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Seltene Krankheit

Tom Kaulitz über Höllenschmerzen: „Würde mir am liebsten den Kopf abhacken“

Los Angeles. Tom Kaulitz leidet wieder unter Clusterkopfschmerz – und die Attacken sind brutal. Im Podcast schildert der 36-Jährige seine Krankheit.
Tom Kaulitz, Ehemann von Heidi Klum, leidet an sogenannten Clusterkopfschmerzen. © Peter Kneffel/dpa | Peter Kneffel

Tom Kaulitz (36), Gitarrist der Band Tokio Hotel („Durch den Monsun“), kämpft nach eigenen Angaben erneut mit Clusterkopfschmerzen. „Ich hatte jetzt über ein Jahr Pause, und es ist zurück in voller Breitseite“, berichtete er im Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“.

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In der am Mittwoch erschienenen Folge schilderte er die heftigen Schmerzen eindringlich: „Ich hatte gestern eine Attacke. Ich habe wirklich so für anderthalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken.“

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Clusterkopfschmerz: Seltene Erkrankung, aber behandelbar

Seit etwa einer Woche leide er bereits darunter. Gegen die Attacken setzt der Musiker auf Medikamente – allerdings habe er ein schmerzlinderndes Nasenspray zuletzt nicht rechtzeitig genommen, „und dann ging es halt voll hoch auf eine 10, also Schmerzlevel 10.“ In solchen Momenten sehe er aus „wie vom Teufel besessen“, so der Ehemann von Heidi Klum. Er laufe dann durch den Raum, würde sich am liebsten mit einem Hammer auf den Kopf hauen und schreien.

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Die Deutsche Hirnstiftung stuft Clusterkopfschmerz als seltene Erkrankung ein, die zwar nicht heilbar, jedoch gut behandelbar ist. Die Schmerzen treten demnach in Phasen auf und sind sehr stark ausgeprägt. Betroffene erleiden laut der Stiftung „sehr heftige, einseitige Schmerzattacken im Bereich von Auge und Schläfe“.

FMG/dpa

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