Putins Drohnenattacke: Jetzt ist die Nato direkt betroffen
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Seit 1295 Tagen tobt ein völkerrechtswidriger Krieg gegen die Ukraine und seit dem 10. September 2025 ist auch Nato-Gebiet durch einen Angriff betroffen. Auf diesen schmerzhaften Punkt muss man den jüngsten Drohnenzwischenfall in Polen bringen. Dass Moskau alles abstreitet, ist bekannte Desinformationsstrategie.
Auch wenn nur ein Haus zerstört wurde und niemand zu Schaden kam, ist der Vorfall nicht ernst genug zu nehmen. Selbst wenn es keine gezielte Attacke war, ist allein das Inkaufnehmen des Eindringens in Nato-Gebiet ein Akt, den die Allianz dem russischen Präsidenten nicht durchgehen lassen darf.
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Es ist ein Glück, dass die polnische Luftwaffe entschlossen reagiert und Abwehrbereitschaft demonstriert hat. Jetzt weiß man in Moskau: Die Nato ist hellwach und bereit, schnell auf Provokationen oder gar Angriffe zu reagieren.
Drohnenabschuss in Polen: Russland ist militärisch nicht in der Lage, es mit der Nato aufzunehmen
Es ist angesichts der eingesetzten Drohnen sehr wahrscheinlich, dass die russischen Strategen genau das herausfinden wollten und die Antwort sollte auch den größten Hitzkopf im russischen Generalstab beeindrucken und klarmachen: Russland, das die Ukraine in einem Blitzkrieg besetzen wollte und in einem langen Stellungskrieg endete, ist militärisch nicht in der Lage, es mit der Nato aufzunehmen.
Noch nicht, muss man angesichts der hochgefahrenen russischen Kriegsproduktion allerdings einschränken und das heißt für Europa und die Nato: Maximal entschlossen gemeinsam auftreten, keinen Millimeter zurückweichen, die zusätzlichen Milliarden schnell in Abwehrbereitschaft investieren und die Ukraine weiter konsequent unterstützen. Es ist die einzige Sprache, die die Kriegsherren in Moskau deutlich verstehen.
