WM 2026 ohne Italien: Jetzt tritt auch Gattuso nach der Schmach zurück
Diese Entscheidung war absehbar: Gennaro Gattuso ist von seinem Amt als Trainer der italienischen Nationalmannschaft zurückgetreten und macht den Weg frei für einen Neustart. Am Dienstagabend hatte die Squadra Azzurra das Play-off-Finale gegen Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen verloren (1:4) und verpasst damit die WM im kommenden Sommer. Damit hatte der viermalige Weltmeister zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zu einer WM verpasst.
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„Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Nationaltrainer als beendet“, wurde Gattuso in der Pressemitteilung zur Trennung zitiert: „Das Trikot der Azzurri ist das wertvollste Gut im Fußball, weshalb es richtig ist, von Anfang an die Weichen für zukünftige Beurteilungen zu stellen.“
Guardiola als Nachfolger gehandelt
Gattusos Abgang war bereits seit Tagen erwartet worden. In Italiens Zeitungen wird bereits heftig über den Nachfolger spekuliert. Die Liste reicht vom ehemaligen Nationaltrainer Roberto Mancini bis hin zum ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht.
Zuvor hatten auch schon Italiens Verbandschef Gabriele Gravina sowie der Sportdirektor und ehemalige Weltklasse-Torwart Gianluigi Buffon ihre Ämter niedergelegt. Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden - also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko. 2010 und 2014 schieden die Italiener in der Vorrunde aus. 2018 in Russland und 2022 in Katar waren sie nach dem Scheitern in der Qualifikation gar nicht erst dabei. dpa
