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Fußball

Bezirksliga: „Spitzennachbarschaft“ in Hamborn

Duisburg. Der DSV 1900 und Rheinland Hamborn bestreiten zwar kein Spitzenspiel, sind am Mittwochabend aber nur wenige Meter voneinander getrennt.
DSV-Trainer Sergio Pinto Cruz spielt am Mittwochabend in Hörweite von Konkurrent Rheinland Hamborn. © FUNKE Foto Services | Alexandra Roth

In der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5, kommt es am Mittwochabend zu einem Nachbarschaftsduell der besonderen Art. Mit dem Duisburger SV 1900 und Rheinland Hamborn sind die beiden Spitzenteams der Liga am Ball und bestreiten an der Warbruckstraße parallel ihre Spiele. Während Tabellenführer DSV um 19.30 Uhr beim SV Rhenania Hamborn zu Gast ist, empfangen die Hamborner, die in dieser Saison ihre Heimspiele beim FSV Duisburg austragen, den FC Neukirchen-Vluyn (19.45 Uhr).

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„Das ist natürlich eine ungewöhnliche, aber auch spannende Konstellation, wenn parallel auf dem Nebenplatz gespielt wird. Mal schauen, wen das am Ende nervöser macht“, erklärt DSV-Trainer Sergio Pinto Cruz, dessen Wanheimerorter eine Viertelstunde eher am Ball sind und demnach noch die Schlussphase der Rheinland-Partie durch den Trennzaun verfolgen könnten. Einen Liveticker vom gegnerischen Platz können sich die beiden Topteams der Liga getrost sparen. Der Torjubel wird beidseitig bestens wahrnehmbar sein. Mal schauen, wie sich das dann entwickelt“, schmunzelt DSV-Coach Cruz, dessen Team die vermeintlich leichtere Aufgabe hat.

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Während Rheinland bei aktuell drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer DSV, auf den Tabellensiebten aus Neukirchen-Vluyn trifft, bekommen es die 1900er mit Schlusslicht Rhenania Hamborn zu tun. „Das wird der nächste schwere Brocken, weil wir die Mannschaft stärker einschätzen, als es die Tabellensituation vermuten lässt. Individuell sind sie gut besetzt, von den Teams da unten wahrscheinlich sogar die stärkste Mannschaft“, sieht Sergio Pinto Cruz die Rollenverteilung beim Duell zwischen dem Tabellenletzten und -ersten nicht so klar, wie es scheint. „Das Ergebnis gegen den VfL Repelen zeigt ja auch, dass das kein Gegner ist, den man auf die leichte Schulter nehmen darf. Das werden wir auch definitiv nicht tun. Wir werden auf jeden Fall gut vorbereitet sein und den Gegner nicht unterschätzen“, fügt der DSV-Coach an. Der SV Rhenania kommt am Tabellenende nicht so richtig von der Stelle und hat sieben Punkte Rückstand auf den angestrebten Relegationsplatz. Wie ein Absteiger präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Yalcin Nezir jedoch noch lange nicht und verlor nur eines der vergangenen vier Ligaspiele. „Die Mannschaft lebt noch und macht häufig spät den Ausgleich. Das wird definitiv kein Selbstläufer“, betont Sergio Pinto Cruz, der hofft, die Schlussphase des Rheinland-Spiels mit drei Punkten im Gepäck verfolgen zu können.

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