Mayday 2026: Line-up komplett – diese Star-DJs legen auf
Eines der langlebigsten Musikfestivals Deutschlands ist zweifelsohne die Mayday. 1991 in Berlin geboren, um auf den von der Abschaltung bedrohten Jugendradiosender DT64 aufmerksam zu machen, mauserte sich die Veranstaltung schnell zum Pflichtprogramm für Techno-Fans aus ganz Europa. Seit dem 30. April 1993 findet das Event jährlich zum Tanz in den Mai in den Dortmunder Westfalenhallen statt und lockt seit jeher zwischen 15.000 und 20.000 Fans elektronischer Tanzmusik an. Für die neue Auflage – 2026 von Donnerstag auf Freitag – wurde nun das komplette Aufgebot bestätigt. Wir haben die wichtigsten Informationen zur Mayday 2026 zusammengetragen.
Mayday 2026 in Dortmund: Wer legt auf?
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Bereits ihre fünfte Mayday in Folge spielt Deutschlands aktuell populärste DJ Lilly Palmer (1,6 Mio. Instagram-Fans) – die Fränkin dürfte wie bereits 2025 einen prominenten Zeitslot in der großen Arena (Westfalenhalle 1) erhalten und wohl auch Stücke ihres jüngstveröffentlichten Soloalbums „Bigger than Techno“ vorstellen. Ebenfalls großer Popularität erfreut sich Klangkuenstler, der nach drei Jahren zur Mayday zurückkehrt.
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Zudem bestätigt wurde die Rotterdamer (Happy-)Hardcore-Techno-Legende Paul Elstak – bekannt für seine 90er-Jahre-Charthits „Rainbow In The Sky“ und „Luv U More“ – sowie das Münchner Duo Schrotthagen mit „Cinematic Techno“. Im vergangenen Sommer erlebten Dieter Schleip und Giovanni Berg ein erfolgreiches Debüt bei Parookaville.
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Das weitere Aufgebot folgte am 20. Januar. Herausstechend dabei sind die Verpflichtungen von Schranz-Legende Felix Kröcher und Klaudia Gawlas, die sich längst in die oberste Liga der deutschen Techno-DJs vorgearbeitet hat. Auf dem 2023 eingeführten „Techno Legends Floor“ mit DJs aus den frühen Jahren der Mayday gibt es nun eine Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsreihe „Acid Wars“ – Freundinnen und Freunde des „blubbernden Sounds“ dürfen sich 2026 unter anderem auf Miss Djax und Man At Arms freuen.
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Ursprünglich sollte auch DJ Odymel im „Empire“ auflegen. Aber: Auf dem Instagram-Kanal „bradnolimit“ wurden seit dem 19. Februar verschiedene Chats und Beiträge veröffentlicht, aus denen unter anderem hervorgeht, dass Frauen, in Teilen gar minderjährig, in mehreren Fällen unter Alkohol- und Drogenkonsum ohne explizite Einwilligung zum Sex gedrängt worden. Bei „bradnolimit“ handelt es sich um einen früheren Mitarbeiter von Steer Management, einer der größten Booking-Agenturen der Szene. Vorwürfe stehen unter anderem gegen den Franzosen Shlømo im Raum. Mit Carv, Fantasm, Basswell und Odymel werden aber auch andere Namen genannt. Die Verantwortlichen der Mayday entschieden sich daraufhin, Odymel aus dem Aufgebot zu streichen.
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Mayday 2026: Das Line-up in der Übersicht
- Lilly Palmer
- Schrotthagen
- Klangkuenstler
- Felix Kröcher
- Friends of Mayday
- I Hate Models
- Juliet Fox b2b Amber Broos
- Klaudia Gawlas
- Nick Schwenderling (alle Arena)
- A.N.I.A
- Alarico
- Kalte Liebe (live)
- Prada2000 b2b Ueberrest
- SHDW b2b Regal
- Ties van Dun (alle Empire)
- Dr. Donk
- Hysta
- Lexxy Chainz
- Milski
- Miss K8
- Omnya b2b Dropixx
- Paul Elstak & MC Boogshe
- Tha Watcher
- The Dark Horror (alle Factory)
- Man At Arms
- Marco Bailey
- Miss Djax
- Oliver Lieb
- Speedy J
- Umek (alle „Techno Legends x Acid Wars Floor“)
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Mayday 2026 in Dortmund: Das kosten die Tickets
Elektronische Tickets für das Smartphone sind nach aktuellem Stand fünf Euro günstiger als im Vorjahr. 79 Euro werden fällig. Noch etwas preiswerter ist eine Gruppenbuchung für fünf Personen: Pro Nase werden dann 69 Euro fällig. Wer zwischen 16 und 19 Jahren alt ist und erste Rave-Erfahrungen sammeln will, zahlt für das „Next Generation“-E-Ticket 59 Euro. Alle Karten sind unter mayday.myticket.de erhältlich.
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Mayday 2026 in Dortmund: Das gilt zur Anreise
Wie in den Vorjahren gilt: In allen Tickets ist die An- und Abreise mit dem ÖPNV (2. Klasse) in allen VRR-Verkehrsmitteln enthalten (gültig bis 1. Mai, 12 Uhr), nachts fahren ab Mitternacht bis 8 Uhr morgens Sonderbahnen der Linie U45 zwischen den Westfalenhallen und dem Dortmunder Hauptbahnhof (einziger Zwischenhalt „Kampstraße“). Wer mit dem Auto anreisen will, zahlt 10 Euro für einen Parkplatz. Für Menschen mit Handicap sind gesonderte Parkplätze verfügbar, vorab ist eine E-Mail an info@mayday.de mit entsprechenden Berechtigungsnachweisen zu schicken.
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Weitere Infos zum Bezahlsystem, dem Zeitplan und weiteren organisatorischen Einzelheiten folgen laut Veranstalter i-Motion bis kurz vor der Veranstaltung.
