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⇱ Magdeburg: Mann soll syrisches Kind angefahren haben – Staatsschutz ermittelt


Funke Mediengruppe
Nach rassistischen Beleidigungen

Syrisches Kind in Magdeburg angefahren – Staatsschutz ermittelt

Berlin. In Magdeburg soll ein Mann ein syrisches Kind mit seinem Auto touchiert haben. Verdächtiger bereits wegen rechtsextremer Zwischenfälle bekannt.
Ein Autofahrer hat in Magdeburg ein syrisches Kind angefahren. Zuvor waren rassistische Beleidigungen gefallen. (Symbolbild) © dpa | Julian Stratenschulte

Ein 61 Jahre alter Autofahrer hat nach einer Diskussion auf einem Magdeburger Parkplatz ein dreijähriges Kind aus Syrien leicht angefahren – nun ermittelt der für politische Taten zuständige polizeiliche Staatsschutz. Auch versuchter Totschlag könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Dem Vorfall sollen nach Zeugenaussagen rassistische Beleidigungen vorausgegangen sein. Das Kind erlitt den Angaben zufolge leichte Abschürfungen. Der Tatverdächtige ist nach dpa-Informationen bereits häufiger durch rechtsextreme Zwischenfälle aufgefallen.

Syrisches Kind in Magdeburg angefahren – rassistisches Motiv?

Der Vorfall ereignete sich bereits am späten Montagabend im Norden der Landeshauptstadt, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam es zunächst zu einem Wortgefecht zwischen dem Mann und mehreren ausländischen Familien mit Kindern. Dabei habe der Mann die Personen auch fremdenfeindlich beleidigt, teilte die Polizei mit. Unmittelbar danach sei er losgefahren und habe das plötzlich auftauchende dreijährige Kind mit seinem Auto touchiert. Das Kind sei mit seinem Laufroller unterwegs gewesen.

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