Erster Spatenstich: Hier entstehen 28 neue Einfamilienhäuser in Essen
Das Allbau-Neubauprojekt an der Neustraße in Bergeborbeck ist nun offiziell gestartet. Der Wohnungsanbieter feierte in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bezirksbürgermeisterin Margarete Roderig und den Allbau-Geschäftsführern Dirk Miklikowski und Martin Harter den traditionellen Spatenstich.
In direkter Nachbarschaft zur städtischen Kindertagesstätte und zum Familienzentrum Neustraße, die bis 2021 von Allbaus Schwestergesellschaft, der Grundstücksverwaltung Stadt Essen (GVE), gebaut wurden, werden nach Plänen von Allbau-Architekt Tim Scholemann auf einer Grundstücksfläche von 6750 Quadratmetern 28 nicht unterkellerte, öffentlich geförderte Einfamilienhäuser, elf Garagen und 28 Stellplätze gebaut.
Die neuen Häuser in Essen-Bergeborbeck sollen im vierten Quartal 2027 bezugsfertig sein
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Dabei handelt es sich laut Allbau um 22 Vier-Raum-Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von jeweils rund 103 Quadratmetern und sechs Fünf-Raum-Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von jeweils rund 121 Quadratmetern. Sie liegen an einer 1320 Quadratmeter großen Erschließungsstraße, die bereits im Januar 2026 erstellt wurde. „Gerade für Familien mit Kindern entsteht dadurch ein Umfeld, das sowohl Rückzug als auch gemeinsames Leben im Grünen ermöglicht“, heißt es seitens der Wohnungsgesellschaft.
Der technische Geschäftsführer Martin Harter von der Immobilien Management Essen GmbH (IME) erläuterte beim Spatenstich: „Sämtliche Einfamilienhäuser werden an das Fernwärmenetz angeschlossen und als Effizienzhaus 55 errichtet. Sie sollen zum vierten Quartal 2027 fertiggestellt sein.“ Die Häuser hätten alle eine Fensterfront zur eigenen Terrasse und zum eigenen Garten.
Vermarktung ab Anfang 2027
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Die Vermarktung der Mietobjekte soll Anfang 2027 beginnen. Die Miete werde je nach Einkommensklasse für 14 Wohnungen bei 7,25 Euro/qm und für 14 Wohnungen je nach Einkommensklasse bei 8,40 Euro/qm liegen.
Allbau rechnet für das Bauvorhaben im Essener Westen mit Kosten von rund 13 Millionen Euro. Für die Einfamilienhäuser wurde ein Förderantrag für Mittel aus dem Wohnraumförderprogramm des Landes NRW in Höhe von 9,1 Millionen Euro gestellt.
Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski begrüßt es, dass die beiden Schwestergesellschaften des IME-Konzerns, GVE und Allbau, in direkter Nachbarschaft familiengerechte Wohn- und Betreuungsangebote schaffen: „Mit dem Neubau der Kita für die Stadt Essen durch die GVE und dem heutigen offiziellen Baubeginn des Allbau verbinden wir als IME an dieser Stelle örtliche Bedarfe für Kindertagesplätze und den steigenden Bedarf an familiengerechtem und bezahlbarem Wohnen konzeptionell miteinander und zeigen damit als Stadtentwickler unsere Verbundenheit zum Essener Westen wiederholt auf.“
Essener Oberbürgermeister sieht Beitrag zur Quartiersentwicklung
Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Neuer öffentlich geförderter Wohnungsraum ist in diesen Zeiten für unsere Stadt und auch für Borbeck besonders wichtig. Deshalb freue ich mich hier am Standort über diesen attraktiven Beitrag zur Quartiers- beziehungsweise Stadtteilentwicklung.“
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Die Allbau GmbH sei dabei von großer Bedeutung: Mit insgesamt 305 durch das Land NRW geförderten Wohneinheiten habe die Stadt Essen den zweiten Platz im Regierungsbezirk Düsseldorf erreicht. Die Allbau-Gruppe sei daran mit über 75 Prozent der insgesamt 305 geförderten Einheiten in Essen beteiligt.
