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Toponym, das
Bedeutung
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fachsprachlich Eigenname, der eine geografische Einheit (z. B. Landschaft, Gewässer, Ortschaft) benennt
Beispiele:
Ein Toponym ist in der Geographie ein Orts‑
oder Örtlichkeitsname. [Thüringer Allgemeine, 23.01.2013]
Solchen Silbenverlust kennen die südbairischen Mundarten Tirols und
Kärntens nicht; dort heißt es »gaputzt, gatanzt« usw. Zumal gilt dies für
die cimbrischen Sprachinseln im Trentino, wo man »Galück« sagt und sich
zuprostet mit dem Ruf »Gasund!« (Glück, gesund). Das südlich der Donau
mehrfach auftretende Toponym »Gasteig« könnte ein
Beispiel sein für den Erhalt der altertümlichen Vorsilbe. [Mittelbayerische, 26.07.2024]
Da das erschlossene Flurstück seit 1748 im Sonnberger Archiv als
»Stainfeldt« urkundlich genannt wird und auf der Administrativkarte von
Niederösterreich aus dem Jahr 1876 unter dem Toponym
»Steinfeld« eingezeichnet ist, einigte sich der Gemeinderat einstimmig auf
den Namen »Im Steinfeld«. [Niederösterreichische Nachrichten, 03.11.2021]
Wiek oder
Wik, ursprünglich friesisches
Toponym für eine Bucht, einen Ort (lat.
vicus, der Ort). [Hamburger Abendblatt, 26.08.2020]
Catal [Çatal] Höyük ist ein
Toponym, das »Gabel‑Hügel« bedeutet und auf die
zwei Hügel anspielt, über die sich die Siedlung erstreckt. [Basler Zeitung, 10.10.1998]
Der Name [»Split«] leitet sich her vom
griech. Toponym Aspalathos bzw. lat.
spalatum
(s(acrum)palatium »Kaiserpalast«) des
Diokletian, dessen Überreste die heutige Altstadt prägen. [Olbrich, Harald (Hg.): Lexikon der Kunst. Berlin: Directmedia 2001 [1994]]
Bedeutungsverwandte Ausdrücke
Linguistik/Sprache
Ortsbezeichnung ·
Ortseigenname ·
Ortsname ●
Toponym fachspr., linguistisch, griechisch ·
Örtlichkeitsname fachspr.
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