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Hockey

Das war heftig: Club Raffelberg verliert deutlich

Duisburg. Beim Deutschen Meister verlieren die Duisburgerinnen zweistellig. Nun richtet sich der Fokus auf das Heimspiel gegen Rot-Weiß Köln.
Von Friedhelm Thelen
Trainerin Susi Wollschläger betonte trotz der klaren Niederlage: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ © FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Das erste Hamburg-Wochenende in der zweiten Serie der Feldhockey-Saison verlief für den Bundesliga-Aufsteiger Club Raffelberg noch ganz ordentlich. Zwar verloren die Duisburgerinnen sowohl beim UHC als auch beim Club an der Alster, dennoch boten die Grün-Schwarzen eine gute Leistung. Nun ging es erneut in die Hansestadt. Dieser Trip sorgte dann aber nicht gerade für vergnügte Gesicher: Raffelberg unterlag auswärts dem Deutschen Meister Harvestehuder THC mit 0:12 (0:8).

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Dass die erste Ecke etwas umstritten war und der Ball dann auch noch über die Unterkante der Latte den Weg ins Netz fand, war unglücklich. Doch fortan „spielte sich Harvestehude in einen Flow“, berichtet CR-Trainerin Susi Wollschläger. „Und wie es dann so ist: Bei der einen Mannschaft klappt alles, bei der anderen dann gar nichts mehr.“ So blieben auch offensive Pfiffe zugunsten der Duisburgerinnen aus. Der Tag war gebraucht. „Der Start in die Partie war noch recht gut“, so Wollschläger, die schließlich betonte: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ Der Grund: Das Team hatte sich trotz des hoffnungslosen Rückstandes bei den aktuellen Meisterinnen nicht aufgegeben, weiterhin seinen Job erledigt. So gut es eben ging. Dabei gab es durchaus Umstände, die hätten entmutigen können. Vor der Halbzeitpause gab es Gelb und damit eine zehnminütige Unterzahl. „Dann war unsere Kabine direkt in der Umkleide“, berichtet die Raffelberger Trainerin. Dadurch kam das Team ein wenig zu spät nach der Halbzeitpause wieder auf dem Platz an – und kassierte dafür Grün und hatte dadurch nur noch acht Spielerinnen auf dem Platz.

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In der Vorwoche hatte der HTHC noch beim ebenfalls im Tabellenkeller stehenden SC Frankfurt 80 gepatzt. „Sie spielen nun international in der EHL. Es war klar, dass sich Harvestehude nun ganz anders präsentieren würde.“ So blieb das Positive: Die Bahn war pünktlich, auf der Hin- wie auf der Rückreise. Das Spiel gilt es aus den grün-schwarzen Köpfen zu streichen. Am Freitag, 10. April, steht nun das Heimspiel gegen Rot-Weiß Köln an. Los geht‘s um 19 Uhr.

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