VOOZH about

URL: https://www.waz.de/lokales/witten/article411601440/nach-gewalttat-johannisgemeinde-in-witten-laedt-zur-gedenkstunde-ein.html

⇱ Nach Gewalttat: Johannisgemeinde in Witten lädt zur Gedenkstunde ein


Kind erstochen

Nach Gewalttat: Johannisgemeinde in Witten lädt zur Gedenkstunde ein

Witten. Viele Wittenerinnen und Wittener möchten ihre Trauer um die Opfer des Messerangriffs miteinander teilen. Diesem Wunsch trägt nun auch die Johannisgemeinde Rechnung.
Von Annette Kreikenbohm, Redakteurin Lokal
Beten und gedenken nach der Messertat von Witten: An diesem Mittwoch (1.4.) gibt es einen Gottesdienst in der Johanniskirche. © FUNKE Foto Services | Gero Helm

Die Johannisgemeinde und der Evangelische Kirchenkreis Hattingen-Witten laden am Mittwoch (1. April) zu einer Gedenkstunde ein. Trauriger Anlass ist der schreckliche Messerangriff, bei dem ein Vater am Samstag seinen 13-jährigen Sohn getötet sowie Mutter (38) und Tochter (9) schwer verletzt hat.

Man wolle den Menschen in der Stadt nach der Mahnwache am Sonntag vorm Bahnhof eine weitere Gelegenheit zum Trauern bieten, so Pfarrer Wolfram Linnemann. Die Gedenkstunde beginnt um 18 Uhr in der Johanniskirche an der Bonhoefferstraße.

Am Sonntag gedachten bis zu 100 Wittenerinnen und Wittener der Opfer des Messerangriffs bei einer Mahnwache. © FUNKE Foto Services | Svenja Hanusch

Wittener Gottesdienstbesucher können Gedanken und Gefühle in Buch schreiben

Dort besteht die Möglichkeit, Kerzen anzuzünden. Es wird auch ein Gesprächsangebot geben, außerdem Musik. Kurze Texte werden vorgelesen. Die Besucherinnen und Besucher können ihre Gedanken und Gefühle in ein Buch schreiben, das in der Kirche ausliegt. Dennoch bleibt viel Raum für stilles Gedenken.

Witten-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Witten-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Wohnstraße, in der die Familie in Bahnhofsnähe lebte, gehöre zum Einzugsgebiet der Gemeinde, begründet Pfarrer Linnemann das Angebot. Außerdem spüre er: „Es ist immer noch Bedarf da, gemeinsam zu trauern und an die Opfer zu denken.“

Jetzt mehr aus Witten lesen
Wir haben neue Nachrichten für Sie
Zur Startseite

Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt WAZ testen