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Goldketten geklaut: Ist in Witten eine Bande am Werk?

Witten. In Witten häufen sich zuletzt Vorfälle von Raub- und Diebstahldelikten mit Goldketten. Was die Polizei dazu sagt und wie man sich schützen kann.
Vermehrt wurden in Witten Goldketten auf offener Straße erbeutet. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich verhält. © dpa | David Inderlied

Es ist der dritte Fall innerhalb eines Monats in Witten, der scheinbar ähnlich abläuft. Jedes Mal ist das Opfer eine ältere Frau, immer wird es unter einem Vorwand angesprochen, immer flüchten die Täter in einem schwarzen Pkw und – immer ist die Beute eine Goldkette.

Ähnliche Vorfälle gab es auch in anderen Städten, zum Beispiel in Duisburg. Allerdings scheinen die Beschreibungen der Tatverdächtigen keine Überschneidungen aufzuweisen.

Raub- und Diebstahldelikte mit Goldketten in Witten: Drei Vorfälle in einem Monat

Zuletzt wurde eine 65-Jährige auf der Crengeldanzstraße von zwei Personen in einem schwarzen Auto angesprochen und festgehalten. Eine unbekannte Frau stieg aus dem Fahrzeug und versuchte, der Wittenerin eine Kette um den Hals zu hängen, während sie gleichzeitig die goldene Kette klaute, die die Frau getragen hatte.

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Ende Februar hatte es bereits zwei ähnliche Vorfälle im Bereich der Schellingstraße gegeben. Eine 79-jährige Wittenerin war von zwei Frauen auf offener Straße angesprochen worden, bevor diese ihr die Goldkette vom Hals rissen und mit einem schwarzen Wagen flüchteten. Einige Tage zuvor hatten Trickdiebe eine 86-jährigen Wittenerin in ein Gespräch verwickelt und ihre goldene Kette entwendet. Auch sie fuhren mit einem schwarzen Pkw davon.

Die Polizei teilt auf Anfrage der Redaktion mit, dass die Ermittlungen zu den Raub- und Diebstahlsdelikten derzeit andauern. „Mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten können wir aktuell weder ausschließen noch bestätigen.“

Das rät die Polizei

Sie rät den Menschen in der Ruhrstadt, aufmerksam zu sein und Abstand zu fremden Menschen zu halten, die sie in ein Gespräch verwickeln wollen. Zudem sollte man bei unerwarteten Geschenken oder angebotenem Schmuck misstrauisch werden. Dahinter kann eine Masche stecken. Die Polizei ermutigt außerdem, nach Hilfe zu rufen, wenn man sich bedrängt fühlt, und sich das Kennzeichen von verdächtigen Fahrzeugen zu merken. Sie bittet darum, verdächtige Beobachtungen zu melden.

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