Feuer in Essener Wohnhaus: Mann erleidet Verbrennungen im Gesicht
In einem Wohnhaus am Raiffeisenweg in Essen-Gerschede ist am Dienstagnachmittag (31. März) Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde nach Angaben ihres Sprechers Nico Blum um 14.37 Uhr alarmiert und rückte mit zahlreichen Kräften aus. Der Brand hatte sich in einer Doppelhaushälfte entwickelt und drohte überzugreifen.
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Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die Flammen auf der Rückseite des Hauses schon stark ausgebreitet. Ein Bewohner konnte sich selbst ins Freie retten. Er habe leichte Verbrennungen im Gesicht und am Kopf erlitten, so Nico Blum. Der Verletzte wurde vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt untersucht, anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Er gab an, dass sich keine weiteren Personen im Haus befanden.
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Brand in Essener Wohnhaus: ein Verletzter
Die Flammen hatten aber schon den Dachstuhl des Hauses erreicht. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von zwei Drehleitern aus und mit mehreren Trupps unter Atemschutz. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Doppelhaushälfte konnte verhindert werden. Die Löscharbeiten seien jedoch „aufwändig“ gewesen, ergänzt der Feuerwehrsprecher, weil sich sehr viel Mobiliar in der Wohnung befand.
Im Einsatz waren zwei Löschzüge des Essener Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Borbeck und der Rettungsdienst. Die Brandursache ist noch unklar. Es gebe dazu unterschiedliche Aussagen der Bewohner, so Nico Blum.
