Unfassbar: Diese Verletzungen überlebte die Air-Canada-Stewardess
Flugbegleiterin Solange Tremblay überlebte am 22. März das Flugzeugunglück am New Yorker Flughafen LaGuardia. Ihre Tochter gab nun ein Update zum Gesundheitszustand der Air-Canada-Stewardess. Auf der Spenden-Website „GoFundMe“ postete sie ein Bild von ihrer Mutter. Diese liegt weiterhin im Krankenhaus. „Der Genesungsweg ist noch lang“, heißt es in dem Text.
Ein FUNKE Liebe
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Bei dem Unglück wurde die Flugbegleiterin 100 Meter vom Flugzeug weggeschleudert, während sie noch angeschnallt auf ihrem Sitz saß. Dass Tremblay den Unfall überlebte, grenzt an ein Wunder – Pilot und Copilot kamen ums Leben.
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Flugbegleiterin schwer verletzt: Bein- und Wirbelsäulenbrüche
„Zu den Verletzungen meiner Mutter gehören zwei offene Beinbrüche, die mehrere Operationen mit Metallplatten erforderten“, erklärt Tremblays Tochter auf „GoFundMe“. „Sie erlitt außerdem einen Wirbelsäulenbruch und wartet noch ab, ob eine weitere Operation notwendig ist. Überdies benötigt sie Hauttransplantationen, um das fehlende Gewebe an ihren Beinen zu ersetzen, das sie beim Rutschen auf dem Rollfeld verloren hat.“
Aufgrund von Komplikationen habe Tremblay nach ihrer ersten Operation sogar eine Bluttransfusion bekommen müssen. „Sie wird sich mehreren weiteren Operationen unterziehen müssen und eine intensive Rehabilitation durchlaufen, um wieder laufen zu lernen. Unsere größte Sorge gilt derzeit dem Infektionsrisiko, das zu schrecklichen Komplikationen führen könnte“, so die Tochter. Um die Behandlungskosten zu decken, hat die Familie den Spendenaufruf eingerichtet.
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Flughafen wieder in Betrieb, Verletzte entlassen
Nach der Kollision der Air Canada-Maschine mit einem Feuerwehrfahrzeug ist die Start- und Landebahn am Flughafen LaGuardia seit Donnerstag (26. März) wieder in Betrieb. Eine Woche lang hatten große Trümmerteile das Rollfeld blockiert und den Zugang zu einer der beiden Startbahnen an einem der verkehrsreichsten Flughäfen der USA verhindert. Auch die 39 bei dem Unglück verletzten Personen konnten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.
