][4]
Tebbe war verheiratet und evangelisch.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1977)
- Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1983)
- Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1989)
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1985/1986. Bernard & Graefe, Bonn 1985, ISBN 3-7637-5285-4, S.151.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hansgeorg Model, Jens Prause: Generalstab im Wandel: neue Wege bei der Generalstabsausbildung in der Bundeswehr. Bernard und Graefe, München 1982, ISBN 978-3-7637-5241-6, S.200.
- ↑ Bundesministerium der Verteidigung.- Führungsstab des Heeres (Bestand), Archivportal-D
- ↑ Bonner Kulisse. In: Die Zeit. Nr.43, 1989, ISSN 0044-2070 (zeit.de).
- ↑ Uwe Walter: Die Strukturen und Verbände des deutschen Heeres, Teil 1: I. Korps (1956-1995). Eine Chronik von Uwe Walter. BoD – Books on Demand, 2017, ISBN 978-3-946467-32-8 (google.de [abgerufen am 27. März 2019]).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tebbe, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Offizier, Generalleutnant und Diplomingenieur |
| GEBURTSDATUM | 11. August 1931 |
| GEBURTSORT | Bielefeld |
| STERBEDATUM | 26. Januar 2007 |
