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Linz

Hohe Gästeauslastung bei Crossing Europe

Mit 14.500 Besuchern haben genauso viele Menschen wie im Vorjahr das Filmfestival Crossing Europe in Linz beehrt. Da aber weniger Kinovorstellungen (146 statt 160) angeboten wurden, habe sich die Auslastung im Vergleich zum Vorjahr gesteigert, so die Festivalbilanz am Montag.

5. Mai 2025, 10.55 Uhr

142 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 42 Ländern sowie rund 100 Filmgäste aus dem In- und Ausland bot das Festival von 29. April bis 4. Mai. „Anul nou care n-a fost“ (The New Year That Never Came) über den Vorabend der rumänischen Revolution von 1989 von Bogdan Mureșanu erhielt den Preis für den besten Spielfilm.

Beste Doku wurde „The Flats“ von Alessandra Celesia über Nachwirkungen des irischen Bürgerkriegs. Der Publikumspreis ging an „Holy Rosita“ von Wannes Destoop, der eine Schwangerschaft abseits der Norm thematisiert. Alle drei Preise sind mit 5.000 Euro dotiert. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis in der Jugendschiene YAAAS! gewann „La storia del Frank e della Nina“ (The Story of Frank and Nina) von Paola Randi, der Local Artist Award über 5.000 Euro ging an Axel Stasny aus Wels für seinen Film „Ein Leben in Farbe“.

Neues Angebot für Kinder

Bester heimischer Nachwuchsfilm wurde „Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst“ von Marie Luise Lehner, in der Kategorie Innovation Award – Local Artist wurde Remo Rauscher für „Lina“ ausgezeichnet. Als bestes Musikvideo reüssierte „World’s End – Mavi Phoenix“ von Dominik Galleya und Amanda Burzić und den MIOB New Vision Award 2025 holte „Kada je zazvonio telefon“ von Iva Radivojević. Mit einer Vorstellung für Kinder wurde in diesem Jahr zudem bewusst ein Angebot für den Kinonachwuchs geschaffen – neben der bereits etablierten YAAAS! Jugendschiene.

Sehr gutes Einvernehmen mit langjährigen Fördergebern, Veranstaltungs- und Sponsoringpartnerschaften und mit der FH Oberösterreich ein neuer Sponsor ermöglichten die 22. Ausgabe des Festivals. Doch Organisationsaufwand und Kosten würden Jahr für Jahr höher werden und nur eine kontinuierliche Valorisierung der Förderbeträge könne die Festivalarbeit auf diesem Niveau und im bisherigen Umfang ermöglichen, betonten die Veranstalter.

Zwar ist das Festival vorbei, der Spirit und ausgewählte Filme ziehen aber in den kommenden Wochen und Monaten durch ganz Österreich, etwa zum Slash 1/2 ab 8. Mai im Filmcasino Wien, in den Spielboden Dornbirn und zum International Film Festival Innsbruck, und sind via Kino VOD Club und filmfriend zu streamen.

red, ooe.ORF.at/Agenturen

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