Die ersten Monate des Jahres war die Lagunenstadt gratis. Mit den Ostertagen müssen Tagesbesucher jetzt jedoch wieder zahlen. Ein Tipp: vorab buchen.
Die geplante Teilnahme Russlands an der Biennale von Venedig sorgt international für heftige Reaktionen. Italiens Kulturminister Alessandro Giuli will von der Biennale-Stiftung nun Aufklärung über Kontakte zu russischen Behörden.
Russland ist plötzlich auf der Biennale von Venedig wieder willkommen. Die schamlose Annäherung an Putins Schurkenregime sollte schleunigst gestoppt werden.
Eigentlich meiden Delfine den Lagunenbereich von Venedig, doch einer hat sich nun dort eingerichtet. Er verhält sich artgerecht, Forschende sind dennoch besorgt.
Vor wenigen Monaten noch wurde sie als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons bei der Biennale 2026 in Venedig ausgewählt. Nun ist die international gefeierte Künstlerin Henrike Naumann im Alter von 41 Jahren gestorben.
Es war das Promi-Event des Jahres: Jeff Bezos und Lauren Sánchez gaben sich in Venedig das Jawort. SPIEGEL-Redakteurin Miriam Khan musste einiges riskieren, um an die illustre Gesellschaft heranzukommen. Von Miriam Khan
Er brillierte als Stasi-Offizier in der Serie »Weissensee« und war in der Rolle des Commissario Brunetti sehr beliebt. Nun ist der Schauspieler Uwe Kockisch mit 81 Jahren gestorben.
Wohl kaum eine Hochzeit sorgte für so viel Ärger, aber auch so viel Interesse wie die von Amazon-Gründer Jeff Bezos und seiner Lauren. Drei Tage feierten sie im Juni in Venedig – unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen.
Es soll still sein in der Altstadt von Venedig: Dafür sorgt die neue Verordnung von Bürgermeister Brugnaro. Sie folgt einer Reihe von Maßnahmen gegen den Massentourismus.
Der Amazon-Gründer Jeff Bezos und seine Frau Lauren Sánchez steigen in den gesellschaftlichen Olymp der USA auf. Sie sind Geldgeber und wohl auch Stargäste der Gala im New Yorker Metropolitan Museum.
Mit seinen blonden Locken wurde er als Teenager durch Luchino Viscontis Film »Tod in Venedig« berühmt. Nun ist der Schauspieler Björn Andrésen im Alter von 70 Jahren gestorben.
Weil ihre Kinder auf einem öffentlichen Platz Fußball spielten, sollen Eltern in Venedig Bußgeld zahlen. Der Fall hat in der Stadt für heftige Kritik gesorgt. Auch ein früherer Profifußballer meldete sich zu Wort.
Die Verleihung des Hauptpreises an einen Jim-Jarmusch-Film ist kaum zu rechtfertigen, der Streaminganbieter Netflix präsentiert tolle Stars und wird trotzdem brutal abgewatscht. Fünf Erkenntnisse vom diesjährigen Filmfestival in Venedig. Aus Venedig berichten Andreas Borcholte und Wolfgang Höbel
Die Preise der 82. Filmfestspiele in Venedig sind verteilt. »Father Mother Sister Brother« überzeugte ebenso wie die Geschichte eines palästinensischen Mädchens. Das Feld der Preisträger ist international.
Der Löwe ist das Wappentier von Venedig. Die berühmte Statue vom Markusplatz war aber ursprünglich ein chinesischer Grabwächter – und könnte mit Marco Polos Vater weit gereist sein.
Die Regisseurin Kaouther Ben Hania erzählt in »The Voice of Hind Rajab« vom Tod eines fünfjährigen Mädchens in Gaza. Herzzerreißend, propagandistisch und der große Aufreger beim Filmfestival in Venedig. Von Wolfgang Höbel
Der Streamingdienst Mubi steht in der Kritik, weil einer seiner Investoren Verbindungen zur israelischen Rüstungsindustrie hat. Regisseur Jim Jarmusch zeigt sich ebenfalls enttäuscht.
Mit einer Gaza-Demo und dem Polit-Thriller »The Wizard of the Kremlin« dringt die Geopolitik auf das Kinofestival am Lido. Jude Law ist als Wladimir Putin zu sehen, aber er ist nicht die einzige Sensation des Films von Olivier Assayas. Aus Venedig berichtet Andreas Borcholte
Zeitgeistiger könnte »Frankenstein« in Zeiten erwachender KI-Kreaturen eigentlich nicht sein. Die Neuverfilmung von Monster-Guru Guillermo del Toro wurde in Venedig mit Spannung erwartet – erweist sich aber als zähes Biest. Aus Venedig berichtet Andreas Borcholte
Was bleibt von Woke und #MeToo, wenn sich der Zeitgeist abwendet? Im schlimmsten Fall ein Film wie »After the Hunt« von Luca Guadagnino, der in Venedig viel von sich reden macht, aber wenig zur Debatte beiträgt. Aus Venedig berichtet Andreas Borcholte