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6000 Erstklässler in Dortmund: Einige können nicht an ihrer Wunschschule lernen

Dortmund. Die Stadt Dortmund konnte den Großteil der Erstklässler wie gewünscht unterbringen – einige jedoch nicht. Für 55 Kinder aus der Nordstadt gibt es noch keinen festen Platz.
An einigen Schulen in Dortmund bildet die Stadt zusätzliche Klassen für Schulanfänger. © FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska

Zwar sind es bis zum Schulstart im Sommer noch einige Monate, doch die Verteilung der Erstklässler auf Dortmunds Schulen steht bereits fest – zum Großteil. Insgesamt 5935 i-Dötzchen werde es voraussichtlich geben, erklärt Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt. Damit bleiben die Anmeldezahlen im Vergleich zum Vorjahr fast stabil: 2025 waren es noch 6042 Kinder.

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Im Anmeldeverfahren hatten die Eltern die Möglichkeit, mehrere Wünsche für Grundschulen anzugeben. Für den Großteil der Familien gibt es durchweg positive Nachrichten: Für 280 Kinder (4,7 Prozent) konnte die Stadt den Erstwunsch nicht erfüllen. Sie hätten ein alternatives Angebot „in der Nähe ihres Wohnortes“ erhalten, heißt es.

Zahlreiche Kinder aus der Nordstadt sind noch nicht angemeldet

Nach Angaben der Stadt gibt es 55 Kinder, allesamt aus der Nordstadt, die bislang noch nicht für den Schulanfang angemeldet sind. Sie alle haben demnach noch keinen Platz in einer der Dortmunder Schulen zugeteilt bekommen können. „Geplant ist, sie mit Bussen zu Schulstandorten außerhalb der Nordstadt zu bringen“, sagt die Schuldezernentin.

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Schließlich seien nun keine Plätze mehr in der Innenstadt-Nord für sie frei. Es gibt jedoch noch freie Plätze an folgenden Schulen: Jungferntal-Grundschule, Gilden-Europa-Grundschule (Huckarde) und Hohwart-Grundschule (Innenstadt-Ost). Allesamt fünf bis sieben Kilometer von der Nordstadt entfernt. Demnach werden die Kinder auf die Hilfe beim Schulweg angewiesen sein.

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Stadt Dortmund ermöglicht zusätzliche Klassen für Schulanfänger

Für die Schulen, an denen die Nachfrage besonders hoch ist, bildet die Stadt Dortmund zusätzliche Klassen. Voraussetzung dafür sei gewesen, dass es „räumlich möglich“ ist. Somit erhöht sich die Zahl der Klassen an sieben Schule um jeweils eine Eingangsklasse – verteilt über das Stadtgebiet. In insgesamt 243 Klassen feiern die i-Dötzchen am 27. August 2026 ihre Einschulung.

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