Auto in Düsseldorf in Brand gesteckt: SEK-Einsatz in Essen – Mann festgenommen
Am Sonntagabend, dem 22. März, ist ein Auto an der Scheurenstraße in Düsseldorf-Friedrichstadt in Brand gesteckt worden. Mehrere Zeugen meldeten der Polizei den Vorfall, der sich in den Abendstunden gegen 22.50 Uhr ereignet haben soll. Sieben Tage später konnte die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf einen Tatverdächtigen ermitteln, der am Sonntagabend (29. Januar) gegen 21 Uhr an der Gerhard-Stötzel-Straße in Essen vorläufig festgenommen wurde.
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Bei dem Vorfall soll der Verdächtige einen bislang unbekannten Gegenstand im Auto untergebracht haben, das an der Scheurenstraße geparkt war, berichteten mehrere Zeugen der Düsseldorfer Polizei am Tatabend. Mit einem Knall oder einer Detonation geriet der Wagen dann in Vollbrand, teilte die Polizei mit. Das brennende Auto wurde anschließend von der Feuerwehr gelöscht. Personen und umliegende Gebäude kamen nicht zu Schaden.
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Verdächtiger wird Montag Haftrichter vorgeführt
Eine Ermittlungskommission konnte nun einen Tatverdächtigen aufspüren. Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei um einen 49-jährigen Mann aus dem Iran, der bereits in der Vergangenheit durch Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten sein soll. Am Sonntagabend wurde der mutmaßliche Brandstifter mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei in Essen vorläufig festgenommen. Dabei nutzten die vermummten Einsatzkräfte eine sogenannte Ramme und verschafften sich – mit gezogener Waffe – gegen 21 Uhr Zutritt zu der Wohnung an der Gerhard-Stötzel-Straße.
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Warum der Verdächtige das Auto in Düsseldorf in Brand gesteckt haben soll, ist noch unklar. Die Ermittlungen zum Motiv und die Auswertung des am Tatort gesicherten Spurenmaterials dauern an. Der 49-Jährige soll noch am Montag (30. März) einem Haftrichter vorgeführt werden.
