An diesen sieben Orten gibt es in Essen ab sofort wieder gratis Trinkwasser
Sieben von neun öffentlichen Trinkbrunnen im Stadtgebiet sind ab sofort wieder verfügbar: Nachdem alle Brunnen zum Schutz vor Frostschäden über die Wintermonate abgeschaltet wurden, sind sie jetzt wieder an die Wasserversorgung angeschlossen und größtenteils auch nutzbar. Das teilt die Stadt Essen mit.
Bevor die Brunnen wieder freigegeben wurden, prüften die Stadtwerke die Wasserqualität und reinigten die Anlagen.
An folgenden Standorten in Essen kann jetzt wieder gratis Trinkwasser gezapft werden:
- Kennedyplatz
- Rüttenscheider Stern
- Altenessener Markt
- Katernberger Markt (vor dem Bürgerzentrum Kon-Takt)
- Kupferdreher Markt
- Werdener Markt
- Bürgermeister-Fiedler-Platz
Nur der Brunnen am Frohnhauser Platz muss vor Inbetriebnahme noch repariert werden. Der Brunnen am Kaiser-Otto-Platz wird laut Stadt erst nach Abschluss der laufenden Baustellenarbeiten an diesem Standort angeschlossen.
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Weiterhin sei die Errichtung eines weiteren Brunnens in Borbeck-Mitte im Laufe des Jahres geplant. 2023 hatte der Essener Stadtrat beschlossen, dass jeder Bezirk einen Trinkbrunnen erhalten solle. Als Betreiber sind die Stadtwerke für Wartung und Reinigung zuständig.
Trinkbrunnen sollen Wasserversorgung sicherstellen und Aufenthaltsqualität verbessern
Frei zugängliche Trinkbrunnen sollen vor allem während Hitzewellen, mit denen angesichts des Klimawandels künftig häufiger zu rechnen sein dürfte, einen kostenlosen Zugang zu Trinkwasser, auch unterwegs, sicherstellen. Bei der Entscheidung für das Projekt spielten zudem eine höhere Aufenthaltsqualität und Müllvermeidung eine Rolle.
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Die Trinkwasserbrunnen bestehen an allen Standorten aus einer quadratischen Säule, an deren Oberseite sich eine Wasserdüse befindet. Jeder Brunnen kostete einmalig rund 13.000 Euro (Material- und Montagekosten sowie Herstellungskosten für den Wasseranschluss). Die jährlichen Betriebskosten pro Anlage – also für Inspektion, Reinigung oder die Sicherung für den Winter – belaufen sich auf rund 10.000 Euro.
