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⇱ Flugzeug muss notlanden: Flüchtiger täuscht Herzinfarkt vor, um zu entkommen


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Fluchtplan geht daneben

Um zu entkommen: Flüchtiger täuscht Herzinfarkt vor – Flugzeug muss notlanden

Dublin. Ein mutmaßlicher Straftäter ließ sich auf einem Delta-Airlines-Flug einen kreativen Fluchtplan einfallen – am Ende allerdings erfolglos.
Von Maria Kurth, Online-Redakteurin
Auf einem Delta-Air-Flug täuschte ein Mann wohl einen Herzinfarkt vor, um einer Abschiebung und einem Haftbefehl zu entgehen. © imago/Rüdiger Wölk | imago/Rüdiger Wölk

Auf einem Flug von New York nach Tel Aviv hat ein Mann, der von den israelischen Strafverfolgungsbehörden gesucht wurde, einen Herzinfarkt vorgetäuscht. Der Israeli wollte in letzter Minute seiner Abschiebung aus den USA entgehen – am Ende vergeblich. Zuerst hatte das Portal „paddleyourownkanoo“ berichtet.

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Beim Versuch, illegal von Kanada in die USA einzureisen, war der Mann von der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) festgenommen worden. In Israel soll der Mann wegen mehrerer Anklagen, darunter Beweismittelfälschung und Verschwörung zum Betrug, gesucht werden. Um einer Verurteilung zu entgehen, soll der Mann dann auf seinem Abschiebeflug am 2. Februar den medizinischen Notfall vorgetäuscht haben.

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Der Airbus 330 flog nach Angaben des Internetportals gerade über Irland, als der Mann einen Herzinfarkt vortäuschte. Wegen des vermeintlich medizinischen Notfalls änderte der Flieger von Delta Airlines seine Route und landete in Dublin. Dort warteten bereits Sanitäter auf den Mann. Im Krankenhaus traf er dann auf Polizeibeamte, die am Flughafen Dublin stationiert sind. Sie hatten schnell festgestellt, dass gegen den 33-Jährigen eine Interpol-Fahndung vorlag. Die Mediziner gaben derweil Entwarnung.

Es war wohl der verzweifelte Versuch des Mannes, in letzter Minute noch einer Rückkehr nach Israel zu entgehen. Was ebenfalls verwundert: ICE-Agenten setzten den Mann in New York wohl trotz Interpol-Fahndung ohne polizeiliche Begleitung in den Flieger. Da Irland ein Auslieferungsabkommen mit Israel besitzt, wird der Mann nun von Europa aus in sein Heimatland abgeschoben.

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