„Spiel auf Augenhöhe“: Frauen des VfL Bochum mit Nullnummer in Berlin
„Ein Spiel auf Augenhöhe“ , so fasste Kyra Malinowski das 0:0 ihres Teams bei Viktoria Berlin zusammen. Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Bochum erkämpften sich in einer intensiven Partie einen Punkt. Wie Trainerin Kyra Malinowski vor dem Spiel prophezeit hatte, prägten insbesondere die Zweikämpfe das Geschehen des Spiels.
VfL Bochum: Zweikampfstark in Berlin
Wie erwartet, entwickelte sich in der Hauptstadt ein Spiel, das stark von Zweikämpfen geprägt war. Der VfL nahm die Herausforderung an und präsentierte sich als geschlossene Einheit. „Uns ist es auf jeden Fall gelungen, den Kampf anzunehmen“, sagte Trainerin Kyra Malinowski.
Ihre Mannschaft agierte robust, aggressiv und ließ sich auch in hitzigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben uns nicht den Schneid abkaufen lassen“, so Malinowski weiter. Insgesamt sei es ein Duell auf Augenhöhe gewesen, sowohl körperlich als auch spielerisch: „Ich denke, dass das Unentschieden gerechtfertigt ist und beide Seiten damit zufrieden sein können.“
Bochum: Verbesserungen in der Offensive sichtbar
Im Offensivspiel zeigte Bochum im Vergleich zur Vorwoche, bei der 0:2-Niederlage gegen Frankfurt II, Verbesserungen, blieb jedoch ohne den entscheidenden Durchbruch. „Die Boxbesetzung und Positionierung war auf jeden Fall besser als im letzten Spiel“, erklärte die VfL-Trainerin.
Dennoch fehlte in den entscheidenden Momenten die letzte Präzision. „Wir hätten es an der einen oder anderen Stelle klarer nach vorne ausspielen können“, sagte Malinowski. Vor allem der letzte Pass verhinderte, dass aus vielversprechenden Ansätzen zwingende Torchancen entstanden.
Viktoria Berlin - VfL Bochum 0:0
VfL Bochum: Rolle, Haase, Angrick (83. Huber), Hoppius (72. Kirkby), Moczarski, Joester, Fölsing (62. Schmidt), Lange (62. Way), Angerer (72. Marques), Freutel, Wenzel.
