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Anonymer Anruf

Bombendrohung in Oberhausen: Polizei räumt Centro-Oase

Oberhausen. Eine Bombendrohung hat am Donnerstagmittag einen Großeinsatz der Polizei am Oberhausener Westfield Centro ausgelöst. Was bislang bekannt ist.
Von Theresa Bienen, Redakteurin
Die Oberhausener Polizei hat am Donnerstagmittag die Centro-Oase und den Luise-Albertz-Platz nach einer Bombendrohung geräumt. Das Bild zeigt den Luise-Albertz-Platz vor der Oase im Frühjahr 2024. © FUNKE Foto Services | Gerd Wallhorn

Eine Bombendrohung hat am Donnerstagmittag für einen Großeinsatz der Polizei am Oberhausener Westfield Centro gesorgt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums erhielt direkt die Polizei gegen 12.30 Uhr einen anonymen Anruf. Der Anrufer forderte vom Centro eine hohe Geldsumme. „Das Geld sollte in zwei Sporttaschen in der Coca-Cola-Oase abgelegt werden“, sagte Polizeisprecherin Justine Mazur der Redaktion.

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Sollte das Geld nicht wie vereinbart bis 13.30 Uhr in der Coca-Cola-Oase herausgegeben werden, würden dort zwei Bomben gezündet werden, schilderte der Anrufer der Polizei. Umgehend machte sich ein Großaufgebot an Polizeikräften auf den Weg zum Centro. Die Ordnungskräfte evakuierten den betreffenden Bereich: Alle Besucherinnen und Besucher, alle Beschäftigten mussten raus.

Polizei räumt Coca-Cola-Oase und Vorplatz

Sowohl die gesamte Oase als auch der Luise-Albertz-Platz wurden von der Polizei geräumt und mit Flatterband abgesperrt. „Die Drohungen bezogen sich konkret auf diesen Bereich“, erklärte Mazur. Der restliche Teil des Einkaufszentrums war weiterhin geöffnet.

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Im Laufe des Einsatzes hätten mehrere Hinweise darauf hingedeutet, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, erläuterte die Pressesprecherin am Donnerstagnachmittag. Polizeibeamte hätten den Gastronomiebereich des Shoppingcenters nach Sprengsätzen abgesucht und keine gefunden. Außerdem sei der Anrufer im weiteren Verlauf des Einsatzes für die Polizei nicht mehr erreichbar gewesen. Auch das sei untypisch für eine echte Bedrohungslage. Um 14.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Casino in Duisburg bekam ähnlichen Drohanruf

Erst am Mittwoch, 1. April 2026, ging im Duisburger Casino an der Königstraße ein ähnlicher anonymer Anruf ein. Auch hier wurde nach Angaben der Duisburger Polizei gedroht, dass „etwas hochgehen würde“, wenn das Geld nicht herausgegeben werde. Die Polizei räumte das Casino und ging auch dort davon aus, dass es sich um einen Fehlalarm, einen sogenannten „Swatting-Anruf“, handelte. Dabei lösen Täter bewusst durch falsche Behauptungen einen Polizeieinsatz aus.

Ob die Drohanrufe in Duisburg und Oberhausen miteinander zusammenhängen, das ist nach Informationen der Polizei Oberhausen Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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