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⇱ „Tanz in den Mai“ soll das Lebensgefühl der 1960er Jahre in Essen zurückholen


Nähe zur Lichtburg

„Tanz in den Mai“ soll das Lebensgefühl der 1960er Jahre in Essen zurückholen

Essen. Der Gastronom Alexander Brambrink will die Lebens- und Tanzfreude wieder aufleben lassen, die damals rund um den Burgplatz in Essen herrschte.
Die Gastronomien am Burgplatz in der Innenstadt waren lange Zeit Treffpunkt für tanz- und feierfreudige Essener. Die Tradition soll jetzt wieder aufleben, findet der Betreiber der „Rosemarie Gardenbar“. Hier ein Bild aus der Zeit, als dort sogar geparkt werden durfte. © Fremdbild | Fremdbild

Zu einem besonderen „Tanz in den Mai“ lädt das Restaurant „Rosemarie“ in der Innenstadt ein. Betreiber Alexander Brambrink erläutert, was dahinter steckt: „Wenn man heute über den Burgplatz geht, spürt man Geschichte – doch in den 1960er Jahren war dieser Ort weit mehr als nur ein zentraler Platz: Er war Bühne für Lebensfreude, Musik und Bewegung. Rund um die Lichtburg trafen sich die Menschen, um zu tanzen, den Alltag hinter sich zu lassen und gemeinsam den Frühling zu feiern.“

In den 1960er Jahren war Tanzen in der Essener Innenstadt angesagt

Mit Rock’n’Roll, Twist und später Beat-Musik entwickelte sich damals eine lebendige Tanzkultur, die den Burgplatz und die angrenzenden Locations zu einem Treffpunkt für eine ganze Generation machte. Elegante Kleider, Hemd und Sakko – Tanzen war damals ein Ereignis, ein Ausdruck von Aufbruch und neuer Freiheit, so Brambrink.

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Genau dieses Lebensgefühl will die „Rosemarie Gardenbar“ nun wieder aufgreifen. Mit der Veranstaltung „Tanz in den Mai“ werde die historische Atmosphäre rund um den Burgplatz in die Gegenwart übersetzt – modern interpretiert, aber mit einem klaren Blick auf die Wurzeln, wie Brambrink betont.

Unbeschwertes Miteinander

„Wir wollten dieses besondere Gefühl zurückholen – dieses Unbeschwerte, dieses Miteinander“, so die Idee hinter dem Konzept. „Damals hat man sich getroffen, um gemeinsam zu tanzen. Genau das möchten wir wieder erlebbar machen.“

Alexander Brambrink, hier vor seiner Finca & Bar Celona Essen-Borbeck, will in seinem Lokal „Rosemarie“ in der Innenstadt an das Lebensgefühl der 1960er Jahre anknüpfen. © FUNKE Foto Services | Dirk A. Friedrich

Am Donnerstag, 30. April, soll sich die „Rosemarie Gardenbar“ in der Innenstadt in einen stilvollen Treffpunkt für alle verwandeln, die den Frühling feiern möchten. Unter Lichterketten, begleitet von den Sounds von DJ Pearl und einem passenden Getränke- und Snackangebot, soll es ein Abend werden, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auf der Terrasse werde es normalen Restaurantbetrieb geben, wenn auch mit eingeschränkter Karte.

„Musikmäßig wollen wir ein Publikum von Ende 20 bis 60 Jahre ansprechen. Es werden aktuelle Titel, aber auch Oldies laufen, halt alles, was gut tanzbar ist“, so Alexander Brambrink. „Die Nähe zur Lichtburg ist dabei mehr als nur ein Zufall – sie steht sinnbildlich für die kulturelle Strahlkraft des Standorts, die schon vor Jahrzehnten Menschen zusammengebracht hat“, sagt er.

Das Restaurant am Essener Burgplatz geht neue Wege

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Die Veranstaltung unter dem Motto „Willst du mit mir tanzen?“ im Restaurant am Burgplatz ist von 20 bis 2 Uhr geplant. Der Eintritt kostet zwölf Euro inklusive einem Begrüßungscocktail. Karten gibt es im „Rosemarie“ oder online unter www.rosemarie-gardenbar.de

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