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Der wachsende Bedarf an Kühlung ab den ersten wärmenden Sonnenstrahlen in Wien wird durch neue mächtige Generatoren gedeckt.
Was für die meisten Wohnungsbesitzer in Wien höchstens eine kurze Pause beim Heizen ist, bedeutet für die Wiener Fernkältezentralen das Hochfahren von zusätzlichen Kapazitäten: Während sich die Wienerinnen und Wiener über die endlich angenehmen Frühlingstemperaturen freuen, beginnt in Rechenzentren, Medikamentenlagern, Spitälern und Kühlräumen von Großküchen schon der Kampf gegen zu hohe Temperaturen – aber nicht nur dort: Auch die Körperwärme von rund 1000 Besuchern einer Vorstellung im Ronacher reicht schon für die Notwendigkeit von zusätzlicher Kühlung aus.
Mit der Klimaveränderung – in Wien lag die Durchschnittstemperatur auch im gefühlt kühlen März zwei Grad Celsius über dem langjährigen Schnitt – steigt der Bedarf. Dafür wurde in Wiens Untergrund schon seit letztem Jahr vorgebaut.
In Millimeterarbeit im Untergrund versenkt
In der Fernkältezentrale unter dem Schottenring wurden im Sommer zwei Maschinen gegen leistungsfähigere Modelle ausgetauscht.
In Millimeterarbeit mussten die 7,5 Meter langen Ungetüme per Kran aus der Tiefe geholt werden, bevor die neuen Maschinen – die größere wiegt 23 Tonnen – wieder versenkt werden konnten.
Seither wurden die Maschinen betriebsbereit gemacht, nun sind sie angelaufen. Damit erreicht allein die Kältezentrale am Schottenring eine Leistung von 20 Megawatt, ein Zwölftel der Gesamtleistung aller 25 Kältezentralen in Wien.
Die anderen Kältezentralen werden demnächst ebenso aufmunitioniert – damit es auch genug Kühlung gibt, wenn den meisten Wienerinnen und Wienern im Sommer die Lust auf Sonnenstrahlen langsam wieder vergeht.
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