Chinas „Roboter-Wölfe“ jagen jetzt in Rudeln – Neues Video zeigt Fähigkeiten
- Ein chinesisches Propaganda-Video zeigt „Roboter-Wölfe“, autonome Kampfeinheiten auf vier Beinen
- Die neue Generation des Systems soll in der Lage sein, in Echtzeit koordinierte Entscheidungen zu treffen, sich also wie ein Rudel zu verhalten
- Laut Medienberichten gehen die Roboter nun in die Serienproduktion
Es sind Aufnahmen, die an düstere Science-Fiction-Filme erinnern: Chinas Staatsfernsehen CCTV hat Videos veröffentlicht, in denen eine neue Generation von „Roboter-Wölfen“ präsentiert wird. Die vierbeinigen Kampfeinheiten waren erstmals vor rund zwei Jahren vorgestellt worden. In den Propaganda-Clips werden nun neue Fähigkeiten der Roboter beschrieben. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Berichte nicht. Das Video ist hier zu sehen:
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Ein chinesischer Militärexperte erklärte gegenüber der „Global Times“, dass die unbemannten Systeme riskante Aufgaben an der Front übernehmen könnten. Sie würden die Lage auf dem Schlachtfeld in Echtzeit erfassen – aber auch als Abschreckung dienen, vor allem in urbanen Einsatzgebieten. Ausgestattet werden könnten die „Wölfe“ mit Maschinengewehren, Mikroraketen oder Granatwerfern. Die Roboter sollen in Aufklärungs-, Angriffs- und Unterstützungseinheiten eingesetzt werden.
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Mehrere „Roboter-Wölfe“ bilden ein Rudel
Militäranalysten zeigen sich vor allem von einer Fähigkeit beeindruckt: Mehrere Roboter sollen demnach koordinierte Entscheidungen treffen und als Rudel operieren. Wie echte Wölfe würden die Einheiten des Roboter-Rudels unterschiedliche Aufgaben übernehmen und ihre Daten in Echtzeit untereinander teilen. Dabei gehe es um Aufklärung und Lagebeurteilung, die Neutralisierung von Zielen und Unterstützung und Logistik.
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Die Roboter sollen sich über Konsolen, per Sprachsteuerung, mit einem taktischen Handschuh oder mit einem am Gewehr montierten Steuerknüppel bedienen lassen. Laut CCTV verfügen sie im Vergleich zu ihren Vorgängern über flexiblere Gelenke, eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 15 km/h, eine höhere Lastkapazität von 25 Kilogramm und eine größere Anpassungsfähigkeit an unterschiedliches Gelände.
Zwar seien die „Wölfe“ in der Lage, Ziele autonom zu identifizieren und zu erfassen. Das Waffensystem benötige aber vor einem Angriff eine menschliche Bestätigung. Das Waffensystem sei nun in Serienproduktion gegangen, hieß es.
