Inzestgebot (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Inzestgebot | die Inzestgebote |
| Genitiv | des Inzestgebotes des Inzestgebots |
der Inzestgebote |
| Dativ | dem Inzestgebot dem Inzestgebote |
den Inzestgeboten |
| Akkusativ | das Inzestgebot | die Inzestgebote |
Worttrennung:
- In·zest·ge·bot, Plural: In·zest·ge·bo·te
Aussprache:
- IPA: [ɪnˈt͡sɛstɡəˌboːt]
- Hörbeispiele: 👁 Lautsprecherbild
Inzestgebot(Info)
Bedeutungen:
- [1] Ermunterung zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs unter eng verwandten Personen
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Inzest und Gebot
Gegenwörter:
- [1] Inzestverbot
Oberbegriffe:
- [1] Gebot
Beispiele:
- [1] „Soziale Gruppen, Gesellschaften und vor allem Religionen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein zu verbietender Inzest ist – oder welcher Inzest von den Mitgliedern gewünscht oder sogar gefordert wird (Inzestgebote).“[1]
- [1] „Auch wenn historisch oder kulturell es Inzestgebote, Inzesttabus oder Inzestverbote gab und gibt bzw. Inzest unter Strafe gestellt wird oder nicht, so ist grundsätzlich davon auszugehen, dass eine mittels Gewalt oder Vormachtsstellung erzwungene geschlechtliche Beziehung in keinem Fall gesellschaftlich oder staatlich geduldet werden darf.“[2]
- [1] „Sucht bereits Mut Joseph zu gewinnen mit den Mitteln ödipaler Erfahrung und Inzestgebot (Inzestuöses ereignet sich in Wagners Walküre übrigens zweifach: …“[3]
- [1] „Tatsächlich wäre dafür kein Inzestgebot notwendig, schon gar nicht eines, das die "Kernfamilie" betrifft ([…])“[4]
- [1] „Dies bedeutet, dass von jetzt an das Inzestgebot und der Generationenunterschied anerkannt werden …“[5]
Übersetzungen
[Bearbeiten][1]Ermunterung zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs unter eng verwandten Personen
Quellen:
- ↑ Artikel in der Wikipedia.Abgerufenam27.Mai2015.
- ↑ Artikel des Regenbogenwald e.V.Abgerufenam27.Mai2015.
- ↑ Karl J. Keppler:Das Lachen der Frauen.Königshausen & Neumann,Würzburg2005,ISBN 3-8260-3092-3,Seite180
- ↑ Götz König:Geschlechtsmoral und Gleichgeschlechtlichkeit im Zoroastrismus.Harrassowitz Verlag,Wiesbaden2010,ISBN 978-3-447-06228-2,Seite442(Google Books)
- ↑ Hans Hopf:Die Psychoanalyse des Jungen.Klett-Cotta,2014,ISBN 978-3-608-94775-5
