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Alles, bloß nicht jeck: Zehn Freizeit-Tipps für Karnevalsmuffel

Essen. Von Impro-Comedy über Gospel bis Thrash Metal, von Museum bis Live-Hörspiel: Wer dem Karneval entfliehen will, dem bieten sich viele Optionen.
Von Patrick Friedland, Redakteur Kultur & Freizeit
Verkleidet, aber ganz und gar nicht karnevalistisch: Beim Steampunk-Fest im Rahmen des historischen Jahrmarkts in Bochum schmeißen sich viele Gäste in Schale. © FUNKE Foto Services | Klaus Pollkläsener

Für die einen ist es der Freizeit-Höhepunkt des ganzen Jahres, für andere ein wahrer Graus: Das Karnevalswochenende steht bevor, Hunderttausende werden allen voran in den Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln, aber auch im Ruhrgebiet und in Südwestfalen fröhlich feiern. Karnevalsmuffel müssen sich dennoch nicht scheuen, das Haus zu verlassen: Die Region bietet zahlreiche kulturelle Alternativen. Wir stellen eine Auswahl vor.

New York Gospel Stars

„Oh Happy Day“ statt „Viva Colonia“, „Hallelujah“ statt dem „Stern, der deinen Namen trägt“ und „Amazing Grace“ statt „Geh mal Bier holen“ – die New York Gospel Stars stehen für ganz und gar unkarnevalistische Klänge. Die US-Formation befindet sich in den letzten zwei Wochen ihrer fast dreimonatigen Tour in Deutschland und reist quer durch NRW.

12.2. Wetter (20 Uhr, Lutherkirche), 13.2. Wesel (20 Uhr, Willibrordi-Dom), 15.2. Bochum (18 Uhr, Gleis 9), 17.2. Oberhausen (20 Uhr, Lutherkirche). Karten ab 39 Euro.

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Ferdinand Waas: Eurotrip Energy

Pünktlich zum Karnevalswochenende präsentiert das Museum Folkwang ein neues Projekt, eine Videotrilogie des Ingolstädter Künstlers Ferdinand Waas namens „6 1/2 Wochen – Eurotrip Energy“. Gezeigt werden „Ode To Joy“, „An Apple A Day, The Border Is Still There“ sowie „One Night in Ibiza“. Die Werke befassen sich mit der Präsenz europäischer Symbole, Binnengrenzen für Waren und Personen sowie das Leben auf Ibiza abseits der Tourismus-Hochsaison. Zur Eröffnung am Freitagabend um 18.30 Uhr ist Waas selbst vor Ort und beantwortet Fragen.

13.2. - 29.3. Essen (Museum Folkwang, geöffnet jeweils Di+Mi+Sa+So 10-18 Uhr, Do+Fr 10-20 Uhr). Eintritt frei. Mehr Infos hier.

A Tribute To George Michael

„Faith“, „Freedom“ und vor allem die ewig schmalzig-schöne Ballade „Careless Whisper“: Auch nach dem Ende von Wham! feierte George Michael große Erfolge mit seiner Musik. An Weihnachten 2016 starb der Londoner, seither treten nur noch Tribute-Artists mit der Musik auf. Einer davon ist der Grieche Georgios Kyriacos Panayiotou, der Michaels größte Hits und einige Fan-Lieblinge mit Live-Band auf die Bühne bringt.

132. Iserlohn (20 Uhr, Parktheater). Karten ab ca. 33 Euro.

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Fools Garden

„I wonder how, I wonder why …“ – Fools Garden lieferten mit „Lemon Tree“ einen der penetrantesten Hits der 90er-Jahre. Dass die Pop-Rock-Gruppe um Sänger Peter Freudenthaler viel mehr als nur einen Hit zu bieten hat, will sie bei ihrer Clubshow in Oberhausen beweisen. Im Anschluss an das Konzert spielt ein DJ weitere Chartstürmer der 80er und 90er im Mix. Wer ein Ticket für die abgesagte Show in Soest (ursprünglich geplant für den 14.2.) gekauft hat, zahlt bei Vorlage des Tickets an der Abendkasse im Kulttempel nur 25 Euro.

13.2. Oberhausen (20 Uhr, Kulttempel). Karten ca. 50 Euro.

Springmaus

Deutschlands Mutter aller Improvisationstheater kommt nach Gelsenkirchen. Im Programm „Total kollegial!“ ergründen jeweils wechselnde Teile des Ensembles die Höhen und Tiefen der Arbeitswelt zwischen Büro und Baustelle. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bestimmen per Zwischenruf, wo die spontane humoristische Reise hingeht.

14.2. Gelsenkirchen (20 Uhr, Kaue). Karten ca. 33 Euro.

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Endzeit Festival

Für Fans des klassischen Thrash und Heavy Metal: Fünf Bands, darunter die Tributes OZZYfied und Still Slayer, präsentieren in der Zeche Carl brettharte Riffs. Zwei feste Größen der heimischen Szene, Kreator-Drummer Jürgen „Ventor“ Reil und Sodom-Frontmann Tom Angelripper, sind mit den Projekten Reil of Violence respektive Wortmord feat. Tom Angelripper ebenfalls vor Ort. Das Aufgebot komplettieren Anxt.

14.2. Essen (20 Uhr, Zeche Carl). Karten im VVK 30 Euro, AK 35 Euro.

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Nachtflohmarkt

Wie gewohnt warten in der Mittelhalle des Depot auf der Immermannstraße zahlreiche private Verkäufer mit Vintage-Schätzen und Dachbodenfunden. Dazu gibt es Livemusik vom Jaana Redflower Akustik Rock Duo und Beats vom Timmi Twister DJ-Set. Am Valentinstag sollen nur Platten auf dem Teller landen, die von Blumen, Lust und Liebe handeln.

14.2. Dortmund (17-23 Uhr, Depot). Eintritt 3 Euro (unter 14 und für Menschen mit Behinderung frei).

Steampunk-Wochenende beim Historischen Jahrmarkt

Verkleidungen und Gewandungen stehen auch hier ganz hoch im Kurs – allerdings in dezenten Farben, nicht selten garniert mit Zahnrädern oder Schweißerbrillen. In der Bochumer Jahrhunderthalle stehen Experten, Tüftler und Fans zum Austausch parat. Historische Fahrgeschäfte, antike Jahrmarktsstände, Schaustellerwagen, Straßenkünstler und Steampunk-typische Gerätschaften runden die Atmosphäre ab.

14.+15.2. Bochum (11-19 Uhr, Jahrhunderthalle). Weitere Termine am 20., 21., 22., 27. + 28.2.; Karten: 25 Euro (Kinder bis einschl. 11 J. 19,50 Euro, Familienkarte 2 Erw. + 3 Kinder 72 Euro) auf historischer-jahrmarkt.reservix.de

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TKKG: Das verschollene Zepter von Gizeh

Am Karnevalswochenende wird in Münster und Wuppertal ein spannender Fall gelöst: Die TKKG-Originalstimmen Sascha Draeger (Tim), Tobias Diakow (Karl), Manou Lubowski (Klösschen) und Rhea Harder-Vennewald (Gaby) ermitteln. Im aktuellen Stück begibt sich das Quartett auf die Suche nach einem uralten, verschollenen Zepter, das in den falschen Händen ungeahnte Kräfte entfalten könnte.

14.2. Münster (14.30 + 18.30 Uhr, Halle Münsterland), 15.2. Wuppertal (18,30 Uhr, Historische Stadthalle). Karten ab 42 Euro.

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Da Capo Udo Jürgens

Das Programm „Da Capo Udo Jürgens“ holt das Lebenswerk des Klagenfurters am Rosenmontag noch einmal auf die Bühne. Mithilfe moderner Videotechnik ist der 2014 verstorbene Entertainer Teil des Programms. Songs wie „Merci Cherie“, „17 Jahr, blondes Haar“, „Griechischer Wein“ oder die erst im Nachlass entdeckte Ballade „Als ich fortging“ sind Teil des Programms. Der bald 80-jährige Orchesterchef Pepe Lienhard teilt zudem Anekdoten aus Jahrzehnten gemeinschaftlichen Wirkens mit Udo Jürgens.

16.2. Dortmund (19.29 Uhr, Westfalenhalle 2). Karten ab ca. 60 Euro.

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