3. Liga: Gladbeck feiert Klassenerhalt - Drei Spielerinnen verlassen den TVG
Geschafft! Dank eines 3:1 (23:25, 25:21, 25:19, 25:21)-Derbysiegs gegen den VV Humann Essen haben die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Gladbeck einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt gemacht. 123 Zuschauer sahen, vom ersten Satz einmal abgesehen, eine starke Leistung der Mannschaft von Trainer Waldemar Zaleski, die die Punkterunde auf jeden Fall auf dem sechsten Platz beenden wird.
Die Blau-Weißen nutzten das letzte Heimspiel der Saison auch dazu, um Spielerinnen zu verabschieden. Drei sind es, die die Konrad-Adenauer-Allee verlassen werden. Dabei handelt es sich um Mittelangreiferin Maren Vierhaus, um Libera Luisa-Marie Gebauer und um Universalspielerin Tilda Otten. Die Letztgenannte plagen seit langer Zeit Schulterprobleme, deshalb legt sie eine Pause ein. Auch Maren Vierhaus macht ein Sabbatjahr. Das ist ein herber Verlust. Luisa-Marie Gebauer wird den Verein wechseln. Wohin es sie zieht, steht offenbar noch nicht fest.
Lily Hermann aus der TVG-Zweitvertretung gehört zukünftig zum Drittliga-Kader
„Ansonsten bleibt die Mannschaft zusammen“, so Waldemar Zaleski. Das gilt übrigens auch für den Trainer. Der hat für Luisa-Marie Gebauer schon in den eigenen Reihen Ersatz gefunden . Lily Hermann aus der Zweitvertretung wird zukünftig fest zum Aufgebot des Drittliga-Teams gehören. In dieser Saison durfte das Talent ja schon einmal oben ran. Zaleski: „Lily hat das Zeug, um eine sehr gute Spielerin zu werden, es wird aber ein bisschen dauern.“
Das Derby gegen den bereits als Absteiger feststehenden VV Humann Essen begann für den Turnverein alles andere als optimal. „Die Truppe wollte zu schnell zu viel und hat deshalb nervös agiert“, analysierte später der Trainer. Das nutzte der Gegner, der zwischenzeitlich mit 5, 6 Punkten Vorsprung in Führung lag.
Am letzten Spieltag tritt der TV Gladbeck bei Meister SV Blau-Weiß Dingden an
In der Endphase des ersten Satzes fanden die Gladbeckerinnen aber schließlich ihren Rhythmus. Zwar gelang es dem Team nicht mehr, diesen Durchgang noch zu drehen, doch ab dem zweiten Satz kontrollierte es das Geschehen auf dem Feld. Vor allem der Aufschlag und die Blockabwehr funktionierten gut. „Es war zu sehen“, so Zaleski zufrieden, „wer Chef im Ring ist.“
Als wertvollste Spielerin des Spiels wurde die Gladbeckerin Ewa Borowiecka ausgezeichnet. „Sie war stabil beim Aufschlag und im Angriff“, sagte ihr Trainer. Und: „Es war dieses Mal nicht leicht, eine MVP zu finden, weil alle Spielerinnen stark waren.“
Lesen Sie auch
Nun wartet noch eine Aufgabe auf den Turnverein: Am Sonntag, 12. April, stellt sich das Team von Zaleski um 17 Uhr beim längst feststehenden Meister SV Blau-Weiß Dingden vor.
Der TV Gladbeck kann gegen die Spitzenteams der Dritten Liga einfach nicht gewinnen
Der TV Gladbeck kann in dieser Saison einfach nicht gegen die Spitzenmannschaften gewinnen. Auch gegen Topteam Blau-Weiß Lohne ging das Team um Ex-Zweitligaspielerin Ewa Borowiecka leer aus. Endstand in der Artur-Schirrmacher-Halle: 1:3 (25:23, 20:25, 17:25, 15:25). Der TVG muss damit weiterhin um den Klassenerhalt bangen.
„Es bleibt also spannend“, sagte Trainer Waldemar Zaleski, der seine Mannschaft nun auf das wichtigste Match des Jahres vorbereiten muss. Denn am vorletzten Spieltag der Saison empfängt der TV Gladbeck das bereits als Absteiger feststehende Tabellenschlusslicht Humann Essen (Samstag, 28. März, 18 Uhr, Artur-Schirrmacher-Halle) zum großen Showdown. „Wenn wir diesen Vergleich gewinnen, sind wir durch“, so Zaleski.
Er betonte im Gespräch mit der WAZ: „Wir werden eine starke Leistung bringen müssen, um zu punkten.“ Tatsächlich sorgte Humann am 20. Spieltag für eine große Überraschung. Denn die Essenerinnen bezwangen in eigener Halle den Tabellenvierten TV Eiche Horn Bremen mit 3:2. Dieses Ergebnis sollte dem TVG Warnung genug sein. In der Hinrunde gab es einen 3:1-Erfolg, leicht war das Spiel aber nicht.
Gegen Lohne beweist der TV Gladbeck im ersten Satz jede Menge Moral
In der Begegnung mit Blau-Weiß Lohne wäre für die Gladbecker zumindest ein Punktgewinn nicht unmöglich gewesen. Denn die Gastgeberinnen hatten zunächst im ersten Satz jede Menge Moral bewiesen und den Durchgang ungeachtet eines 12:22-Rückstandes noch drehen können. Verantwortlich dafür war eine Aufschlagserie von Romy Wormland, die bis zur 23:22-Führung hielt. Kommentar Zaleski: „Das war Wahnsinn!“
Der zweite Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, der TVG lag schließlich sogar mit 19:17 in Führung. Doch die Hoffnung, auch diesen Durchgang zu gewinnen, erfüllte sich nicht. Das Team aus Lohne, das in Bestbesetzung angetreten war und stark spielte, schaltete nun einen Gang höher und gewann diesen Satz noch sicher mit 25:20.
Am letzten Spieltag muss der TVG bei Drittliga-Meister Blau-Weiß Dingden ran
Das war die Entscheidung. Zaleski: „Lohne war vor allem im Abschluss und beim Aufschlag stärker als wir. Es hat sich leider erneut bestätigt, dass wir noch nicht so weit sind, um gegen eine Top-3-, Top-4-Mannschaft zu gewinnen.“
Deshalb ist der Vergleich mit Humann Essen so wichtig. Denn am letzten Spieltag muss der TV Gladbeck beim Spitzenreiter ran: Blau-Weiß Dingden hat im Saisonverlauf nur eine Partie verloren und steht längst als Aufsteiger fest. Es erscheint also als sehr sehr unwahrscheinlich, dass diese Übermannschaft im letzten Heimspiel der Runde schwächeln wird.
Der 19. Spieltag der 3. Liga West ist ganz im Sinne des TV Gladbeck verlaufen
Der 19. Spieltag der Frauenvolleyball-Regionalliga West hätte für den TV Gladbeck kaum besser verlaufen können. Zum einen feierte der TVG einen 3:1 (25:20, 25:18, 20:25, 25:22)-Heimerfolg über den FCJ Köln II. Und zum anderen ließen alle Teams auf den Abstiegsplätzen Federn. Das bedeutet: Die Blau-Weißen haben nun einen Vorsprung von fünf Punkten vor der unmittelbaren Gefahrenzone.
„Wir sind aber noch nicht safe“, beeilte sich Waldemar Zaleski, der Trainer der Gladbeckerinnen, im Gespräch mit der WAZ zu betonen. Das stimmt natürlich, weil noch drei Spiele ausstehen und der Turnverein ein schweres Restprogramm hat mit Partien gegen den Tabellendritten Blau-Weiß Lohne und dem Spitzenreiter Blau-Weiß Dingden. Und selbst das Match gegen das schon abgeschlagene Schlusslicht VV Humann Essen wird der TVG wohl kaum mal eben so gewinnen.
Der TV Gladbeck hat nun 28 Punkte auf dem Konto
Obwohl der Aufsteiger aus Gladbeck, für den nun 28 Punkte auf dem Konto stehen, noch nicht 100-prozentig gerettet ist, wollen die Verantwortlichen die zwei Wochen Pause bis zum nächsten Spiel gegen Lohne für die Zukunftsplanung nutzen. „Wir wollen bis dahin“, sagt Zaleski, „die personelle Situation klären.“ Der Trainer möchte am liebsten mit dem kompletten Team weitermachen - und zudem noch die eine oder andere personelle Ergänzung.
Der Vergleich mit dem akut abstiegsgefährdeten FCJ Köln, der mit 17 Zählern auf dem Konto nach Gladbeck angereist ist, war für beide Teams eminent wichtig. Die Gastgeberinnen zeigten sich von der Ausgangslage aber unbeeindruckt. In den ersten beiden Sätzen spielte der TVG stark auf, Köln konnte nur reagieren und eigentlich gar nicht agieren.
Im dritten Durchgang verloren die Gladbeckerinnen den Faden. Daran änderte auch der eine oder andere personelle Wechsel im Satzverlauf nichts. Blau-Weiß fing sich wieder und schien einem sicheren 3:1-Sieg entgegenzugehen.
Gladbecks Ellen Plonowski wird als MVP ausgezeichnet
Doch abermals begann das Team zu schwächeln und verspielte einen Vorsprung von fünf Punkten. Es hieß 22:22 - nun behielt der TVG auch dank der wieder eingewechselten Zuspielerin Ellen Plonowski, die später als MVP ausgezeichnet wurde, kühlen Kopf. Gladbeck ging mit 23:22 und 24:22 in Führung. Dann verwandelte Maren Vierhaus einen Aufschlag direkt zum 25:22. Das war‘s!
Da, also ins Mittelfeld der Tabelle, gehören wir hin.
Waldemar Zalseski, Trainer des Volleyball-Drittligisten TV Gladbeck
Der TV Gladbeck ist nun Tabellensechster mit 28 Punkten. „Da, also ins Mittelfeld der Tabelle, gehören wir hin“, sagt Zaleski. Nun ist Pause - die soll an der Konrad-Adenauer-Allee auch für Gespräche genutzt werden.
Der TV Gladbeck feiert beim TVA Hürth einen 3:1-Sieg
„Jetzt folgen die fünf Spiele der Wahrheit!“ Das hatte Waldemar Zaleski, der Trainer des Volleyball-Drittligisten TV Gladbeck, nach der 1:3-Niederlage beim Tabellenzweiten FC 47 Leschede gesagt. Eine Woche später, nach dem 3:1-Erfolg seiner Mannschaft beim TVA Hürth, atmete der erfahrene Coach erst einmal ganz tief durch.
„Damit“, sagte er schließlich, „haben wir uns im Kampf um den Klassenerhalt Luft verschafft.“ Wie wichtig die drei Punkte für den TVG sind, zeigt sich an Ergebnissen der unmittelbaren Konkurrenz. So holte der SC Union Emlichheim II, der in der Tabelle den ersten Abstiegsplatz belegt, im Kellerduell bei Schusslicht VV Humann Essen ebenfalls drei Zähler. Und der ebenfalls stark gefährdete SV Bad Laer holte überraschend einen Punkt beim Drittplatzierten Blau-Weiß Lohne. Der Sieg des TVG, dessen Vorsprung vor Emlichheim weiterhin sechs Zähler beträgt, war also ein besonders wertvoller.
TV Gladbeck reiste auch nach Hürth mit einem Mini-Aufgebot
Der TVG konnte einmal mehr nur mit einem Mini-Aufgebot antreten. Auf zehn wirklich gesunde Spielerinnen nur konnte Zaleski zurückgreifen, dazu gehörte wieder die erst 14-jährige Lily Hermann. Zaleski wechselte sie sogar ein - und das Talent rechtfertigte dies mit einigen guten Szenen. Der Trainer lachte und gab zu: „Ich bin begeistert.“
Sein Team habe ungeachtet der personellen Probleme unter der Woche sehr gut, sehr fokussiert trainiert. Ein Schwerpunkt der Arbeit: die Blockabwehr. „Das hat sich gelohnt“, resümierte Zaleski, „wir haben in jedem Satz zwei bis vier Punkte mit dem Block gemacht.“ Es sei die bisher beste Saisonleistung in der Blockabwehr gewesen.
Hannah Kapsas Aufschläge bereiten dem Gegner arge Probleme
Den ersten Durchgang gewann der TVG mit 25:21, den zweiten mit 25:13. Der Trainer stellte sich danach auf ein rasches 3:0 ein. Doch daraus wurde nichts. „Im dritten Satz haben wir den Faden verloren“, so der Coach. Er ging mit 22:25 verloren.
Der vierte Durchgang verlief ausgeglichen - bis zum Schluss. Zaleski wechselte, als in der Schlussphase der TVG das Aufschlagrecht hatte, Hannah Kapsa für Wiebke Ritter ein. Kapsas Angaben bereiteten den Hürtherinnen derart große Probleme, dass sie sich Patzer leisteten - und die Gäste schließlich dank eines Angriffsfehlers des Gegners zum 25:23 kamen.
Als wertvollste Spielerin der Partie wurde TVG-Kapitänin Sarah Welters ausgezeichnet. „Das war eine verdiente Wahl“, so Waldemar Zaleski.
TV Gladbeck kassiert beim FC 47 Leschede eine 1:3-Niederlage
Es bleibt dabei: Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck können gegen die Spitzenmannschaften der 3. Liga nicht gewinnen. „Wir sind noch nicht soweit“, betonte TVG-Trainer Waldemar Zaleski nach der 1:3 (15:25, 14:25, 25:17, 21:25)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten FC 47 Leschede.
Waldemar Zaleski weiter: „Die Topteams finden in den entscheidenden Momenten bessere Lösungen als wir.“ Außerdem sei auch Leschede seiner Mannschaft körperlich überlegen gewesen: „Es ist nicht einfach für uns, gegen so große Mannschaften zu spielen.“
Für den TV Gladbeck stehen nach dem Null-Punkte-Spiel gegen Leschede weiterhin 22 Zähler zu Buche. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang, den die Zweitvertretung des SC Union Emlichheim belegt, ist auf sechs Punkte geschrumpft.
Der TV Gladbeck trifft noch auf drei unmittelbar Mitkonkurrenten
Mit Blick auf die Lage seines Teams sagt der Coach der Blau-Weißen: „Jetzt folgen die fünf Spiele der Wahrheit, in den Spielen bis zum Saisonende fällt die Entscheidung, ob wir, wie angepeilt, den Klassenerhalt schaffen oder nicht.“
Besonders wichtig sind dabei die Vergleiche mit den unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf - sie könnten zu Nervenspielen werden. Der TVG trifft als nächstes auswärts auf Tabellennachbar TVA Hürth, empfängt danach den Vorletzten FCJ Köln II und am vorletzten Spieltag Schlusslicht VV Humann Essen.
Außerdem stehen noch Partien gegen Blau-Weiß Lohne (derzeit Dritter) aus und - beim Saisonfinale - das Match bei Spitzenreiter SV Blau-Weiß Dingden, der im bisherigen Verlauf der Runde erst einmal gepatzt hat - und zwar gegen Leschede.
Lesen Sie auch
Zaleski fordert: „Wir müssen jetzt schnell was gewinnen, um in ruhiges Fahrwasser zu kommen.“ Er zeigt Zuversicht, weil sich die Mannschaft und seine Spielerinnen richtige Entwicklungsschritte gemacht haben.
Nach der Partie gegen den FC 47 Leschede wurde übrigens Hannah Kapsa als wertvollste Spielerin des TV Gladbeck ausgezeichnet.
Gegen Olpe stehen dem TV Gladbeck nur neun Spielerinnen zur Verfügung
Mit 17 Spielerinnen ist der TV Gladbeck in die Saison der 3. Volleyball-Liga gegangen. In der Partie beim VC SFG Olpe standen Trainer Waldemar Zaleski davon gerade einmal acht zur Verfügung - und in der erst 14-jährigen Lily Hermann aus der Zweitvertretung eine neunte. Kein Wunder also, dass die Blau-Weißen nach starkem Beginn mit zunehmender Spieldauer etwas abbauten und sich am Ende mit 2:3 (25:17, 25:14, 20:25, 21:25, 12:15) geschlagen geben und daher mit einem Punkt zufrieden sein mussten.
Den TVG hat‘s gerade mächtig erwischt. Etliche Spielerinnen sind stark erkältet, einige mussten mit Fieber das Bett hüten. „Wir haben“, beschrieb es Waldemar Zaleski nach dem Match in Olpe anschaulich, „eine kleine interne Pandemie.“ Ob sich die personelle Situation verbessert bis zur Begegnung mit dem Tabellenzweiten FC 47 Leschede am Samstag (14. Februar, 18 Uhr, Artur-Schirrmacher-Halle), konnte der Coach noch nicht abschätzen.
Das Mini-Aufgebot des TVG spielte zunächst stark auf und gewann die ersten beiden Sätze deutlich. Zaleski hoffte zu diesem Zeitpunkt auf ein schnelles 3:0. Denn: „Es war ja klar, dass wir, je länger das Spiel dauert, Probleme bekommen würden.“
Das Spiel, es sollte länger dauern, weil die Gastgeberinnen, die ihren kompletten Kader aufbieten konnten, ab dem dritten Satz immer stärker wurden und die zunächst hervorragend funktionierende Aufschlagstrategie des TVG irgendwann nicht mehr so gut funktionierte.
Luisa-Marie Gebauer wird als wertvollste Gladbecker Spielerin ausgezeichnet
Außerdem machte sich gerade im Angriff des TVG bei den angeschlagen ins Spiel gegangenen Ewa Borowiecka und Hanna Bittner die riesengroße Belastung bemerkbar. „Das war ein Vergleich auf hohem Niveau“, so Zaleski, „es gab immer wieder lange Ballwechsel.“
Die Blau-Weißen kämpften mit Herz und Hingabe. Ungeachtet dessen gingen der dritte und auch der vierte Satz verloren. Im Tiebreak durften die Gladbeckerinnen kurz hoffen. Denn sie gingen mit 5:2 in Führung. Olpe jedoch blieb unbeeindruckt und lag, als letztmals die Seiten gewechselt wurden, mit 8:6 in Führung. Diese gaben die Gastgeberinnen nicht mehr ab.
Am Ende der Partie, die 106 Minuten dauerte, wurde Luisa-Marie Gebauer zur wertvollsten Spielerin des TV Gladbeck gewählt. Zaleski: „Mit dem Punkt muss man zufrieden sein, mehr war unter diesen Voraussetzungen nicht zu erreichen.“
In Aachen holt der TV Gladbeck zumindest einen Punkt
Nach dem 1:3 gegen den TV Eiche Horn Bremen kassierten die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Gladbeck auch beim PTSV Aachen II eine Niederlage. Immerhin gingen die Blau-Weißen nicht völlig leer aus. Denn: Der Vergleich bei der Zweitvertretung des Erstligisten ging mit 2:3 (19:25, 27:25, 19:25, 25:10, 12:15) verloren.
Nach 118 Minuten war die Partie beendet - und Gladbecks Trainer Waldemar Zaleski gar nicht einmal unzufrieden mit Leistung und Ergebnis. „Unter den Bedingungen und angesichts der Tatsache, dass Aachen ein starker Gegner war, können wir mit dem Punkt leben“, sagte er mit Blick auf das Personal, welches ihm zur Verfügung stand.
In Aachen stehen Gladbecks Trainer nur elf Spielerinnen zur Verfügung
Der TVG hatte nämlich nur mit elf Spielerinnen nach Aachen fahren können. Und zwei davon, Maren Vierhaus und Tilda Otten klagten über Schulterprobleme. Die Erstgenannte musste deshalb auch im vierten Durchgang gegen Chayada Wohlfeil, die zuletzt berufsbedingt nur selten hatte trainieren können, ausgewechselt werden.
Der Blick der Blau-Weißen richtet sich ja spätestens seit der Niederlage gegen Bremen nach unten. Das tun sie weiterhin, auch deshalb, weil, so Waldemar Zaleski „komische Dinge passieren“. Damit meinte der erfahrene Coach etwa den völlig unerwarteten 3:1-Erfolg des Tabellenvorletzten SV Bad Laer gegen den FC Leschede, der vor dem Spieltag noch auf Rang zwei zu finden war.
Hanna Bittner wird zur wertvollsten Gladbecker Spielerin gewählt
„Es ist plötzlich eng“, so Zaleski, der davon ausgeht, dass es „unten lange Zeit spannend bleiben wird“. Der TVG möchte logischerweise nach Möglichkeit gar nicht erst in den unmittelbaren Abstiegskampf verstrickt werden. Sechs Punkte beträgt momentan der Vorsprung der Gladbeckerinnen vor dem SC Union Emlichheim II, der den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Aber: Der SCZ hat zwei Spiele weniger ausgetragen als die Blau-Weißen.
Insofern sieht Waldemar Zaleski die nächsten Aufgaben als eminent wichtig an. Es geht in diesem Monat nämlich noch gegen den VC SFG Olpe, FC Leschede und TVA Hürth. Olpe und Hürth liegen in der Tabelle hinter dem TVG. Dessen Trainer betont: „Wir wollen uns in den nächsten Spielen absetzen.“
Zur wertvollsten Spielerin des TV Gladbeck wurde in Aachen übrigens Hanna Bittner gewählt.
Der TV Gladbeck verliert das erste Heimspiel des Jahres
Das erste Heimspiel des Jahres begann äußerst verheißungsvoll. Am Ende jedoch standen die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Gladbeck völlig unnötig mit leeren Händen da - gegen den TV Eiche Horn Bremen kassierte die Mannschaft von Trainer Waldemar Zaleski eine 1:3 (25:12, 21:25, 22:25, 27:29)-Niederlage.
Der erste Durchgang verlief für die Blau-Weißen nahezu perfekt. Nach gerade einmal 23 Minuten wurden in der Artur-Schirrmacher-Halle erstmals die Seiten gewechselt. 25:12 für den TVG, das sah nach einem kurzen Abend aus. Doch es kam anders - auch weil die Gastgeberinnen in der Folge nicht mehr konstant spielten und sich die Bremerinnen deutlich steigerten.
Waldemar Zaleski kommentierte: „Wir haben einen oder zwei Punkte verloren. Es hat sich erneut gezeigt, dass die etablieren Drittliga-Mannschaften uns noch einen Schritt voraus sind. Die Bremerinnen haben gerade bei langen Ballwechseln oft die richtige Lösung gefunden, während wir in den entscheidenden Momenten Fehler gemacht haben.“
Hannah Kapsa wird als wertvollste Gladbecker Spielerin ausgezeichnet
Ungeachtet dessen wäre zumindest ein Zähler für den Liganeuling aus Gladbeck drin gewesen. Im vierten Durchgang lag der TVG schließlich mit sechs, sieben Punkten in Führung und hatte mehrere Satzbälle. Doch der TVG konnte den Sack nicht zumachen - und verlor schließlich mit 27:29. Zaleski kommentierte: „Diesen Satz hätten wir gewinnen müssen.“
Als wertvollste Spielerin der Blau-Weißen wurde nach der Partie Außenangreiferin Hannah Kapsa ausgezeichnet.
In der Tabelle ist der Turnverein auf den sechsten Platz zurückgefallen. 20 Punkte stehen nach wie vor für Blau-Weiß zu Buche. Fünf Zähler trennen das Team von der Zweitvertretung des SCU Emlichheim auf dem ersten Abstiegsplatz. Aber: Die Mannschaft aus Niedersachsen hat aktuell zwei Partien weniger ausgetragen als die Gladbeckerinnen. Müssen die ab sofort nach unten schauen? Antwort Waldemar Zaleski: „Rein rechnerisch ja, wir müssen schon schauen, was unten passiert. Spielerisch aber gehören wir zu den Mannschaften, die Drittliga-Niveau erreichen.“
Weiter geht‘s für den TVG am Sonntag, 1. Februar, mit der Partie beim Tabellendritten PTSV Aachen II. In der Hinrunde verlor Gladbeck gegen die Reserve des Erstligisten in einem denkbar knappen Vergleich mit 2:3.
3:1 beim Schlusslicht: Gladbeck startete erfolgreich ins neue Jahr
Der TV Gladbeck ist in der 3. Volleyball-Liga erfolgreich ins Jahr gestartet. Dem Aufsteiger reichte bei Tabellenschlusslicht SV Bad Laer eine durchschnittliche Leistung, um zu einem 3:1 (23:25, 25:22, 25:19, 25:17)-Erfolg zu kommen. TVG-Trainer Waldemar Zaleski sprach nach der Partie in Niedersachsen von einem Arbeitssieg. Sein Team belegt nun den vierten Rang.
„Letztlich“, so der Coach, „sind wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Mannschaft hat das gemacht, was notwendig war, um die drei Punkte zu holen.“
Warum der erste Satz in Bad Laer verlorenging, konnte Waldemar Zaleski nicht ganz genau erklären. „Eigentlich hatten wir den Gegner auch da schon im Griff“, urteilte der Trainer, dessen Team bereits mit 20:16 geführt hatte. Und: „Bad Laer war nicht besser.“ Dennoch ging der Durchgang an die Gastgeberinnen.
Gladbecks Ewa Borowiecka wurde als MVP ausgezeichnet
Der TV Gladbeck ließ sich davon aber nicht beirren. Nun kontrollierten die Blau-Weißen das Geschehen auf dem Feld, nun dominierten sie den Gegner, für den vor der Begegnung mit dem Neuling gerade einmal vier Punkte zu Buche standen. Daran änderte sich nichts, weil die Gäste mit zunehmender Spieldauer immer besser ihren Rhythmus fanden.
„Im zweiten Satz“, so Zaleski, „hat Bad Laer vielleicht noch gehofft, gegen uns etwas holen zu können.“ Spätestens ab dem dritten sei klar gewesen, dass daraus nichts werde.
Über die Auszeichnung als wertvollste Spielerin der Partie durfte sich Ewa Borowiecka freuen. Das war, so sah es auch Waldemar Zaleski, die richtige Wahl. Er fand lobende Worte für die aus Polen stammende ehemalige Zweitliga-Spielerin: „Ewa spielt schon seit einiger Zeit wieder stark. Sie sorgt fast immer mit für die meisten Punkte.“
