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Proben laufen

Plattdeutsches Theaterstück „Mülkes fo de Tanten“ feiert Premiere in Kirchhellen

Kirchhellen. Mit „Mülkes fo de Tanten“ sorgt die Kolpingsfamilie Kirchhellen für plattdeutschen Bühnenspaß und ein turbulentes Verwechslungsspiel
Von Alexandra Wycichowski
Im Hof Jünger in Kirchhellen laufen die Proben zum neuen plattdeutschen Theaterstück.  © Kolpingsfamilie Kirchhellen | Karolina Fasthoff

Auch diesen Frühling bringt die Laienspielschar der Kolpingsfamilie Kirchhellen ein plattdeutsches Theaterstück auf die Bühne. Kurz vor Ostern geht es los – diesmal aber an einem neuen Spielort. Erstmals wird das Brauhaus von Miermanns Scheune (Scheideweg 38) abgelöst. Der Vorverkauf beginnt am Sonntag, 22. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Hof Jünger II.

Proben auf Plattdeutsch: Ensemble bereitet sich intensiv vor

Bereits im Sommer starteten die Vorbereitungen. Das passende Stück fand Regisseurin Claudia Hollender: „Mülkes fo de Tanten“ (auf Hochdeutsch: Küsse für die Tanten).

Anschließend standen im November die ersten Leseproben an. Es wurden die Rollen verteilt und jeder Satz in das „Kirchhellener Platt“ übersetzt. Im Januar begannen zweimal die Woche die ersten Stellproben. Dort wurde auch das Bühnenbild und die Garderobe organisiert.

Erster Termin steht fest: Startschuss fällt am 13. März um 19 Uhr

Im März geht es endlich los. Das sind die Termine:

  • Freitag, 13. März, 19 Uhr
  • Samstag, 14. März, 17.30 Uhr
  • Sonntag, 15. März, 15.30 Uhr
  • Freitag, 20. März, 19 Uhr
  • Sonntag, 22. März

Für eine kleine Stärkung werden während der Pausen Snacks und Getränke angeboten.

Pro Vorstellung werden 200 Karten verkauft. Wer dabei sein will, müsse also schnell sein, rät Claudia Hollender.

Verwechslungsgefahr: Tanten halten Timo und Heike für Bankräuber

Darum geht es bei „Mülkes fo de Tanten“: Timo ist bei seinen Tanten aufgewachsen und besucht sie regelmäßig während der Semesterferien. Dieses Mal bringt er zum ersten Mal seine Freundin Heike mit. Da die Tanten nicht wissen sollen, dass er mit dem Motorrad gekommen ist, stellt er Heikes Maschine bei Nachbar Fritz in den Schuppen. Die Lederanzüge und Helme versteckt er hinter dem Sofa. Durch Zufall finden die Tanten die Sachen dort und als sie dann noch erfahren, dass die Bank von zwei Motorradfahrern überfallen wurde, nehmen sie an, dass Timo und Heike die Täter sind. Diese Annahme stürzt den ganzen Haushalt in ein Chaos.  

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