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- uni – Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele
uni
GrammatikAdjektiv · indeklinabel
Aussprache [ˈyːni] [yˈniː]
Wortbildung
mit ›uni‹ als Erstglied:
unifarben
Herkunft aus gleichbedeutend unifrz
Bedeutung
eWDG
eWDG
einfarbig
Beispiele:
das Kleid, Stoff ist uni
ein Anzug in Uni
Weiße Anzughemden, glatt uni oder in sich gemustert [ Sibylle1964]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
uni · unifarben
uni Adj. (indeklinabel) ‘einfarbig’, Entlehnung (18. Jh.) von frz. uni ‘gleichmäßig, einheitlich, glatt, ohne Unebenheit’, dann auch (von Stoffen) ‘ohne Musterung, einfarbig’, afrz. uni, oni ‘gleichförmig, glatt, eben’, aus spätlat. ūnītus ‘ver-, geeinigt’, mlat. ‘übereinstimmend’, Part. Perf von spätlat. ūnīre ‘vereinigen’ (zu lat. ūnus ‘ein, einzig’). Dazu die verdeutlichende und flektierbare Zusammensetzung unifarben Adj. (20. Jh.).
Bedeutungsverwandte Ausdrücke
Verwendungsbeispiele für ›uni‹
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora
Nur sie sah ich, immer nur sie, denn nun trug sie sich gänzlich uni.
[Tucholsky, Kurt: Dame in Weiß. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia 2000 [1920]]
Fast alles ist uni bezogen, bevorzugt in einem sanften, hellen Grün.
[Süddeutsche Zeitung, 31.01.1996]
Vorherrschende Farben sind rot und dunkelblau, uni oder aber Schottenmuster.
[Süddeutsche Zeitung, 12.10.1996]
Mal uni, mal gestreift oder auch getupft brechen die einzelnen Steinplatten das Großvolumen optisch auf.
[Der Tagesspiegel, 09.06.1999]
Die drei gleichgroßen uni gestrichenen Rechtecke Kellys, rein rot, rein gelb, rein blau, sind die unabhängigsten und darum nichtssagendsten Farbformdemonstrationen überhaupt.
[Die Zeit, 09.12.1966]
Fehler in Verwendungsbeispielen zu „uni“
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