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⇱ Nach Messerangriff auf Familie in Witten: Das ist bislang bekannt


Motiv unklar

Nach Messerangriff auf Familie in Witten: Das ist bislang bekannt

Witten. Die Polizei nimmt einen 40-jährigen Wittener fest. Er soll seine Familie angegriffen haben. Psychische Probleme seien nicht bekannt, sagen die Ermittler.
Der 40-jährige Wittener wurde kurz nach der Tat festgenommen. © dpa | Alex Talash

Der Mann ist kurz nach der Tat festgenommen worden: Er soll seinen 13-jährigen Sohn so schwer mit einem Messer verletzt haben, dass dieser trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb. Die 38-jährige Frau und die neunjährige Tochter werden im Krankenhaus behandelt.

Laut Polizei soll es zuvor einen Streit innerhalb der der Familie gegeben haben, die in dem Wohnhaus an der Lessingstraße lebt. Dieser habe sich dann nach draußen auf die Straße verlagert. Anwohner werden durch Schreie auf die Tat aufmerksam, wie die Ermittler berichten. Einige Augenzeugen sollen auch gesehen haben, wie der Mann zusticht.

Tötungsdelikt in Witten: Keine psychischen Probleme bekannt

Als Polizei und Rettungskräfte ankommen, finden sie die Mutter und ihre Kinder etwa 30 Meter vom Haus entfernt verletzt auf dem Boden. Für den Jungen kommt jede Hilfe zu spät. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen stirbt er noch im Rettungswagen an seinen Verletzungen. Viele Nachbarn werden anschließend von Seelsorgern betreut.

Nach Angaben der Ermittler sind keine psychischen Probleme des Mannes bekannt. Das Motiv sei unklar. Der 40-Jährige habe die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen übernommen. Eine Mordkommission ist eingerichtet worden. Der Verdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Wann genau, ist bislang noch offen. 

13-Jähriger stirbt in Witten nach Messerangriff – Vater unter Tatverdacht

Blumen, Kerzen und ein Teddybär wurden niedergelegt vor dem Wohnhaus in der Lessingstraße in Witten am Sonntag, 29. März 2026. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Am Samstag hatte dort ein Familienvater seinen 13jährigen Sohn getötet sowie Mutter und Tochter schwer verletzt © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Um 14 Uhr gab es am Sonntag eine Mahnwache am Hauptbahnhof, um des verstorbenen Jungen zu gedenken. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Organisiert wurde das Ganze von mehreren Personen, „welchen es ein besonderes Anliegen ist, nach diesem schlimmen Ereignis nicht alleine zu sein“. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Mahnwache vor dem Hauptbahnhof in Witten am Sonntag © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch
Auslöser der Tat soll laut Polizei eine Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld gewesen sein. © dpa | Justin Brosch
28.03.2026, Nordrhein-Westfalen, Witten: Mitarbeiter der Rettungsdienste transportieren eine verletzte Person auf einer Trage in einer Straße in Witten. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (NRW) ist ein Junge durch Messerstiche getötet worden. Foto: Justin Brosch/dpa - ACHTUNG: Person(en) wurde(n) aus rechtlichen Gründen gepixelt +++ dpa-Bildfunk +++ © Justin Brosch/dpa | Justin Brosch
Der Tatort liegt in der Nähe des Wittener Saalbaus, das Drama muss sich in oder vor einem Haus an der Ecke Humboldtstraße abgespielt haben. © Matthi Rosenkranz/dpa | Matthi Rosenkranz
Dort befinden sich Blutspuren auf dem Bürgersteig, eine Jacke und verschmierte Tücher liegen herum. Die Polizei hat diese Spuren © Justin Brosch/dpa | Justin Brosch
Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. © Alex Talash | Alex Talash
Erste Notrufe gingen bei Polizei und Feuerwehr gegen 10.30 Uhr ein. © FUNKE Foto Services | Walter Fischer
Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Der Verdächtige, der 40 Jahre alte Vater, wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. © dpa | Alex Talash
Etwa 200 Meter entfernt vom Tatort wurde der tatverdächtige Vater an dieser Stelle festgenommen. Polizeibeamte bewachen in einem Streifenwagen die Stelle. © Christoph Reichwein/dpa | Christoph Reichwein
Polizeisprecher Marc Bischoff am Tatort in der Lessingstraße. © FUNKE Foto Services | Walter Fischer
28.03.2026, Nordrhein-Westfalen, Witten: Vor dem Mehrfamilienhaus der Familie stehen Beamte der Polizei auf dem Gehweg und der Straße. Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Christoph Reichwein/dpa | Christoph Reichwein
Beamte der Spurensicherung sichern nach einem Messerangriff Beweismittel auf dem Gehweg. © Christoph Reichwein/dpa | Christoph Reichwein
Beamte der Spurensicherung sichern nach dem Messerangriff Beweismittel in großen Papiertüten. © Christoph Reichwein/dpa | Christoph Reichwein
Gewalttätige Auseinandersetzung mit Todesfolge am Samstag, dem 28. März 2026 in der Lessingstraße in Witten; am vormittag hat wohl ein Vater seine Frau sowie die Tochter und den Sohn mit Messerstichen erheblich verletzt; der Sohn starb, Frau und Tochter schweben in Lebesgefahr. Tatort Lessingstraße. Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services © FUNKE Foto Services | Walter Fischer
Gewalttätige Auseinandersetzung mit Todesfolge am Samstag, dem 28. März 2026 in der Lessingstraße in Witten; am vormittag hat wohl ein Vater seine Frau sowie die Tochter und den Sohn mit Messerstichen erheblich verletzt; der Sohn starb, Frau und Tochter schweben in Lebesgefahr. Tatort Lessingstraße. Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services © FUNKE Foto Services | Walter Fischer
Gewalttätige Auseinandersetzung mit Todesfolge am Samstag, dem 28. März 2026 in der Lessingstraße in Witten; am vormittag hat wohl ein Vater seine Frau sowie die Tochter und den Sohn mit Messerstichen erheblich verletzt; der Sohn starb, Frau und Tochter schweben in Lebesgefahr. Tatort Lessingstraße. Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services © FUNKE Foto Services | Walter Fischer
Gewalttätige Auseinandersetzung mit Todesfolge am Samstag, dem 28. März 2026 in der Lessingstraße in Witten; am vormittag hat wohl ein Vater seine Frau sowie die Tochter und den Sohn mit Messerstichen erheblich verletzt; der Sohn starb, Frau und Tochter schweben in Lebesgefahr. Tatort Lessingstraße. Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services © FUNKE Foto Services | Walter Fischer

Die 38-Jährige und die Schwester des getöteten Jungen wurden bei dem Angriff offenbar schwerst verletzt, sollen zwischenzeitlich auch in Lebensgefahr geschwebt haben. Der gesundheitliche Zustand der Neunjährigen habe sich dann im Laufe des Abends stabilisiert, beruft sich der WDR auf die Polizei. Gegenüber unserer Redaktion bestätigt die Polizei dies nicht und verweist lediglich auf die weiteren Mitteilungen der Staatsanwaltschaft.

Die 38-Jährige musste nach dem Angriff offenbar notoperiert werden, ihr Gesundheitszustand soll weiter kritisch sein, so der WDR.

Bluttat in Witten: Polizei sichert Spuren und befragt Zeugen

Die Ermittler waren den Samstag über an der Lessingstraße im Einsatz, um Spuren zu sichern. Dabei wurde auch die Tatwaffe sichergestellt. Der Bereich vor dem Wohnhaus ist weiträumig abgesperrt, Polizisten befragen Zeugen der Tat.

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Die Menschen in der Stadt sind tief betroffen.  „Die Nachricht von dieser schrecklichen Tat erschüttert uns alle zutiefst. Besonders der Tod eines Kindes macht uns fassungslos“, erklärte Bürgermeister Dirk Leistner in einer Mitteilung. Unsere Reporter berichten fortlaufend aus Witten im Liveblog:

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