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Wasserball

ASCD-Torhüter Didac Garcia Plana spielt für Spanien

Duisburg. Die Iberer gehören zu den Top-Nationen im Wasserball. Auch viele weitere ASCD- und DSV-Spieler sind im internationalen Einsatz.
ASCD-Torhüter Didac Garcia Plana ist zum Lehrgang der spanischen Nationalmannschaft eingeladen worden. © FUNKE Foto Services | Lars Heidrich

Nach dem überzeugenden Derbysieg gegen den Duisburger SV 98 haben sich beim Wasserball-Bundesligisten ASC Duisburg die Reihen gelichtet. Dies aus erfreulichen Gründen. Didac Garcia Plana wurde eine große Ehre zuteil. Der 20-jährige Torhüter ist zum Lehrgang der spanischen Nationalmannschaft ins Centre d‘Arlt Rendiment in Sant Cugat del Valles eingeladen worden.

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Die amtierenden Weltmeister bereiten sich vor den Toren Barcelonas auf den Weltcup der Division 1 vor, der vom 6. bis 12. April in Alexandroupolis (Griechenland) stattfindet. „Bei der A-Nationalmannschaft Spaniens als dritter Torhüter dabei zu sein, ist für Didac eine große Nummer, und auch für uns als Verein ist das ein große Ehre“, sagt ASCD-Cheftrainer Vuk Vuksanovic. Garcia Plana wurde im vergangenen Sommer Weltmeister mit der spanischen U20. Bei den Herren bilden bislang Unai Aguirre Rubio (23, CN Atlètic Barceloneta) und Eduardo Lorrio Béjar (32, CN Sabadell) das Torhüter-Duo. Dass ihm die Zukunft gehören kann, stellt Garcia Plana seit seinem Wechsel nach Duisburg kontinuierlich unter Beweis.

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Die deutsche Nationalmannschaft ist seit Jahren zweitklassig. Zuletzt musste die DSV-Auswahl sogar bei der Europameisterschaft in Serbien zuschauen. Zurzeit absolviert das Team des neuen Bundestrainers Aleksandar Radović, der auch Waspo 98 Hannover trainiert, einen Lehrgang in Hannover. Vom ASCD sind Elias Metten, Lennox Metten, Vukasin Simic und Philipp Dolff dabei, vom DSV 98 Andrei Covaci. Dass Sascha Seifert erneut nicht eingeladen wurde, kann Vuk Vuksanovic nicht nachvollziehen: „Sascha spielt eine richtig gute Saison, bringt Woche für Woche seine Leistung. Meiner Meinung nach müsste auch er dabei sein.“

Deutschland muss vom 7. bis 13. April auf Malta in der Division II des Weltcups antreten. In der ersten Phase warten Slowenien (mit Vukasin Stefanovic vom DSV 98), Japan (mit dem Ex-ASCDler Ikkei Nitta) und Hongkong als Gegner. Danach geht es im K.o.-System um zwei Plätze für das Super Final im Juli in Sydney (Australien). Kerem Gemalmazoglu wird ebenfalls auf Malta im Einsatz sein. Mit der Türkei trifft der ASCD-Center zunächst auf Georgien, Singapur und China. Trotz des Fehlens der Nationalspieler ist das Becken bei den Trainingseinheiten des ASCD übrigens gut gefüllt. Der Bundesliga-Zweite hat bis Mittwoch die U20-Nationalmannschaft der Niederlande zu Gast.

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