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⇱ Ostern 2026: Bringt Wäsche waschen Unglück? Die kuriosesten Bräuche an Ostern


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Ostern und Aberglaube

Wäsche waschen tabu? Die kuriosesten Verbote rund um Ostern

Berlin. Wer in der Karwoche Wäsche wäscht oder Erbsen kocht, riskiert dem Volksglauben nach sein Leben. Die kuriosesten Osterbräuche im Überblick.
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  • Rund um Ostern gibt es zahlreiche kuriose Bräuche und Verbote
  • So soll zum Beispiel Wäsche Waschen Unglück bringen
  • Lesen Sie hier, was wirklich dahintersteckt

Am Gründonnerstag erinnern sich Christen an das letzte Abendmahl Jesu, der Karfreitag mahnt an seinen Tod am Kreuz. Der Karsamstag bleibt in stiller Grabesruhe, bevor der Ostersonntag die Auferstehung und den Triumph des Lebens feiert. Doch Ostern ist nicht nur ein religiöses Fest – rund um die Feiertage ranken sich zahlreiche Bräuche, die das Fest lebendig machen.

Während das Bemalen von Eiern und das Entzünden von Osterfeuern weit verbreitet sind, gibt es auch weniger bekannte Traditionen, die tief in der Kultur verwurzelt sind.

Lesen Sie auch: Ostern in Islam und Judentum – Ebenfalls ein Feiertag?

Ostern: Warum Gartenarbeit und Tanzen keine guten Ideen sind

Die Zeit vor und an den Feiertagen nutzen, um endlich den Garten aus dem Winterschlaf zu erwecken? Besser nicht. Eine Tradition besagt, dass das Wühlen in der Erde in der Karwoche und besonders an Karfreitag die Totenruhe stört – und somit die Grabruhe Jesu. Vor allem das Pflügen und Graben ist daher dem Brauchtum zufolge tabu.

Der Karfreitag ist in Deutschland ein stiller Feiertag. Daher gilt auch vielerorts das immer wieder diskutierte Tanzverbot. Wer etwa in Baden-Württemberg an Karfreitag in der Öffentlichkeit tanzt, riskiert ein saftiges Bußgeld.

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Vor Ostern: Verbot von frischen Hemden in der Karwoche

Im Mittelelbischen Wörterbuch ist festgehalten, dass dem Volksglauben zufolge besonders bei der Kleiderwahl in der Karwoche Vorsicht geboten ist: Wer ein in der Karwoche gewaschenes Hemd trägt und dann krank wird, muss "mit dem baldigen Tod" rechnen, heißt es.

Eine genaue Begründung dafür gibt es nicht – es könnte hier einen Zusammenhang zwischen Buße in der Karwoche und dem Konzentrieren auf das Gebet (anstatt auf Hausarbeit und Körperpflege) geben. Denn so ist es laut dem Wörterbuch ebenso strengstens verboten, in der Karwoche Wäsche zu waschen. Aber auch wer in der Karwoche Erbsen kocht, muss laut dem Mittelelbischen Wörterbuch mit baldigem Tod rechnen.

Frisch gewaschene Hemden hängen auf einer Wäscheleine. © bunhill/istock | Unbekannt

Karfreitag und Gründonnerstag: Backen und Brezeln essen

Im Handwörterbuch des Aberglaubens gibt es noch einige weitere Regeln für die Karwoche. So ist immerhin "am Karfreitag gut backen. Das dann gebackene Brot ist heilig; wer davon isst, wird selig." Wer am Karfreitag oder Gründonnerstag Brezeln isst, der soll zudem das ganze Jahr von Fieber verschont bleiben.

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"Die Mädchen müssen nüchtern von den Bretzeln essen, die ihnen die Burschen nachts um 12 Uhr ins Fenster reichen, dann bekommen sie das Fieber nicht. So lange die Karfreitagsbretzel nicht schimmelt, bleibt der Geber treu", heißt es im Wörterbuch des Aberglaubens. (raer/bef)

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