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- Drell – Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele
Drell, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Drells · Nominativ Plural: Drelle
Aussprache
Wortbildung
mit ›Drell‹ als Erstglied:
Drellauflage
·
mit ›Drell‹ als Letztglied:
Markisendrell
Bedeutung
eWDG
eWDG
dreifädiges, festes Leinengewebe oder Baumwollgewebe, Drillich
Beispiele:
der graue Drell der Matratzen
Matratzenauflagen aus Drell
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Drillich · Drell
Drillich m. festes, dreibindig verflochtenes Gewebe. Das Adjektiv ahd. thrilīh (11. Jh.), mhd. drilich, drilch ‘dreifach’ (zu ahd. thrī̌- ‘drei-’) gewinnt (wohl unter Einfluß von lat. trilīx ‘dreifädig’, aus der Kompositionsform tri- von lat. trēs ‘drei’ und lat. līcium ‘Faden’) bereits im Ahd. die Bedeutung ‘dreifädig, dreifach gewebt’ und wird im 15. Jh. zur Stoffbezeichnung substantiviert. Die nordd. Bezeichnung für Drillich ist Drell m., mnd. drel, dril, dem ein nicht belegtes ahd. asächs. *thrinal (entsprechend belegtem ahd. zwinal ‘zweifach’, 10. Jh.) vorausgehen muß; vgl. Brugmann in: Abh. d. sächs. Ges. d. Wiss. 25, 5 (1907) 34.
Bedeutungsverwandte Ausdrücke
Drell ·
Drillich
Verwendungsbeispiel für ›Drell‹
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora
Und zwar hatte ich noch ein Stück Stoff, weißt Du, den Drell, derselbe, den Du an Deiner Jacke hast, die Schnieders Wilhelm gemacht hat.
[Brief von Irene G. an Ernst G. vom 06.03.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Fehler in Verwendungsbeispielen zu „Drell“
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