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- -sam – Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Beispiele
-sam
GrammatikAffix (adjektivisch)
Worttrennung -sam
Wortbildung
mit ›-sam‹ als Letztglied:
abwägsam
· achtsam · anschmiegsam · arbeitsam · aufmerksam · bedachtsam · bedeutsam · begnügsam · beharrsam · behutsam · beredsam · betrachtsam · betriebsam · betusam · beugsam · bewahrsam · biegsam · bildsam · duldsam · ehrsam · einfühlsam · einprägsam · einsam · empfindsam · enthaltsam · erholsam · folgsam · friedsam · fügsam · fühlsam · furchtsam · gefügsam · gehorsam · gelehrsam · gemachsam · gemeinsam · genugsam · genügsam · geruhsam · gewaltsam · gewerbsam · gewerksam · gleichsam · glusam · grausam · handsam · heilsam · kleidsam · labsam · leidsam · lenksam · lobesam · mitteilsam · mühsam · peinsam · prägsam · ratsam · regsam · ruhsam · sattsam · schmiegsam · schweigsam · seltsam · sittsam · sorgsam · sparsam · strebsam · tugendsam · unaufhaltsam · unliebsam · unterhaltsam · Verwahrsam · wachsam · wegsam · wirksam · wonnesam · wundersam · zweisam
· mit ›-sam‹ als Binnenglied: Anhaltsamkeit · Hörsamkeit · Tranksame
· mit ›-sam‹ als Binnenglied: Anhaltsamkeit · Hörsamkeit · Tranksame
Bedeutungen
Duden, GWDS,
Duden, GWDS,
1.
drückt in aus, dass mit der beschriebenen Person oder Sache etw. gemacht werden kann
Grammatik: adjektivischen Bildungen mit Verben (Verbstämmen)
2.
drückt aus, dass die beschriebene Person oder Sache etw. tut
Grammatik: in adjektivischen Bildungen mit Verben (Verbstämmen)
3.
drückt aus, dass die beschriebene Person oder Sache von etw. erfüllt ist oder etw. bereitet
Grammatik: in adjektivischen Bildungen mit Substantiven
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
-sam Das Suffix germ. -sama- (ablautend -suma-) bildet zu Nominalstämmen Adjektive mit der Bedeutung ‘Neigung zu etw. habend’, die dann auch Bezeichnungen für Charaktereigenschaften werden können. Es ist vertreten in ahd. asächs. mhd. -sam (ahd. gimein-, heil-, langsam; ēr-, loba-, situsam; asächs. lang-, lofsam), anord. -samr (friðsamr ‘friedlich’, gamansamr ‘fröhlich’), got. -sama (lustusama ‘ersehnt’), aengl. -sum (langsum ‘langwierig’, fremsum ‘freundlich’). Das Suffix -sama- ist vielleicht direkt aus dem (in den belegten Formen freilich meist schwach flektierenden) Pron.adj. germ. *sama-, ahd. samo, anord. sami, samr, got. sama ‘derselbe’ hervorgegangen, in jedem Falle aber eng damit verwandt und mit den unter samt (s. d.) genannten Formen auf die Wurzel ie. *sem- ‘ein(s), in eins zusammen, einheitlich, samt, mit’ zurückzuführen. Entsprechendes gilt für aengl. -sum im Verhältnis zu den unter samt zitierten Vertretern des Pron.adj. germ. *suma-. In neuerer Zeit tritt -sam öfter auch an Verbalstämme an, s. biegsam, strebsam, s. aber auch die alte Bildung gehorsam (zu hören, ahd. (gi)hōrsam).
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