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Für Ihre Abfrage nach N gibt es mehrere Wörterbuchartikel.
  • n, 1N, das
    1. der Laut N; der vierzehnte Buchstabe des Alphabets

  • Norden, der; 2N
    1. 1. eine der vier Haupthimmelsrichtungen: Himmelsrichtung, die in Richtung Nordpol weist; auf der Nordhalbkugel der Erde die Richtung des täglichen Sonnentiefstands
    2. 2. nördlich gelegenes Gebiet (eines Kontinents, eines Landes, einer Region oder Stadt)
    3. 3. die nördlichen Länder der Erde

  • Nord, der; 3N
    1. 1.
      Synonym zu Norden (1), in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (1)
    2. 2.
      Synonym zu Norden (2, 3), in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (2)
    3. 3.
      in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (3)
    4. 4. [veraltet, meist dichterisch] aus Norden kommender Wind, Nordwind

  • Newton, das; 4N
    1. [Physik] Maßeinheit der Kraft

  • Nitrogenium, das; 5N
    1. [Chemie]
      Synonym zu Stickstoff

  • Stickstoff, der; 6N
    1. [Chemie] nichtmetallisches Element, das in vielen Verbindungen vorkommt

n, das

Alternative Schreibung N
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: n, N · Nominativ Plural 1: n, N · Nominativ Plural 2: umgangssprachlichns, Ns
Aussprache  [ɛn]
Wortbildung  mit ›n‹/›N‹ als Erstglied: n-dimensional · N-Wort

Bedeutung

eWDG
eWDG
der Laut N; der vierzehnte Buchstabe des Alphabets
Beispiel:
ein kleines, großes N

Typische Verbindungen zu ›n‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›n‹ und ›N‹.

Legende: Adjektive

Verwendungsbeispiele für ›n‹, ›N‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch das N ist nichts weniger als schön und leserlich. [Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 2]
Ihr Name fängt mit N an und hört mit N auf. [Die Zeit, 11.05.1973]
Je nach den Werten, die man dort einsetzt, kann man optimistische oder pessimistische Werte für N erhalten. [Die Zeit, 18.08.2004]
Im N des Areals von D. wurden über 350 Gräber freigelegt. [o. A.: Lexikon der Kunst – D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia 2001 [1989]]
Eine kleinere Gruppe ist weiter im N, im Elster‑Mulde‑Gebiet entdeckt worden. [o. A.: Lexikon der Kunst – B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia 2001 [1987]]
Zitationshilfe
„n“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#1>.

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Norden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nordens · wird nur im Singular verwendet
Abkürzung N
Aussprache  [ˈnɔʁdn̩]
Worttrennung Nor | den
Wortbildung  mit ›Norden‹/›N‹ als Erstglied: Nord-Süd-Achse · Nord-Süd-Dialog · Nord-Süd-Gefälle · Nord-Süd-Konflikt · Nordabhang · Nordamerika · Nordatlantik · Nordausgang · Nordbahnhof · Nordbairisch / Nordbairische · Nordderby · norddeutsch · 2Norddeutsche · Norddeutschland · Nordduell · Nordeingang · Nordeuropa · Nordeuropäer · Nordfenster · Nordflanke · Nordflügel · nordgermanisch · Nordgrenze · Nordhalbkugel · Nordhang · Nordhimmel · nordisch · Nordist · Nordkoreaner · nordkoreanisch · Nordkurs · Nordkurve · Nordküste · Nordland · 1nördlich · 2nördlich · 3nördlich · Nordlicht · Nordmark · Nordmärkisch / Nordmärkische · Nordmeer · Nordniedersächsisch / Nordniedersächsische · Nordnordost / 2NNO · Nordnordosten / 1NNO · Nordnordwest / 2NNW · Nordnordwesten / 1NNW · Nordost / 2NO · Nordosten / 1NO · nordöstlich · Nordpol · Nordpolargebiet · Nordportal · Nordprovinz · Nordpunkt · Nordrand · Nordsee · Nordseite · nordseitig · Nordspitze · Nordstern · nordsüdlich · Nordteil · Nordtrakt · Nordturm · Nordumgehung · Nordwand · nordwärts · Nordwest / 2NW · Nordwesten / 1NW · nordwestlich · Nordwind
 ·  mit ›Norden‹/›N‹ als Grundform: Nord / 3N

Bedeutungen

Wahrig und DWDS
Wahrig und DWDS
1.
eine der vier Haupthimmelsrichtungen   Himmelsrichtung, die in Richtung Nordpol weist; auf der Nordhalbkugel der Erde die Richtung des täglichen Sonnentiefstands
Grammatik: meist ohne Artikel
in gegensätzlicher Bedeutung zu Süden (1)
Kollokationen:
in Präpositionalgruppe/-objekt: von Süden nach Norden; nach Norden ziehen
in Koordination: Norden und Süden
mit Präpositionalgruppe/-objekt: in Richtung Norden
Beispiele:
Das Land [Chile] liegt nicht nur am untersten Zipfel des amerikanischen Kontinents, es ist noch dazu so schmal, dass es an manchen Stellen nur wenige Straßen und Brücken gibt, die es ermöglichen, von Süden nach Norden zu fahren. [Süddeutsche Zeitung, 28.04.2020]
Diese sogenannte Tiefenwasserbildung ist eine wichtige Komponente des Golfstromsystems, das kaltes Wasser nach Süden und karibische Wärme nach Norden transportiert und damit Westeuropa ein vergleichsweise mildes Klima beschert. [Süddeutsche Zeitung, 07.11.2020]
Kommt der Wind aus Norden, hat auch das Windrad seinen »Kopf« – das Maschinenhaus – nach Norden ausgerichtet. [Süddeutsche Zeitung, 31.10.2018]
In die Mitte der kürzeren Seite zeichnest du eine Linie und markierst sie mit N für Norden. Fünf Zentimeter vom unteren Rand malst du eine waagerechte Linie auf. […] Um die Zeit [auf der Sonnenuhr] abzulesen, muss der Pfeil mit dem großen N auf der Bodenplatte genau nach Norden zeigen. [Aachener Zeitung, 05.07.2016]
Die Ferienzeit beginnt – und auf den Autobahnen Richtung Süden und Norden wird es eng. [Der Spiegel, 14.06.2015 (online)]
Er drehte den Motor [seines Kutters] auf und nahm Kurs nach Norden. [Boie, Kirsten: Skogland. Hamburg 2005, S. 202]
2.
nördlich gelegenes Gebiet (eines Kontinents, eines Landes, einer Region oder Stadt)
in gegensätzlicher Bedeutung zu Süden (2)
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: der reiche, hohe, kühle, kalte Norden; der gesamte, äußerste Norden
als Akkusativobjekt: den Norden kontrollieren, erschüttern, besetzen, bewohnen, verlassen
in Präpositionalgruppe/-objekt: im Norden [eines Landes] liegen, leben, bleiben; aus dem Norden kommen
Beispiele:
Die Christen dominieren den wirtschaftsstärkeren Süden, die Muslime den verarmten Norden [Nigerias]. [Der Spiegel, 06.05.2010 (online)]
Zu Beginn der Pandemie hatte es in Frankreich gewirkt, als sei Corona ein Problem des Nordens. [Süddeutsche Zeitung, 10.09.2020]
Der sprachlichen Vielfalt in Schwarzafrika steht eine Uniformität im Norden des Kontinents gegenüber: Das semitische Arabisch verdrängte im Zuge der islamischen Eroberungen weitgehend die vorher dort gesprochenen Idiome. [Die Welt, 22.02.2019]
In Paris hat die Räumung der beiden letzten großen Flüchtlingslager begonnen. Am frühen Montagmorgen begann die Räumung einer Zeltstadt am Canal Saint‑Martin im Norden der Stadt […]. [Süddeutsche Zeitung, 05.06.2018]
Vor 20.000 bis 55.000 Jahren erwärmte sich die Antarktis immer dann, wenn es im Norden kalt wurde. [Die Zeit, 09.11.2006]
3.
die nördlichen Länder der Erde
in gegensätzlicher Bedeutung zu Süden (3)
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: der globale Norden
Beispiele:
Nach Angaben der UN werden aktuell 86 Prozent der zwangsweise Vertriebenen nicht im reichen Norden der Welt aufgenommen, sondern in Entwicklungsländern. [Der Tagesspiegel, 19.06.2021]
Während die Klimakrise in erster Linie in Ländern des globalen Nordens herbeigeführt wird, bekommt der globale Süden die Folgen davon zuerst in aller Härte zu spüren. [Bote der Urschweiz, 15.11.2021]
Kündigt sich im griechischen Exempel [der EU-Subventionen] […] der europäische Nord‑Süd‑Kulturkonflikt (»germanischer Norden« gegen »lateinischen Süden«) an[…]? [Syriza, Podemos und »die Kaste« – Die Zeit, 10.02.2015, aufgerufen 16.02.2021]

Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A1.

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Nord · Norden · nordisch · nördlich · Nordlicht · Nordost · Nordosten · Nordpol · Nordsee · nordwärts · Nordwest · Nordwesten
Nord m. (ohne Artikel, besonders in der Seemanssprache und Meteorologie) ‘Himmelsrichtung des tiefsten Sonnenstands, die vom höchsten Sonnenstand am weitesten entfernt liegende Gegend’, (mit Artikel) ‘aus dieser Richtung wehender Wind, Nordwind’. Ahd. nord n. ‘Norden, Nordwind’ (um 1000), mhd. nort n. ‘Norden’, asächs. norð Adv. ‘im Norden, nordwärts’, mnl. nort, noort, nl. noord n. f. und Adv. ‘Norden, nordwärts’, afries. north, aengl. norþ Adj. und Adv. ‘nördlich, nordwärts’, engl. north Adj., Adv. und Subst. ‘nördlich, Norden, Nordwind’, anord. norðr n. und Adv. ‘Norden, nordwärts’, norw. dän. nord, schwed. norr ‘Norden’ (germ. *nurþa-) lassen sich außergerm. wohl mit griech. enérteros, nérteros (ἐνέρτερος, νέρτερος, νέρτεροϛ) ‘unterer, tieferer, unterirdisch’, osk. nertrak ‘von links’, umbr. nertru ‘links’ vergleichen, wobei die germ. Formen als tiefstufige Bildungen zu dem sonst hochstufig bezeugten Komparativ ie. *nertero- und damit zur Wurzel ie. *ner- ‘unten’ bzw. ‘links’ anzusehen sind. Auszugehen wäre dann von einem germ. Richtungsadverb, das im Sinne von ‘weiter unten, weiter links’ entweder die ‘Gegend, wo die Sonne unten ist’ oder die ‘linke Seite des sich gegen Osten (Sonnenaufgang) neigenden Beters’ bezeichnet. – Norden m. (meist ohne Artikel) ‘Himmelsrichtung des tiefsten Sonnenstands’, (mit Artikel) ‘das nördliche Gebiet der Erde, der nördliche Teil eines bestimmten Gebietes und dessen Bewohner’. Ahd. nordan n. ‘Norden, Nordwind’ (11. Jh.), spätmhd. norden n., mnd. nōrden n., mnl. norden, noorden, nl. noorden ‘Norden, Nordseite’, norw. dän. norden ‘Norden’, speziell ‘Skandinavien’, sind Substantivierungen des Richtungsadverbs ahd. nordana (9. Jh.), mhd. norden, asächs. norðan, aengl. norþan, anord. norðan ‘von Norden’ (vgl. ahd. fon nordana, mhd. von norden, wo das Adverb leicht als artikelloses Substantiv aufgefaßt werden kann). Norden ist heute allgemein gebräuchlich für die Himmelsrichtung und das entsprechende Gebiet im Unterschied zu der meist fachsprachlichen, aber auch dichterischen Verwendungsweise von Nord (s. oben). nordisch Adj. ‘den (europäischen) Norden betreffend, zu ihm gehörig, aus ihm stammend, für den europäischen Norden eigentümlich, charakteristisch’, in hd. Form zuerst nortisch ‘nördlich’ (16. Jh.), in heutiger Bedeutung seit dem 17. Jh.; vgl. nl. noords; dän. schwed. nordisk sind aus dem Dt. entlehnt. nördlich Adj. ‘im Norden gelegen, nach Norden gerichtet, aus dem Norden kommend’ (Anfang 18. Jh.), älter nordlich (17. Jh.), nordenlich (15. Jh.), ahd. nordlīh (Hs. 12. Jh.). Nordlicht n. ‘Polarlicht’ (1716), Übersetzung von dän. norw. nordlys, anfangs konkurrierend mit Nordschein (1717). Nordost m. ‘Nordosten, Wind aus Nordosten’, Nordosten m. ‘Himmelsrichtung zwischen Norden und Osten, in dieser Richtung gelegenes Gebiet und dessen Bewohner’, ahd. nordōstan m. n. (10. Jh.), nordōst Adv. (11. Jh.), vgl. auch nordōstrōni Adj. ‘nordöstlich’ (bei Einhard, 9. Jh.), spätmhd. nortōste ‘Nordostwind’. Nordpol m. ‘nördlicher Pol der Erd- und Himmelskugel’ (1678), älter der nordische Polus, Nordwirbel (1664), Nordspitz (1587). Nordsee f. Randmeer des Atlantischen Ozeans (17. Jh.), vgl. nl. Noordzee, vom niederländischen Standpunkt aus benannt im Gegensatz zur Zuiderzee ‘südliche See’; vgl. spätmhd. nordermer, nortmer ‘Nordmeer’. nordwärts Adv. ‘nach Norden zu, in nördliche Richtung’ (17. Jh.). Nordwest m., Nordwesten m. (entsprechend der Bedeutung und Verwendungsweise von Nordost, Nordosten, s. oben), ahd. nordwestan m. n. (10. Jh.), nordwest Adv. (11. Jh.), vgl. auch nordwestrōni Adj. ‘nordwestlich’ (bei Einhard, 9. Jh.).

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Typische Verbindungen zu ›Norden‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Norden‹.

Legende: Adjektive Substantive Verben
Zitationshilfe
„Norden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#2>.

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Nord, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nord(e)s · wird nur im Singular verwendet
Abkürzung N
Aussprache  [nɔʁt]
GrundformNorden
Wortbildung  mit ›Nord‹/›N‹ als Grundform: norden

Bedeutungen

Wahrig und DWDS
Wahrig und DWDS
1.
Synonym zu Norden (1), in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (1)
Grammatik: ohne Artikel
Beispiele:
Im Osten und am Alpenostrand bläst zeitweise lebhafter Wind aus Nordwest bis Nord, sonst weht schwacher bis mäßiger Wind. [Der Standard, 19.04.2016]
Zu Anfang kam er [der Wind] meist aus W bis SW, aber in der Mitte vorwiegend aus N bis O: Die Hauptursache für so viel Kälte. [Süddeutsche Zeitung, 11.11.2003]
N steht für die Himmelsrichtung Nord, die Maßeinheit Newton und im Straßenverkehr für Nürnberg und Norwegen. [Die Welt, 04.05.2001]
Ganz Nordirland nimmt Anteil an dem Ereignis [British Open im Golf], was sich […] auch geografisch erklären lässt. »Du kannst von Nord nach Süd in eineinhalb Stunden fahren und von Ost nach West in zwei Stunden«[…]. [Süddeutsche Zeitung, 18.07.2019]
Stattdessen machte man einen Abstecher Richtung Norden – und erreichte die nördlichste Position, die ein konventionell betriebenes Schiff, das kein Eisbrecher war, bis dato erreicht hat: 85°40,7’ Nord und 135°39,6’ Ost – man war nur noch 259 Meilen entfernt vom Nordpol. [Süddeutsche Zeitung, 01.06.2017]
Als sie [die London Church of England] den ersten Bischof für Neuseeland einsetzte, wurde seine Diözese nach Breitengraden bestimmt: von 50 Grad Süd bis 34 Grad Nord. [Die Zeit, 12.04.1985]
Die Wildgänse sind ganz sichere Wetterpropheten; ziehen sie gen Nord, so ist wärmere Witterung zu erwarten; nehmen sie ihren Strich gen Süd, so kann man auf das Auftreten von Kälte und Schnee rechnen. [Welt und Wissen, 18/3 (1929)]
2.
Synonym zu Norden (2, 3), in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (2)
Grammatik: ohne Artikel
Kollokationen:
in Koordination: Nord und Süd
Beispiele:
Hier [in der Bundeswehr] arbeiten Menschen aus dem Osten und Westen Deutschlands, aus Nord und Süd, junge und ältere, solche mit und ohne ausländische Wurzeln. [Der Spiegel, 12.06.2012 (online)]
Deutschland ist nicht nur Berlin, München, Fraport, VW und Elbphilharmonie, sondern auch: Nord und Süd, Ost und West, Berg und Tal, »overcrowded« und »uncrowded«, Dinkelsbühl, Thüringer Brätel und der Bäcker um die Ecke. [Die Welt, 18.04.2020]
Das ideale Europa bedeutete für mich stets eine Verschmelzung von Nord und Süd, wie sie schon aus der klugen Mittelmeerpolitik Friedrichs II. Anfang des 13. Jahrhunderts herauszulesen war. [Die Zeit, 01.09.2011]
Als Durchgangsland zwischen Ost und West, zwischen Nord und Süd und in seinem Bemühen um gutes Einvernehmen mit seinen Nachbarn wird Slowenien einen ganz eigenen Beitrag zum europäischen Zusammenwachsen leisten können. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1996]]
3.
in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (3)
Grammatik: ohne Artikel, als (nachgestelltes) geografisches Bestimmungswort bei Substantiven, meist Eigennamen · Wird ein geografischer Name von einem nachgestellten Substantiv näher bestimmt, so kann man laut § 52 getrennt schreiben oder einen Bindestrich setzen (z. B. München Nord oder München‑Nord).
Beispiele:
In der Regionalliga Nord spielen in dieser Saison acht Mannschaften aus Schleswig‑Holstein und Hamburg. [Süddeutsche Zeitung, 14.05.2020]
In Hamburg‑Nord wird […] sogar überlegt, Einfamilienhäuser zu verbieten. [Welt am Sonntag, 02.02.2020]
Im Jahr 2018 wird […] die Fahrbahn zwischen Autobahnkreuz München Nord und der Anschlussstelle Aschheim/Ismaning neu aufgelegt und in dieser Zeit der Verkehr auf die Trasse in Richtung Norden verlegt. [Süddeutsche Zeitung, 12.09.2016]
Die Stadt Starnberg erhält einen neuen Bahnhof, den sogenannten Bahnhof Nord. [Süddeutsche Zeitung, 14.07.1993]
4.
veraltet, meist dichterisch aus Norden kommender Wind, Nordwind
in gegensätzlicher Bedeutung zu Süd (4)
Beispiele:
Alle jene[…] Blüten sind gefallen / Von des Nordes winterlichem Wehn. [Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller. München / Wien: Carl Hanser 2004, S. 290]
Ich widmete ihm [dem Kaufmann] zur Erinnerung einige Verse, die hier ein bescheidenes Plätzchen finden mögen: Die Blätter weiß von Kalkstaub, die der Nord nicht abriß und der Hundstern nicht verbrannte. [von Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich: Erinnerungen 1848–1914. In: Simons, Oliver (Hg.): Deutsche Autobiographien 1690–1930. Berlin: Directmedia 2004 [1928]]
Jhr Kinder der Natur, die ihr so spät erscheint, Da man den Untergang des Pflanzenreichs beweint, Warum last ihr euch noch bei stürmerischen Wehen, Des rauhend kalten Nords, beim Regenwetter sehen? [Ebeling, Johann Justus: Andächtige Betrachtungen aus dem Buche der Natur und Schrift. Bd. 3. Hildesheim 1747]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Nord · Norden · nordisch · nördlich · Nordlicht · Nordost · Nordosten · Nordpol · Nordsee · nordwärts · Nordwest · Nordwesten
Nord m. (ohne Artikel, besonders in der Seemanssprache und Meteorologie) ‘Himmelsrichtung des tiefsten Sonnenstands, die vom höchsten Sonnenstand am weitesten entfernt liegende Gegend’, (mit Artikel) ‘aus dieser Richtung wehender Wind, Nordwind’. Ahd. nord n. ‘Norden, Nordwind’ (um 1000), mhd. nort n. ‘Norden’, asächs. norð Adv. ‘im Norden, nordwärts’, mnl. nort, noort, nl. noord n. f. und Adv. ‘Norden, nordwärts’, afries. north, aengl. norþ Adj. und Adv. ‘nördlich, nordwärts’, engl. north Adj., Adv. und Subst. ‘nördlich, Norden, Nordwind’, anord. norðr n. und Adv. ‘Norden, nordwärts’, norw. dän. nord, schwed. norr ‘Norden’ (germ. *nurþa-) lassen sich außergerm. wohl mit griech. enérteros, nérteros (ἐνέρτερος, νέρτερος, νέρτεροϛ) ‘unterer, tieferer, unterirdisch’, osk. nertrak ‘von links’, umbr. nertru ‘links’ vergleichen, wobei die germ. Formen als tiefstufige Bildungen zu dem sonst hochstufig bezeugten Komparativ ie. *nertero- und damit zur Wurzel ie. *ner- ‘unten’ bzw. ‘links’ anzusehen sind. Auszugehen wäre dann von einem germ. Richtungsadverb, das im Sinne von ‘weiter unten, weiter links’ entweder die ‘Gegend, wo die Sonne unten ist’ oder die ‘linke Seite des sich gegen Osten (Sonnenaufgang) neigenden Beters’ bezeichnet. – Norden m. (meist ohne Artikel) ‘Himmelsrichtung des tiefsten Sonnenstands’, (mit Artikel) ‘das nördliche Gebiet der Erde, der nördliche Teil eines bestimmten Gebietes und dessen Bewohner’. Ahd. nordan n. ‘Norden, Nordwind’ (11. Jh.), spätmhd. norden n., mnd. nōrden n., mnl. norden, noorden, nl. noorden ‘Norden, Nordseite’, norw. dän. norden ‘Norden’, speziell ‘Skandinavien’, sind Substantivierungen des Richtungsadverbs ahd. nordana (9. Jh.), mhd. norden, asächs. norðan, aengl. norþan, anord. norðan ‘von Norden’ (vgl. ahd. fon nordana, mhd. von norden, wo das Adverb leicht als artikelloses Substantiv aufgefaßt werden kann). Norden ist heute allgemein gebräuchlich für die Himmelsrichtung und das entsprechende Gebiet im Unterschied zu der meist fachsprachlichen, aber auch dichterischen Verwendungsweise von Nord (s. oben). nordisch Adj. ‘den (europäischen) Norden betreffend, zu ihm gehörig, aus ihm stammend, für den europäischen Norden eigentümlich, charakteristisch’, in hd. Form zuerst nortisch ‘nördlich’ (16. Jh.), in heutiger Bedeutung seit dem 17. Jh.; vgl. nl. noords; dän. schwed. nordisk sind aus dem Dt. entlehnt. nördlich Adj. ‘im Norden gelegen, nach Norden gerichtet, aus dem Norden kommend’ (Anfang 18. Jh.), älter nordlich (17. Jh.), nordenlich (15. Jh.), ahd. nordlīh (Hs. 12. Jh.). Nordlicht n. ‘Polarlicht’ (1716), Übersetzung von dän. norw. nordlys, anfangs konkurrierend mit Nordschein (1717). Nordost m. ‘Nordosten, Wind aus Nordosten’, Nordosten m. ‘Himmelsrichtung zwischen Norden und Osten, in dieser Richtung gelegenes Gebiet und dessen Bewohner’, ahd. nordōstan m. n. (10. Jh.), nordōst Adv. (11. Jh.), vgl. auch nordōstrōni Adj. ‘nordöstlich’ (bei Einhard, 9. Jh.), spätmhd. nortōste ‘Nordostwind’. Nordpol m. ‘nördlicher Pol der Erd- und Himmelskugel’ (1678), älter der nordische Polus, Nordwirbel (1664), Nordspitz (1587). Nordsee f. Randmeer des Atlantischen Ozeans (17. Jh.), vgl. nl. Noordzee, vom niederländischen Standpunkt aus benannt im Gegensatz zur Zuiderzee ‘südliche See’; vgl. spätmhd. nordermer, nortmer ‘Nordmeer’. nordwärts Adv. ‘nach Norden zu, in nördliche Richtung’ (17. Jh.). Nordwest m., Nordwesten m. (entsprechend der Bedeutung und Verwendungsweise von Nordost, Nordosten, s. oben), ahd. nordwestan m. n. (10. Jh.), nordwest Adv. (11. Jh.), vgl. auch nordwestrōni Adj. ‘nordwestlich’ (bei Einhard, 9. Jh.).

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Typische Verbindungen zu ›Nord‹ (berechnet)

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Legende: Substantive Verben
Zitationshilfe
„Nord“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#3>.

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Newton, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Newton(s) · Nominativ Plural: Newton
Symbol N
Aussprache 
Worttrennung New | ton
GrundformNewtonEigenname
Wortbildung  mit ›Newton‹/›N‹ als Erstglied: Newtonmeter  ·  mit ›Newton‹/›N‹ als Letztglied: Kilonewton
Herkunft Englisch

Bedeutung

eWDG
eWDG
Physik Maßeinheit der Kraft

Typische Verbindungen zu ›Newton‹ (berechnet)

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Legende: Substantive

Verwendungsbeispiel für ›Newton‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das Auseinanderziehen war eine Kraft von ungefähr zehn billionstel Newton notwendig. [Die Zeit, 12.12.1997]
Zitationshilfe
„Newton“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#4>.

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Nitrogenium, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Nitrogeniums · wird nur im Singular verwendet
Symbol N
Aussprache  [nitʀoˈgeːni̯ʊm]
Worttrennung Ni | t | ro | ge | ni | um
Wortbildung  mit ›Nitrogenium‹/›N‹ als Erstglied: N-Oxid / N-Oxyd
Herkunft über das Lateinische zu nítrongriech (νίτρον) ‘Laugensalz’ und -gen

Bedeutung

eWDG , DWDS
eWDG , DWDS
Chemie Synonym zu StickstoffeWDG, 1974
Beispiele:
»Stickstoff muss sein«, erklärt der Wasserschutzberater. Ohne das Grundnahrungsmittel der Pflanzen wächst nichts. Nitrogenium, Stickstoff, ist Bestandteil der Luft und der Eiweißverbindungen von Pflanzen, Tieren und Menschen. Pflanzen nehmen Stickstoff allerdings als Nitrat, als chemische Verbindung mit Sauerstoff, aus dem Boden auf. [Reutlinger General-Anzeiger, 04.01.2010]
Wenn Sie keine organischen Dünger [für den Kompost] verwenden möchten, stehen Ihnen mineralische Dünger zur Auswahl, die auch als Kunstdünger bezeichnet werden. Gängig sind hier vor allem die sogenannten NPK‑Dünger, die nach den Inhaltsstoffen Stickstoff (N für das lateinische Nitrogenium), Phosphor (P) und Kalium (K) benannt sind. Stickstoff fördert das Wachstum grüner Pflanzenteile und kann gegen verkümmerte Blätter helfen. Phosphor stimuliert die Blüten‑ und Fruchtbildung des Baums. Kalium trägt zur Festigkeit des Zellgewebes bei. [Bäume richtig düngen – So funktioniert es garantiert, 29.05.2020, aufgerufen 01.09.2020]
Ein Druckausgleichsventil eines […] im Freien stehenden Stickstofftanks war offensichtlich eingefroren und 5.000 Liter Gas traten ungehindert aus. Nitrogenium ist leichter als Luft, so dass sich eine Wolke gebildet hatte, die aufsteigendem Rauch zum Verwechseln ähnlich sah. [Fränkischer Tag, 22.08.2011]
So zum Beispiel enthält der Luftstickstoff (N = Nitrogenium) die zwei stabilen Isotope N‑14 und N‑15, die ungefähr im Verhältnis 1.000:3 zueinander vorkommen. [Neues Deutschland, 29.01.1977]
Stickstoff, Stickgas (Nitrogenium, chem. Zeichen N), farb‑, geruch‑ und geschmackloses gasförmiges Element, das sich durch starken Druck und starke Abkühlung zu einer farblosen Flüssigkeit, die bei –194 °[C] siedet und bei –214 °[C] erstarrt, verflüssigen läßt[…]. [Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon. Berlin: Directmedia 2001 [1906]]

Zum Originalartikel des eWDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Nitrogenium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#5>.

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Stickstoff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stickstoff(e)s · Nominativ Plural: Stickstoffe
Symbol N
Aussprache 
Worttrennung Stick | stoff

Bedeutung

eWDG
eWDG
Chemie nichtmetallisches Element, das in vielen Verbindungen vorkommt
siehe auch stickig
Beispiele:
Stickstoff bildet den Hauptanteil der atmosphärischen Luft
Stickstoff ist unter normalen Bedingungen farb- und geruchlos
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Stickstoff m. Die Bezeichnung für den Feuer erstickenden Bestandteil der Luft wird (wie Sauerstoff und Wasserstoff) zuerst 1791 von Girtanner für Nitrogen(ium) in Anlehnung an ersticken (s. d.) bzw. das dort angeführte Simplex sticken gebildet. Daneben anfangs auch Stickgas, Stickluft.

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Typische Verbindungen zu ›Stickstoff‹ (berechnet)

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Legende: Adjektive Substantive Verben

Verwendungsbeispiele für ›Stickstoff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder sehe ich da doch etwas? Habe ich schon zu viel Stickstoff im Blut? [Die Zeit, 28.10.2013]
Demnach dürfte es damals mindestens dreimal so viel Stickstoff in der Atmosphäre gegeben haben wie heute. [Die Zeit, 04.01.2013]
Vom Verfahren her am spektakulärsten ist dabei das Kochen mit flüssigem Stickstoff. [Die Zeit, 06.10.2005]
Dazu lassen sie Stickstoff unter hohem Druck in den Tank strömen. [Die Zeit, 08.03.1985]
Die Erde soll nährstoffreich sein, aber nicht zu viel Stickstoff enthalten, sonst blühen die Pflanzen erst sehr spät. [Reinhardt Höhn, Blumen für den Balkon: Berlin: VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag 1976, S. 60]
Zitationshilfe
„Stickstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/n#6>.

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Stickoxyd
Stickoxydemission
Stickrahmen
stickstoffarm
Stickstoffbakterien
Stickstoffbelastung
Stickstoffdioxid
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Worthäufigkeit Was ist das?

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Geografische Verteilung Was ist das?

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