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Saint-Connan
Sant-Konan
Staat Frankreich👁 Image
Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Guingamp
Gemeindeverband Kreiz-Breizh
Koordinaten 48°25′N, 3°4′W48.418888888889-3.0627777777778Koordinaten: 48°25′N, 3°4′W
Höhe 154–282m
Fläche 13,54km²
Einwohner 303 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 22Einw./km²
Postleitzahl 22480
INSEE-Code 22284
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Pfarrkirche St. Corentin

Saint-Connan (bretonisch: Sant-Konan) ist eine französische Gemeinde mit 303 Einwohnern (Stand 1.Januar 2023) im Département Côtes-d’Armor in der Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Gemeindeverband Kreiz-Breizh.

Die Gemeinde Saint-Connan liegt etwa 20 Kilometer südlich von Guingamp und etwa 30 Kilometer südwestlich von Saint-Brieuc. Durch den Westen des Gemeindegebiets fließt der Trieux, der im Ortsteil L’Étang Neuf einen gleichnamigen Stauweiher speist.

Neben L’Étang Neuf und dem Dorf Saint-Connan, das am Étang de Saint-Connan liegt und nach dem Heiligen Connan benannt wurde, gehören zur Gemeinde auch die Ortsteile Galbouan-d’en-Haut, Coat-ar-Belléquès und Coldabry sowie zahlreiche Weiler und Einzelhöfe.

Die Landschaft um Saint-Connan ist durch Acker- und Grünlandflächen geprägt, die durch die für die Umgebung typischen Hecken voneinander getrennt sind. Abgesehen von den Hängen an steilen Flussabschnitten ist das Gebiet waldarm; lediglich im Westen hat die Gemeinde einen kleinen Anteil am etwa 150 ha umfassenden Bois de Coat Mallouen.

Nachbargemeinden von Saint-Connan sind Senven-Léhart im Norden, Saint-Gildas im Osten, Le Vieux-Bourg im Südosten, Saint-Gilles-Pligeaux im Süden sowie Kerpert im Südwesten.

Das Dorf Saint-Connan entstand im frühen 12. Jahrhundert zur Zeit der Gründung der Abtei Coat Mallouen. Das Gemeindegebiet von Saint-Connan gehörte lange zu Saint-Gilles-Pligeaux, erst während der Französischen Revolution wurde eine eigenständige Gemeinde geschaffen – 1793 unter dem Namen Roc Conan, ab 1801 Saint-Connan.

Die Pfarrkirche Saint-Corentin stammt aus dem 17. Jahrhundert, der neugotische Turm wurde im späten 19. Jahrhundert umgebaut.

Im Juli 1944 war die Umgebung von Saint-Connan Schauplatz von Kämpfen der Maquis gegen die deutschen Besatzer. Die Partisanen der Résistance nahmen später an der Befreiung von Guingamp und Paimpol teil.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr196219681975198219901999200620142022
Einwohner530469400400331317296306297

Im Jahr 1806 wurde mit 977 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess[1] und INSEE[2].

Sehenswürdigkeiten

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Kapelle Notre-Dame
  • Pfarrkirche Saint-Corentin in Saint-Connan (benannt nach dem Heiligen Corentin, bretonisch: Sant-Kaourintin, dem ersten Bischof von Quimper)
  • Menhir nahe dem Ortsteil Coldabry
  • Kapelle Saint-Bernard im Ortsteil L’Étang Neuf
  • Kapelle Sainte-Barbe im Ortsteil L’Étang Neufcassini.ehess
  • Kapelle Notre-Dame im Ortsteil Le Logou

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Saint-Connan

Wirtschaft und Infrastruktur

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In der Gemeinde sind 30 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft, Rinder- und Geflügelzucht).[3]

Durch das Gemeindegebiet führt die Fernstraße D 767 von Guingamp über Corlay und Mûr-de-Bretagne nach Pontivy.

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1256–1257.
Commons: Saint-Connan– Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Saint-Connan auf cassini.ehess
  2. Saint-Connan auf INSEE
  3. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)