Essens neue Oldtimermesse startet bald: Infos zu Highlights, Preisen und Parkplätzen
Essens alljährliche Oldtimermesse findet 2026 erstmals nicht als „Techno Classica“ statt. Die Messe Essen hat den Vertrag mit dem langjährigen Partner der beliebten Publikumsmesse auslaufen lassen, jetzt übernimmt die „Retro Classics Essen“. Deren Geschäftsführer Henning Könicke hatte kürzlich gesagt: „Wir haben hier eine neue Marke einzuführen.“ Alles zur neuen Oldtimermesse erfahren Sie im Folgenden.
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„Retro Classics Essen“: Wann findet die neue Oldtimermesse statt?
Die Erstauflage der „Retro Classics Essen“ startet am Mittwoch (8.4.) und läuft bis einschließlich Sonntag (12.4.). Schauplatz sind die Hallen der Messe Essen. Der neue Veranstalter kündigt an: „Tauchen Sie ein in eine Welt voller Chrom, Charakter und Leidenschaft. Ob private Sammler, renommierte Händler oder Clubs mit jahrzehntelanger Tradition – hier begegnen sich Szene, Fachpublikum und Fans auf Augenhöhe.“
Neue Oldtimermesse in Essen: Was ist geplant?
In jedem Fall eine Menge Autos. Mehr als 2500 Fahrzeuge sollen auf einer Ausstellungsfläche von 80.000 Quadratmetern in acht Messehallen, der Galerie sowie dem Außengelände der Messe Essen zu sehen sein. Die Zahl der Aussteller liege bei über 600. „In der Premium-Halle haben wir heute den letzten Stand verkauft“, hatte Adrian Derr, Projektleiter der Retro Classics, bereits vor einem Monat gesagt.
Über die einzelnen Hallen ist Folgendes im Vorfeld bekannt gegeben worden:
Halle 1: Markenhalle
Halle 2: Werkstattbedarf, Zubehör und Technik-Arena
Halle 3: Premium-Halle mit Bühne
Halle 4: Verkaufsbörse und Oldtimer-Tuning; Sonderschauen mit Nutzfahrzeugen
Halle 5: Club-Arena
Halle 6: Private Fahrzeugverkaufsbörse und Nutzfahrzeuge
Halle 7: Motorsport-Arena, Verbände und Sim-Racing
Halle 8: Markenhalle (Porsche)
Galeria: British Lane
Außengelände: unter anderem Unimog-Teststrecke
Was ist laut dem Veranstalter ein Höhepunkt der „Retro Classics Essen“?
Retro-Messen-Geschäftsführer Henning Könicke ist sich sicher, dass ein Bugatti Royal von 1926 für einen „Wow-Effekt“ sorgen wird. Der ikonische Wagen ist Protagonist des Films „Wiedergeburt einer Legende“. Die aufwendig und sündhaft teure Restauration des Wagens sowie der Film wurden von Eric von Lammeren initiiert. Der Niederländer, der mittlerweile in München wohnt, gab vor einigen Wochen bei einem Pressegespräch in der Messe Essen einen Einblick. Der Prototyp sei „authentisch bis ins kleinste Detail“ wiedergeboren worden. „Der Bugatti Royale Torpédo Packard Prototyp 1926, ein Kunstwerk von unglaublichem Wert – sicherlich auch heute wieder eines der teuersten Fahrzeuge der Welt“, heißt es.
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Außerdem werden im Vorfeld unter anderem angepriesen: ein seltener Ferrari Dino 206 S von 1966 (Halle 3), zwei extrem seltene Mini-Kit-Cars (Halle 5), eine Zeitreise durch 30 Jahre Citroën Berlingo, eine Schau zu 50 Jahren Golf GTI sowie andere Sonderschauen und Fahrzeuge.
Wird es nur teure und sehr alte Oldtimer bei der Messe geben?
„Wir wollen auch günstige Modelle vor Ort haben“, hatte Retro-Messen-Geschäftsführer Henning Könicke kürzlich gesagt. Folglich werde es eine „Youngtimer-Arena“ auf der „Retro Classics Essen“ geben. Man möchte bei den ausgestellten Fahrzeugen eine „möglichst große Bandbreite“ abdecken, hatte Könnicke bereits Anfang des Jahres mitgeteilt. Es sei wichtig für die Oldtimer-Szene, den Nachwuchs in den Blick zu nehmen. Und der interessiere sich häufig weniger für richtig alte Fahrzeuge, sondern eben für Youngtimer, weil sie viel fahraktiver und damit besser nutzbar und ‚cooler‘ seien.
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„Ganz klar sind es die Youngtimer, die in der Szene die Verbindung zwischen Alt und Jung schaffen“, hieß es folglich auch in einer Pressemitteilung. „Es geht bei der Retro Classics nicht nur um 2,5-Millionen-Highroller-Autos“, stellte Henning Könicke klar. In der Halle 6 soll es etwa historische Nutzfahrzeuge zu sehen geben, darunter Campingwagen, Lkw und Busse.
Was ist mit dem Herzstück einer jeden Oldtimermesse – den Automobilclubs?
Zahlreiche Automobilclubs, ungefähr 130, sollen bei der neuen „Retro Classics Essen“ in den Messehallen vertreten sein. Ein bekanntes Gesicht in der Szene ist Thomas Ernst, Präsident des „Porsche 356 Club Deutschland“. Der Zusammenschluss ist mit geschätzten 15.000 Fahrzeugen der größte klassische Porsche-Club der Republik. Ausstellen wird er ab Mittwoch (8.4.) unter anderem einen Porsche Gläser Cabrio, abgestellt im Jahr 1958: „Den bringen wir mit“, kündigte Thomas Ernst zuletzt an.
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Was kostet der Eintritt zur neuen Oldtimermesse?
Ein Tagesticket kostet 28 Euro (ermäßigt 20 Euro). Es gibt außerdem Gruppentickets, Happy-Hour-Tickets und ein Familienticket. Nähere Infos: www.retro-classics-essen.de
Kann man vor Ort parken? Und was kostet das?
Ja, heißt es seitens des Veranstalters der „Retro Classics Essen“ – und verweist auf die Messeparkplätze in der Umgebung. Von dort sei die Messe „problemlos zu Fuß oder mit dem Messebus erreichbar“. Die Parkgebühr beträgt maximal 18 Euro pro Tag, heißt es.
