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Das IOW ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich der interdisziplinären Meeresforschung in Küsten- und Randmeeren widmet. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Erforschung des Ökosystems der Ostsee. Das IOW gliedert sich in die fünf Abteilungen Physikalische Ozeanographie, Meereschemie, Biologische Meereskunde, Marine Geowissenschaften und Meeresbeobachtung. Die Forschung leitet sich ab aus dem zehnjährigen Forschungsprogramm „Perspektiven der Küstenmeere" mit drei interdisziplinären Forschungsbereichen.
Am 10. März 2026 startete das Projekt BenthQual mit der ersten Probennahme in seine aktive Forschungsphase. Ziel des Vorhabens ist, alle bekannten Makrozoobenthos-Organismen des Ostseegrundes genetisch zu erfassen und molekularbiologische Monitoring-Methoden für diese Tiergruppe weiterzuentwickeln. Das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte Projekt ist seit dem 1. Dezember 2025 am IOW angesiedelt und läuft bis Ende November 2030.
Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2025 geht in diesem Jahr an Dr. Iason-Zois Gazis vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Jury würdigt damit seine herausragende Dissertation zur hochaufgelösten Kartierung von Manganknollen in 4500 Metern Wassertiefe und zur Überwachung von Sedimentwolken beim Tiefseebergbau. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.